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kids journal

Karate-Projekt mit dem Star-Regisseur Christoph Hagel

In Berlin fand am Montag, den 13.Juli ein wirklich außergewöhnliches Zusammentreffen statt. Den Anfang dafür bildete die Idee, eine professionelle Karate-Show auf die Beine zu stellen. Die Frage war nur, wie man das Ganze angehen sollte.

Gruppe
Durch Zufall traf der, im Medienbereich hervorragend vernetzte, Karateka Jörg Auffarth auf Christoph Hagel.

Hagel, ein renommierter Dirigent, Opern-Regisseur und Produzent, sorgt unter Anderem seit 2010 mit seiner erfolgreichen Klassik-Breakdance-Aufführung „Flying Bach“ international für Furore. Von dem Konzept eine Karate-Choreographie mit klassischer Musik zu verbinden war der „ECHO-Klassik“-Preisträger sofort begeistert.

Auch bei den Verantwortlichen des Deutschen Karate Verbandes stieß Jörgs Vorschlag sofort auf positive Resonanz. Der DKV-Sportdirektor Ralph Masella stellte eine kleine, aber hochkarätige Mannschaft, bestehend aus den Kata-Nationalkaderathleten Jasmin Bleul, Christine Heinrich und Ilja Smorguner, für das Projekt zusammen.
Christoph Hagel, sein Assistent Stephan Knies, das erfolgreiche DKV-Kata-Trio, Ralph Masella und Jörg Auffarth trafen sich bereits einen Monat später mit vielen Ideen in Berlin, um gemeinsam einen ganztägigen Workshop durchzuführen und völliges Neuland zu entdecken.

Schnell merkte man, dass klassische Musik und Karate perfekt zusammen passen, die Verbindung aber auch einige Schwierigkeiten beinhaltet. Zur schillernden und komplizierten Musik von Igor Strawinsky probierten die Teilnehmer einige Dinge aus und Christoph Hagel „dirigierte“ die Sportler zu neuen Interpretationen der Katas bei dramatischen und lebhaften Klängen.

Eine besondere Herausforderung bedeutete es, die verschiedenen Rhythmen der Katas und deren Anwendung mit der Musik zu verknüpfen. Streng ging es bei der Erstellung der Choreographie übrigens nicht zu. Im Gegenteil. Es wurde viel gelacht und Christoph Hagel zeigte beeindruckendes Einfühlungsvermögen in die, ihm noch fremde, Welt des Karate.
Besprechung

Von der Professionalität und Leidenschaft der Sportler positiv überrascht, war dann auch schnell das Eis gebrochen und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut. Christoph Hagel saugte förmlich das Wissen über unsere Kampfkunst auf, um Karate und die anwesenden Karateka besser zu verstehen.

Ilja
Am Ende eines beeindruckenden Tages, mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, wurde festgelegt, die Idee weiter mit einer gemeinsamen Kooperation zu konkretisieren. So wird es in Kürze einen zweiten Workshop geben. Dieser findet dann im Karate-Bundesleistungszentrum Frankfurt statt.

Man darf also gespannt sein, wie sich diese spannende Zusammenarbeit in Zukunft weiter entwickeln wird.

Text: Jörg Auffahrt/Christian Grüner
Bilder: Jörg Auffarth

Video-Link zu einer Aufführung von Flying Bach


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