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Großartiger Erfolg für Para-Karate und die WKF/DKV

ipcGladbeck. Das Para-Karate für Menschen mit Handicaps kann ab 2024 paralympisch sein.

Der Deutsche Karate Verband e.V. (DKV) begrüßt eine Entscheidung des Internationalen paralympischen Komitees (IPC), die asiatische Kampfsportart in die finale Runde der Bewerber für die Spiele in Paris aufzunehmen; Karate würde Demonstrationssportart.
Das IPC hat am Wochenende beschlossen, Karate weiter im Rennen zu lassen. Insgesamt bewarben sich acht Para-Sportarten und drei Disziplinen von bereits bestehenden Sportarten, darunter auch Taekwondo Poomsae (Kata), sich für die Endausscheidung 2024.

Übrig blieben mit Para-Karate nur fünf weitere Para-Sportarten. So konnten sich sowohl Taekwondo Poomsae, wie auch 3er-Rollstuhl-Basketball nicht durchsetzen.Für den WKF-Verantwortlichen in diesem Bereich, WKF-Vize- und DKV-Präsident Wolfgang Weigert, ist dies das Resultat harter und kontinuierlicher Arbeit, wurde Para-Karate doch erstmals 2012 bei der WM in Paris im Bereich der WKF als Demonstrationssportart vorgestellt. 2014 wurde die erste Weltmeisterschaft in Bremen ausgetragen, dabei war der DKV die führende Nation.

Als Disziplin ist die Kata vertreten, dabei gibt es Klassen für Sehbehinderte/Blinde, Rollstuhlfahrer und geistig behinderte Menschen.Großen Anteil dabei hat der DKV. „Voll Stolz dürfen wir feststellen, dass dies vor allem aber auch eine deutsche Erfolgsgeschichte ist, da hier alles seinen Anfang nahm und wir Para-Karate in der Folgezeit in der WKF fest etabliert haben“, fasst Weigert dieses für die WKF und dem DKV, historische Wochenende zusammen.

Entwickelt wurde das Karate für Menschen mit Handicaps in Bayern und Deutschland. Weigerts besonderer Dank gilt den früheren Verantwortlichen im WKF Para-Karate, Erko Ernes Kalac und Stefanie Nagl, aber auch dem neuen WKF-Chairman Michael Schölz, die hier mit die Voraussetzungen dazu geschaffen haben.

Nun gelte es, bis Juni 2018 dem IPC-Board harte Fakten für die endgültige Aufnahme in die Paralympischen Spiele 2024 zu liefern, der dann im Januar 2019 die finale Entscheidung trifft. Hier müssen sich aber auch erstmals in der Geschichte des IPC die bisherigen 22 paralympischen Sommersportarten mit den sechs neuen Bewerbern messen. Ein spannendes und offenes Rennen ist deshalb für jede der 28 Para-Sportarten zu erwarten. 

Artikel auf der IPC-Homepage

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