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27.06.2019

European Games: DKV-Sextett kämpft in Minsk um Medaillen

Es ist das Highlight 2019 – die European Games in Minsk! In der weißrussischen Hauptstadt finden seit dem 21. Juni 200 Wettkämpfe in 15 Sportarten statt – darunter auch im Karate.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat 149 Athletinnen und Athleten nach Minsk entsendet, darunter sechs Karateka. Welchen Stellenwert die European Games haben, belegt allein schon die Teilnehmerzahl: Über 4.000 Sportler aus 50 Nationen nehmen an dieser Veranstaltung teil.

SPORT1 überträgt am Sonntag Karate-Wettbewerbe

Der deutsche Free-TV-Sender SPORT1 überträgt die European Games plattformübergreifend – und hat dementsprechend auch Karate im Programm. Am Sonntag, den 30. Juni, sind Schaltungen in die 8.800 Zuschauer fassende Arena geplant: Und zwar von 9.15 – 12.00 Uhr und von 14.30 – 16.45 Uhr. Wann die Schaltungen erfolgen, ist jedoch offen, da parallel noch Boxen, Badminton und Turnen stattfindet. Bereits am Samstag, den 29. Juni, stehen die ersten Wettkämpfe im Karate (Kata und Kumite) auf dem Programm.

Horne peilt nach Silber 2015 nun den Titel an

Die deutschen Medaillen-Hoffnungen ruhen dabei unter anderem auf Welt- und Europameister Jonathan Horne. Der aus Kaiserslautern stammende Modell-Athlet gewann vor vier Jahren bei der Premiere der European Games in Baku (Aserbaidschan) in der Gewichtsklasse +84 Kilogramm die Silbermedaille. Im Kampf um Gold war Horne damals dem Türken Enes Erkan mit 1:2 unterlegen.

Noah Bitsch profitiert von Busa-Absage

Zweiter männlicher DKV-Starter ist Noah Bitsch in der Klasse -75 Kilogramm. Bitsch profitierte dabei von der Absage des Italieners Luigi Busa. Im „Minsk-Standing“, einer Rangliste der europäischen Top-Athleten auf Welt-Ebene, platzierte sich der Deutsche auf Rang sieben – und rückte so noch kurz vor Meldeschluss in das Starterfeld nach. Das deutsche Damen-Duo im Kumite wird gebildet von Shara Hubrich (-50 Kilogramm) und Jana Bitsch (-55 Kilogramm).

Bewährtes Kata-Duo: Jasmin Jüttner und Ilja Smorguner

Das Kata-Gespann besteht wie gehabt aus Jasmin Jüttner und Ilja Smorguner. Gold, Silber und Bronze werden im Kata bereits am Samstag vergeben. In der Vorrunde (Pool A und B) läuft jeder Athlet in der jeweiligen Gruppe zwei Katas. Nach Ermittlung eines durchschnittlichen Punkte-Standes starten die drei Besten jeder Gruppe eine weitere Runde und werden danach in ihrem Pool mit Platz eins bis drei bewertet. Die Pool-Ersten treten dann um Gold an, die anderen um die Bronze-Medaillen (Zweiter Pool A vs. Dritter Pool B sowie Zweiter Pool B vs. Dritter Pool A).

„Wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu Olympia“

Für das DKV-Sextett geht es in Minsk jedoch nicht nur um die Chance, eine Medaille zu gewinnen: Vielmehr bietet sich erneut die Chance, wichtige Argumente für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio zu sammeln. Die zwei punktbesten European-Games-Sieger, die nach Ablauf der Qualifikation noch nicht direkt das Ticket für Tokio 2020 gelöst haben, bekommen einen festen Platz bei den Olympischen Spielen zugewiesen.

Dazu beitragen würde eine erfolgreiche Vorrunde, zu der jeweils acht Athletinnen oder Athleten antreten werden. Die beiden Besten in den zwei Vierer-Gruppen erreichen das Halbfinale. Dort geht es dann in den Überkreuz-Kämpfen um den Einzug ins Finale.

„Wir erwarten von allen unseren Teilnehmern, dass sie eine entscheidende Rolle bei der Titelvergabe spielen werden. Auf dem Weg zu Olympia sind die European Games ein wichtiger Meilenstein und eine Möglichkeit, die Chancen einer erfolgreichen Qualifikation zu erhöhen“, betonte DKV-Sportdirektor Christian Grüner. 

Dirk Kaiser

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