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  • Vico Köhler

    Vico Köhler

    Bundesjugendreferent und Gesundheit ÜLP + QS

    Tel.: +49 (0)179 / 5926730



    Referent für Sport & Gesundheit im DKV
    Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT
    Bundesjugendreferent


     

Bericht: Der Einfluss der Ernährung auf unsere Gesundheit

Ernährung u. Gesundheit

Gesunde Ernährung - gesund leben!

Liebe Leser,

für jeden Sportler ist neben dem Training auch die gesunde Lebensweise und die gesunde Ernährung Grundvoraussetzung für den Erfolg. Gesund bleiben wollen wir alle, Training alleine genügt nicht. Deshalb veröffentlichen wir hier an dieser Stelle eine Serie über gesunde Ernährung. Auf der Suche nach einem geeigneten Berater haben wir Frau Dr. Pracht kennen gelernt. Sie hat sich durch verschiedene Bücher sowie Rundfunk- und Fernsehsendungen einen Namen gemacht. Wir freuen uns, dass Sie uns für die nächsten Ausgaben zur Verfügung stehen.

DKV - Präsidium Einleitung

Der Einfluss der Ernährung auf unsere Gesundheit und sportliche Leistungsfähigkeit Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen. Ich heiße Petra Bracht, bin Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren und in eigener Praxis in Bad Homburg bei Frankfurt am Main niedergelassen. Nach meinem Abschluss des Medizinstudiums spezialisierte ich mich auf naturheilkundliche Vorgehensweisen, insbesondere auf die Ernährungsmedizin.

Im Laufe der letzten 20 Jahre entwickelte ich ein eigenes Therapiekonzept, dass unter dem Namen BioTUNING bekannt geworden ist. Seit etwa 10 Jahren trage ich meine Auffassung von Gesundheit und Krankheit in die Öffentlichkeit. Inzwischen habe ich 2 Bücher geschrieben. "Leichter leben" und "Essen Sie Ihre Haut gesund: Neurodermitis, die Lösung". Beide wurden im Innoventia Verlag veröffentlicht. Seit 5 Jahren widme ich mich immer intensiver der Medienarbeit, insbesondere im Fernsehen und Rundfunk. Mein Anliegen ist es, über meine Arbeit mit den Patienten in meiner Praxis hinaus, den Menschen bisher noch viel zu wenig bekannte Möglichkeiten aufzuzeigen, den Zustand der Gesundheit immer weiter zu verbessern, Krankheiten zu vermeiden oder wenn sie ausgebrochen sind, ursächlich und in möglichst großer Eigenverantwortung zu heilen. Ich verstehe dabei meine Rolle als Ärztin so wie im alten China üblich: Die Funktion des Arztes ist es, seine Patienten so anzuleiten, dass sie möglichst gar nicht erst krank werden. Dies führt natürlich direkt zur Vorbeugemedizin:

Der Patient, der seine eigene Verantwortung erkannt hat geht zum Arzt um sich das Wissen zu holen; möglichst lange gesund zu bleiben und seine Lebensenergie und Leistungsfähigkeit maximal zu steigern.

Nach Abschluss meines Studiums und der Promotion zum Thema Herzgesundheit wurde mir in der Arbeit mit den Patienten sehr schnell klar, dass wir mit der herkömmlichen Medizin nicht weit kommen und sich die Patienten Heilungserfolge vor allem bei den chronischen Erkrankungen erwarten die sie aufgrund ihrer Vorgehensweise niemals wird erfüllen können. Ich musste schnell einsehen, dass der Vielzahl der Krankheitsbilder mit den üblichen Medikamenten nicht beizukommen ist. Nur in akuten Notfällen, bei weit fortgeschrittenen Krankheitsbildern und natürlich bei Unfällen und anderen Verletzungen griff ich auf die Schulmedizin zurück. Bei der Masse der Krankheiten unter denen meine Patienten litten konnte ich damit nicht viel und vor allem nicht ursächlich etwas erreichen. Ich bemerkte sehr schnell, dass damit lediglich die Symptombekämpfung möglich ist und echte gesundheitliche Verbesserung nur dadurch zustande kommt, dass dem Körper geholfen wird, sich selbst zu helfen. Dass also durch geeignete Maßnahmen die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Besonders auffällig war, dass ich bei den Patienten durch geeignete Ratschläge zu ihrer Ernährung zumeist rasche Verbesserungen ihres Gesundheitszustandes erzielen konnte.

Ich beschäftigte mich immer mehr mit dem Thema der Ernährung und testete zusammen mit meinem Mann und meinen beiden Söhnen so gut wie alle Ernährungslehren, die auf diesem Planeten zu finden sind. Meiner Meinung nach sollte jeder Arzt die gleichen Erfahrungen sammeln, denn die Unwissenheit in diesem von der Schulmedizin belächelten Fachgebiet ist auch heute noch immens groß. Im Studium der Medizin ist das Fach Ernährung lediglich geduldetes, ungeprüftes Wahlfach. Soweit ich weiß hat sich bis heute nichts daran geändert. Dies ist für mich nicht nachvollziehbar nimmt doch die Ernährung von allen Lebensgewohnheiten des Menschen den größten Einfluss auf dessen Biochemie. Die weitaus meisten Fremdmoleküle geraten durch das was wir täglich essen und trinken in unseren Körper. Ist es da nicht logisch, dass all dieses Material abhängig von seiner guten Verwertbarkeit für uns Einfluss auf unsere Gesundheit nimmt?

Mehr und mehr konnte ich beobachten wie positiv kranke Patienten auf die Umstellung ihrer Ernährung reagierten. Krankheiten, die für mich bis dahin mit schulmedizinischen Maßnahmen lediglich zu lindern waren wurden plötzlich heilbar und das dauerhaft.

So spezialisierte ich mich mehr und mehr auf bestimmte Zusammenhänge zwischen bestimmten Ernährungsweisen und Krankheitsbildern. Durch die Zusammenarbeit mit Professor Leitzmann, der an der Universität Gießen einen Lehrstuhl für Ernährung innehat wurde mir insbesondere die Rolle der tierischen Eiweiße bei vielen Krankheitsbildern klar. Er führte als einer der ersten eine große, sehr gut dokumentierte Vegetarierstudie durch. In dieser Studie konnten viele Zusammenhänge die bis dahin nur vermutet wurden konkret nachgewiesen werden. Ebenso kristallisierte ich immer mehr die Wichtigkeit der Verwendung gesunder, möglichst natürlicher Nahrungsmittel heraus.


All diese Erfahrungen mit der positiven Reaktion meiner Patienten auf veränderte Ernährungsgewohnheiten lassen sich mit dem gesunden Menschenverstand auch vom Laien rasch nachvollziehen.

Ein geeignetes Mittel ist immer die Betrachtung der Evolution. Abgesehen vom ewigen Streitthema Fleisch ( das überhaupt nicht strittig sein müsste wie Sie in folgenden Artikeln sehen werden ) können wir zweifelsfrei folgende Tatsache festhalten: Bis vor einigen Jahrzehnten gab es Jahrmillionen lang keine industriell veränderten Lebensmittel. Es gab keine Geschmacksveränderer oder -verstärker, keine Farb- oder Konservierungsstoffe, keine Extraktion bestimmter Nahrungsbestandteile, kein Hinzufügen anderer und keine Pestizide oder künstliche Düngemittel, keine Chemiebestandteile der Verpackungen, keine Weichmacher in Plastikgefäßen. Keine Mikrowelle, die den Molekularaufbau der Lebensmittels drastisch verändert, keine Elektrokochplatten in deren elektromagnetischem Feld die energetischen Strukturen der Nahrungsmittel leiden, nicht die Praxis der unreifen Ernte um lange Transportwege zu überstehen und keine radioaktive Bestrahlung oder gentechnische Veränderung. Liegt es da nicht auf der Hand, dass man seinem Körper so wenig wie möglich dieser Einflüsse zumuten sollte an die er sich nicht annähernd genetisch anpassen konnte? Wenn man Streitthemen wie Ernährung oder sportliche Betätigung unter diesem Blickwinkel betrachtet ergeben sich ganz von selbst, nur durch den Einsatz unseres gesunden Menschenverstandes die richtigen Antworten auf diese Fragen. Bitte vertrauen oder glauben Sie nicht irgendwelchen Ernährungspäpsten oder so genannten Spezialisten die den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen und vor allem nicht den so genannten wissenschaftlichen Studien mit denen schon besonders Schlaue die positiven Auswirkungen des Rauchens auf die Gesundheit nachgewiesen haben. Vertrauen Sie nur sich und Ihrem gesunden Menschenverstand. Niemand weiß so gut über sich und seinen Zustand Bescheid wie Sie selbst.

Eines allerdings müssen Sie tun: Informieren Sie sich ohne diese Informationen sofort als Ihre Wahrheit zu akzeptieren. Bleiben Sie kritisch und sammeln Sie Meinungen, bevor Sie sich für eine entscheiden.

Wir müssen uns von der Diktatur der herrschenden Meinung befreien, in der andere Meinungen sofort ausgegrenzt und verurteilt werden. Dies ist ein Überbleibsel aus grauer Vergangenheit, in der wir in Herden lebten. Ersetzen wir das entsprechend unseren inzwischen gewonnenen intellektuellen Fähigkeiten durch eine Demokratie der Meinungsvielfalt, in der sich jeder seine eigene Meinung frei und möglichst unbeeinflusst bilden kann. Bitte bekommen Sie jetzt deswegen keinen Schock weil das Thema für Sie vielleicht noch neu ist und Sie sich noch keine Entscheidungssicherheit zu all diesen Fragen erarbeiten konnten. All die genannten Einflüsse können auch heutzutage leicht bis auf ein erträgliches Maß reduziert werden, dass Ihre Gesundheit gut verkraften kann. Dazu ist allerdings eine bestimmte Menge an Information notwendig. Wie vermeide ich, dass zu viele störende Stoffe in meinen Körper hineingelangen? Wie kann ich meinem Körper helfen mit unerwünschten Stoffen, die ich bereits in mir habe oder die ich nicht vermeiden kann besser zu Recht zu kommen? Wie kann ich meinem Körper helfen zu entgiften, also diese der Gesundheit abträglichen Stoffe zu entfernen? Das sind die Kernfragen. Ihrer Beantwortung, entsprechend meinen Erfahrungen, werden wir in nächsten Ausgaben nachgehen. Mit der Ausgabe 1/2006 werden Sie an dieser Stelle Ratschläge finden, die Ihnen das Leben leichter machen und helfen Krankheiten zu vermeiden.

Bis dahin verbleibe ich, herzlichst
Ihre Dr. Petra Bracht


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