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"Sobald im Fernsehen etwas über Corona kommt, schalte ich um"

Kumite-Spezialistin Charlotte Grimm "zieht ihren Alltag und Trainingsplan durch" und versucht, "das Beste aus der Situation zu machen".

"Sobald im Fernsehen etwas über Corona kommt, schalte ich um"

Hätte gerne, dass die Fitness-Studios geöffnet wären: Charlotte Grimm

Seit März dieses Jahres befinden sich die Kader-Athleten und -Athletinnen des Deutschen Karate Verbandes (DKV) quasi im "Homeoffice". Soll heißen: Individuelles oder gemeinschaftliches Training ist zwar unter bestimmten Gegebenheiten möglich, doch an nationale oder gar internationale Wettkämpfe ist in Corona-Zeiten nicht zu denken. Kumite-Spezialistin Charlotte Grimm (23) vom Karate-Verein Arnstadt versucht das Beste aus der Situation zu machen. Im folgenden Interview erläutert Grimm, die jüngst am Nationalmannschafts-Lehrgang in Northeim unter der Regie von Assistenz-Trainer Mark Haubold teilgenommen hat, wie sie trainiert, was sie nervt und warum sie bei Corona-Nachrichten im Fernsehen sofort umschaltet.

Wie halten Sie sich physisch und Karate-spezifisch fit?
Charlotte Grimm: "Wir haben in Thüringen zum Glück eine Ausnahmegenehmigung, die für die National- und Bundeskader gilt. Somit können wir weiter zusammen trainieren. Krafttraining ist hingegen etwas schwieriger, weil die Fitness-Studios geschlossen sind. Allerdings habe ich einige Gewichte zu Hause – ansonsten wird viel im Dojo gearbeitet."

Wie wichtig sind die Lehrgänge für die Psyche und das allgemeine Wohlbefinden?
Charlotte Grimm: "Es ist gut für das Gefühl, überhaupt etwas im Leistungs-Niveau machen zu können und mit ebenfalls starken Leuten zu trainieren. Allerdings habe ich bemerkt, dass in der Corona-Zeit das Distanzgefühl ein wenig verloren gegangen ist."

Das Distanzgefühl sei ein wenig verloren gegangen, hat Charlotte Grimm bemerkt 
Das Distanzgefühl sei ein wenig verloren gegangen, hat Charlotte Grimm bemerkt

Stehen Sie in Kontakt, beispielsweise über die sozialen Netzwerke, zu den anderen Kader-Athleten und -Athletinnen?
Charlotte Grimm: "Persönlichen Kontakt habe ich nur mit den Kaderathleten aus Thüringen. Wie es in den anderen Bundesländern läuft, bekomme ich über Instagram mit oder im Rahmen der Nationalmannschafts-Lehrgänge."

Wie informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie und welche Medien nutzen Sie dafür?
Charlotte Grimm: "Sobald im Fernsehen etwas über Corona kommt, schalte ich sofort um. Ich rege mich zu sehr auf oder mache mir zu viel Gedanken. Ich erfahre ohnehin nichts, was mich direkt betrifft – weil ich nur zum Training gehe und mich ansonsten zu Hause aufhalte. Mein Verband hält uns über WhatsApp über Änderungen, die uns direkt betreffen, auf dem Laufenden. Das reicht mir."

Eine Situation wie diese fordert allen viel ab. Wie gehen Sie damit um?
Charlotte Grimm: "Ich mache das Beste daraus. Das Einzige, was mich nervt, ist, dass die Fitness-Studios zu haben und keine Wettkämpfe stattfinden. Ansonsten ziehe ich meinen Alltag und Trainingsplan durch. So ist meine Woche trotz Pandemie und Einschränkungen strukturiert – und die Motivation bleibt hoch."

Hat sich Ihr Alltag durch Corona entscheidend verändert?
Charlotte Grimm: "Nicht wirklich. Statt ins Fitness-Studio zu gehen, trainiere ich im Dojo oder daheim."

Das Interview führte Dirk Kaiser

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