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15. Juli 2025

"Brauchen politische Rückendeckung"

Politischer Abend der Deutschen Sportjugend in Berlin. Der Kinder- und Jugendsport ist einer der letzten Räume in der Gesellschaft, in denen Teilhabe über alle sozialen, kulturellen und ökonomischen Grenzen hinweg erlebbar ist.

Dr. Christiane Schenderlein und Stefan Raid im Dialog
Dr. Christiane Schenderlein und Stefan Raid im Dialog

120 Gäste waren der Einladung der Deutschen Sportjugend (dsj) zum Politischen Abend nach Berlin gefolgt. Eine besondere Würdigung hatte die Veranstaltung durch die Teilnahme der Bundesministerin für Sport und Ehrenamt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie der Parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Mareike Wulf, erfahren. Ebenfalls anwesend war DKV-Bundesjugend-Referent Vico Köhler. Schließlich ging es um Teilhabe, Perspektiven sowie klare politische Forderungen an die Politik und somit auch um die sichere Zukunft des Karatesports.

Im Mittelpunkt stand die Botschaft, dass der Kinder- und Jugendsport per se einer der letzten Räume in der Gesellschaft ist, in denen Teilhabe über alle sozialen, kulturellen und ökonomischen Grenzen hinweg erlebbar ist. Der organisierte Jugendsport – auch im DKV –, insbesondere hier mit den Werten das Karate-Do, schafft Zugehörigkeit, fördert Engagement, vermittelt Lebens-Perspektiven und trägt aktiv zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei – ein Beitrag mit Milliardenwert, ein "Social Return on Investment".

Eine Forderung: Verdopplung der Struktur-Förderung

"Kinder- und Jugendsport ist nicht nur ein Beiwerk zur Freizeitgestaltung – er ist ein demokratischer Lernort, ein Gesundheits-Anker und ein Integrations-Motor. Aber wir brauchen die politische Rückendeckung, um dieses System zukunftsfest zu machen", betonte Stefan Raid, Vorsitzender der dsj.

Erfreulich waren die vielen Gespräche mit den anwesenden Politikerinnen und Politikern und die positive Resonanz auf die Anliegen der Verbände und deren Jugend-Organisationen. 

Zentrale Forderungen der anwesenden Funktionäre an die Politik waren die Stärkung der Strukturen in der Jugendarbeit im Sport durch eine Verdopplung der Struktur-Förderung auf zehn Millionen Euro (der "Sportjugend-Euro") sowie ein verlässlicher Rechtsanspruch auf Freiwilligendienste inklusive besserer finanzieller Ausstattung und Planungssicherheit.

Dr. Christiane Schenderlein
Dr. Christiane Schenderlein

"Kraftvoller Ort gesellschaftlicher Zukunfts-Gestaltung"

"Der Kinder- und Jugendsport ist ein kraftvoller Ort gesellschaftlicher Zukunfts-Gestaltung – wenn er die Unterstützung erhält, die er verdient."
Vico Köhler

In Zahlen leistet der Sport 34,8 Millionen Euro im sozialen Bereich - dies jährlich und deutschlandweit. Zehn Millionen Kinder sind im DOSB in 86.000 Vereinen organisiert. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es 22 Millionen Kinder. 

"Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes sind gut und wichtig, aber Sportstätten auch", so Wulf auf Nachfrage. Dies lässt schließen, dass es für die amtierende Regierung leider schwer werden wird, vorhandene Gelder überall gerecht zu verteilen. 

Auch bei dieser Veranstaltung ließen es sich die Anwesenden im Übrigen nicht nehmen, sich für die Austragung Paralympischer und Olympischer Spiele in Deutschland auszusprechen.

Vico Köhler (DKV-Bundesjugend-Referent)