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WM-Macher geben Tipps in Österreich

Linz/Bremen
Wie stellt man eine WM auf die Beine? Und wie bekommt man die beste WM aller Zeiten hin? Diese beiden Fragen bildeten den Mittelpunkt eines Workshops, den die Organisationsgesellschaft für die kommende Weltmeisterschaft 2016 in
Linz/Österreich am zweiten Januarwochenende veranstaltet hat. Das rund 35-köpfige Team um Orga-Leiter Hans Werner Streicher traf auf dieser Veranstaltung auf fachkundige Kollegen: Gleich mit zehn Personen reiste das OK-Team der Bremer WM 2014 an die Donau und folgte damit einer Einladung der österreichischen OK-Leiter. Im Gepäck eine riesige Menge an wertvollen Tipps. Das war zugleich der erste Höhepunkt einer seit 2010 bestehenden tiefen Zusammenarbeit zwischen WM-Organisatoren überhaupt.

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„Es ist für uns selbstverständlich, unseren österreichischen Freunden zu helfen und sie zu unterstützen“, sagt Horst Kaireit, der als einer der beiden Bremer OK-Leiter mitgereist war; sein Kollege Reiner Zimbalski war beruflich verhindert. „Unser Ziel ist es, mitzuhelfen, die nächste WM noch besser zu machen, und das geht eben einfach über den Informationsaustausch.“ Den Auftakt bildete aber erst einmal das praktische Karate: Direkt nach der Ankunft stand eine intensive Trainingseinheit in Wels, einem Nachbarort von Linz, auf dem Programm. Dort trainiert regelmäßig die österreichische Nationalmannschaft im Budokan, einem großen, traditionellen und nach asiatischen Regeln errichteten Dojo.

Den Schwerpunkt bildete aber natürlich die WM 2016, die vom 25. bis 30. Oktober in Linz stattfinden wird. So stand nach einer Präsentation des Vorbereitungsstands durch die jeweiligen WM-2016-Bereichsleiter vor allem die Arbeit in Kleingruppen im Mittelpunkt des Treffens. Dabei gaben die in Bremen verantwortlichen OK-Mitglieder unter anderem Tipps zur Wettkampforganisation, zum Ticketverkauf, zu Hotelbuchungen der Nationen und Funktionäre des  Weltverbandes WKF, zum Catering, zur Sicherheitsorganisation, der Presse- und Medienarbeit, der Logistik und dem nicht immer einfachen Umgang mit einigen wenigen der etwa 120 anreisenden Nationen. Dazu kamen ein kurzer Besuch an der Austragungsstätte, der TIPS-Arena in Linz. Hier wird es aller Voraussicht nach zu einem starken deutschen Block im Fanbereich kommen – der DKV hat ungefähr zehn Mal so viele Mitglieder wie der Österreichische
Karatebund. Deshalb konzentrieren sich die Macher neben ihrem Heimat- vor allem auch auf den Nachbarmarkt in Deutschland.

„Wir haben viel gelernt und eine Menge aufgenommen“, zog Streicher am Ende des Arbeitswochenendes dann auch eine positive Bilanz der Gespräche. Man werde sicherlich weiterhin eng zusammenarbeiten, denn für die Österreicher nehmen die Aufgaben im Moment massiv zu und die WM an Fahrt auf. Unter anderem sucht das Team noch Volontäre für Linz, rund 450 Personen sollen mithelfen, die Weltmeisterschaft zum Laufen zu bringen. Zehn weitere haben sie an diesem Wochenende gewonnen: Alle deutschen Workshop-Teilnehmer haben sich noch vor Ort registriert und ihre Unterstützung zugesagt. Denn wer einmal WM-Luft schnuppert, kann davon nicht zu viel bekommen.

Bericht: Frank Miener

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