Mit Google Translate kann diese Webseite in andere Sprachen übersetzt werden. Wenn Sie eine Sprache auswählen, rufen Sie Inhalte auf Google-Servern ab. Der Webseitenbetreiber hat keinen Einfluss auf die Verarbeitung Ihrer Daten durch Google. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten an Google übermittelt werden, schließen Sie dieses Fenster mit einem Klick auf "X".
15. Mai 2021

Albert Singer, Sven Baum, Nina Fell und Marvin Nöltge (von links) vertreten den Verband in Porec
Kathrin Brachwitz zeigt sich hoffnungsfroh: "Das Schönste wäre natürlich", sagt die Para-Beauftragte innerhalb des Deutschen Karate Verbandes (DKV), "mit einer Medaille im Gepäck nach Hause zu reisen".
Rund eineinhalb Jahre hat sich das Team, bestehend aus Sven Baum (Rollstuhlfahrer), Albert Singer (Geistige Beeinträchtigung K 21), Nina Fell und Marvin Nöltge (Geistige Beeinträchtigung K 22) unter der Leitung der Trainer und Betreuer in den Heimat-Vereinen sowie durch das Training am Bundesstützpunkt in Berlin unter der Regie von Bundestrainer Heiko Kuppi auf die Europameisterschaft vorbereitet - "und ist in dieser Zeit, einer langen Zeit, zusammengewachsen", wie Brachwitz erläutert.

Obwohl das Quartett neue, schwierigere Katas präsentieren wird, "um auf das international gestiegene Niveau vorbereitet zu sein" (Brachwitz), herrsche eine gewisse "Aufgeregtheit und Nervosität". Dies habe mit der Corona-Situation zu tun, sagt Brachwitz. Dadurch wisse man nicht, wie die Athleten und Athletinnen in den anderen Ländern trainiert hätten.
Sven Baum hat die meiste Konkurrenz
Das größte Pensum in Porec wird Sven Baum absolvieren, zudem startet er in der Kategorie mit den meisten Gemeldeten (insgesamt zwölf). Der Aktiven-Sprecher ist aufgrund der neuen Wettkampf-Regeln der World Karate Federation gefordert, in jeder Runde ein andere Kata zu zeigen. Eine beachtliche Herausforderung nicht nur für ihn, sondern auch für den Trainerstab, der die verschiedenen Katas ins Trainings-Programm aufnehmen musste.
Jetzt komme es darauf an, "dass alle ihre beste Leistung abrufen", so Brachwitz. Sollte dies der Fall sein, dann könnte der Brachwitz'sche Wunsch durchaus Realität werden.
Dirk Kaiser