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DKV nominiert das Olympiateam für Tokio 2020

olyWarnemünde/Rostock. Bereits im August 2016 stand fest: Die Sportart Karate wird bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio mit insgesamt acht Einzeldisziplinen vertreten sein.

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für den olympischen Zyklus 2017-2020 an. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme an den Qualifikationen und auch an den Spielen selbst, ist natürlich die Nominierung eines Kaders, welcher zielgerichtet gefördert und benannt ist.

Das Team Leistungssport des DKV, bestehend aus dem Sportdirektor, den Bundestrainern und dem Wissenschaftlichen Koordinator, lud dazu 24 Athleten und Athletinnen vom 30.11.-03.12.2016 nach Warnemünde ein.

Für jede olympische Disziplin waren drei Sportler/innen ausgesucht worden, die die Perspektive für Tokio 2020 haben.

In mehreren Gesprächen wurden die wichtigen zukünftigen Kriterien für eine erfolgreiche Teilnahme deutscher Karateka in Tokio 2020 besprochen.

Unter anderem wurden Athletenvereinbarungen abgeschlossen, die voraussichtlichen Fördermöglichkeiten erläutert und über den derzeitigen Stand der Qualifikationen informiert. Wichtiges Thema war auch die duale Karriere, die Vereinbarkeit von Spitzensport, Ausbildung und Beruf.


Dieser Kaderkreis wird in regelmäßigen Abständen überprüft.
Die Nominierung ist kein Garantieschein für den ständigen Verbleib im Olympia-Kader. Entscheidend sind Leistungen und Perspektiven.

An zwei Tagen wurden die 24 Athleten und Athletinnen zusätzlich medizinisch gecheckt.
Die Rostocker Uni-Klinik unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfram Mittelmeier unterstützte das Team als Partner.

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Die Untersuchungen konnten in der Orthopädischen und auch Kardiologischen Uni-Klinik Rostock durchgeführt werden. Dazu standen insgesamt sechs Ärzte bereit.
An dieser Stelle bedankt sich das gesamte Olympia-Team des DKV bei den beteiligten Ärzten und besonders bei Prof. Dr. Mittelmeier, der diese Aktion möglich gemacht hat.
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Am gleichen Wochenende beschloss die DOSB-Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit das neue Leistungssportkonzept für die kommenden zwei olympischen Zyklen. Weiterhin wurde der DKV einstimmig als olympischer Spitzenfachverband bestätigt.

Die kommenden Gespräche mit dem DOSB und hier insbesondere die für uns erstmalig stattfindenden Leistungssport-Strukturgespräche Anfang 2017 werden den Weg zur olympischen Spitzenförderung aufzeigen.

Die Schaffung von Strukturen für den Spitzensport des DKV in den vergangenen Jahren hat hier bereits den Weg geebnet und beim DOSB viel Anerkennung gefunden.

Die kommenden vier Jahre bis Tokio werden für den gesamten DKV und vor allem für die Mitglieder des Olympia-Team 2020 anstrengend, aber auch sehr interessant werden. Zumal die WKF aufgrund der maximalen Teilnehmerzahl von je 10 Athleten/innen pro Disziplin auch nur maximal eine/n Starter/in pro Nation und Disziplin zulassen wird.

Wichtig ist, dass möglichst viele deutsche Athleten und Athletinnen den harten Qualifikationsweg in den Jahren 2018/2019 bestehen und dann bei Olympia 2020 in Tokio dabei sind.

Olympische Medaillen für Deutschland in der Sportart Karate wären das Größte, was ein Sport erreichen könnte.

Text/Bilder: Ralph Masella

Nominierte Athleten
Kata Einzel weiblich:
Jasmin Bleul, Sophie Wachter, Daniela Woelke

Kata Einzel männlich:
Ilja Smorguner, Philip Jüttner, Laurenz Berner

Kumite weiblich -55 kg:
Jana Bitsch, Duygu Bugur, Shara Hubrich

Kumite weiblich -61 kg:
Anna Miggou, Anna Marie Waurick, Sarah Lina Mimouni

Kumite weiblich +68 kg:
Johanna Kneer, Lisa Maria Schaupp, Madeleine Schröter

Kumite männlich -67 kg:
Marian Dreier, David Kuhn, Merlin Leo Schäfer

Kumite männlich -75 kg:
Robin Winters, Maximilian Bauer, Dany Nkelani

Kumite männlich +75 kg:
Jonathan Horne, Noah Bitsch, Marcel Baun

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