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„European Masters Games“: Rang zwei in der Nationen-Wertung für deutsches Team

Mit einem zweiten Platz in der Nationen-Wertung hinter Italien beendeten die deutschen Karateka die „European Masters Games“.

Mit einem zweiten Platz in der Nationen-Wertung hinter Italien beendeten die deutschen Karateka die „European Masters Games“ in Turin. Die 76 deutschen Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die an zwei Wochenenden von den Trainern Detlef Tolksdorf (Kumite) sowie Jörg Auffahrt und Detlef Herbst (Kata) auf diese Wettkämpfe vorbereitet worden waren, gewannen in den unterschiedlichen Alters- und Gewichtsklassen insgesamt 40 Medaillen: zehn davon waren in Gold, 13 in Silber und 17 in Bronze. Bemerkenswert waren die mannschaftliche Geschlossenheit und die gegenseitige Unterstützung, die das deutsche Team im Norden Italiens an den Tag gelegt hatte. Angefeuert und motiviert wurden sämtliche Karateka – ob mit oder ohne Betreuer angereist.

Für Brigitte Kraußer, die als Verantwortliche der BKB-Masters vor Ort war, wurde Turin zu einer doppelten Herausforderung – weil sie sich spontan dazu bereit erklärt hatte, die Bild-Berichterstattung für die deutschen Athleten und Athletinnen zu übernehmen. Angesichts der zahlreichen Wettkämpfe im Kata und Kumite eine beachtliche Leistung.

Zwölf europäische Nationen in den Karate-Wettbewerben am Start

Im Gegensatz zu Nizza vor vier Jahren fanden die diesjährigen „European Masters Games“ ohne Beteiligung des Europa- und Weltverbandes statt. Sowohl EKF als auch WKF bezogen damit Stellung gegen die ungewöhnlich hohen Startgebühren für Athleten und Coaches, die der Veranstalter erhoben hatte. Dies war auch der Grund, warum der DKV kein eigenes Team nach Turin geschickt, jedoch die teilnehmenden DKV-Masters mit DKV-Jacken ausgestattet hatte.

Die „European Masters Games“ werden alle vier Jahre von der „International Masters Games Association“, einer Unter-Organisation des Internationalen Olympischen Komitees für Athleten und Athletinnen jenseits der 35 Jahre, durchgeführt. In Turin waren rund 8.000 Sportler und Sportlerinnen in 30 Sportarten am Start – darunter unter anderem Handball, Rudern, Leichtathletik und Radfahren. An den Karate-Wettbewerben hatten zwölf Nationen teilgenommen.

Die Medaillen-Gewinner in der Übersicht

Kata

Gold
Shirley Anavisa Fernan (56-60 Jahre)
Gabriele Holz (+61 Jahre)
Jörg Auffarth (51-55 Jahre)

Silber
Ines Müller-Vogt (46-50 Jahre)
Elke Streich (+ 55 Jahre)
Florian Oberhansl (41-45 Jahre)
Marco Eisele (46-50 Jahre)
Dirk Schuhmann (51-55 Jahre)
Elke Streich (56-60 Jahre)

Bronze
Anja Rössel (35-40 Jahre)
Caroline Schieting (51-55 Jahre)
Kenichi Sato (35-40 Jahre)
Boris Alexander Mahn (35-40 Jahre)
Andreas Heinrich (56-60 Jahre)

Kumite

Gold

Maike Schwanenberg (+68kg / 35-40 Jahre)
Marion Fröhlich (-55kg / 46-50 Jahre)
Gerlinde Schleicher (+68kg / 56-60 Jahre)
Joheina Hamami (-68kg / 56-60 Jahre)
Patrick Olszewski (-94kg / 41-45 Jahre)
Kasim Zymeri (-75kg / 51-55 Jahre)
Wilhelm Friedrich Eisenbeiss (-94kg / +61 Jahre)

Silber
Martina Ryssel (+68kg / 35-40 Jahre)
Thomas Lamm (-75kg / 35-40 Jahre)
Nico Wojna (-94kg / 41-45 Jahre)
Jürgen Lemmen (-94kg / 51-55 Jahre)
Andreas Heinrich (-75kg / 56-60 Jahre)
Peter Pietro Scarafilo (-94kg / 56-60 Jahre)
Norbert Paschke (-84kg / +61 Jahre)
Samuel Georg Weller (-94kg / +61 Jahre)

Bronze
Jens Maisenbacher (-75kg / 35-40 Jahre)
Alexander Leitmann (-84kg / 35-40 Jahre)
Martin Matheis (-75kg / 46-50 Jahre)
Murat Uysal (-75kg / 46-50 Jahre)
Ünal Ay (-94kg / 46-50 Jahre)
Markus Pahlke (-94kg / 46-50 Jahre)
Andreas De Sario (+94kg / 51-55 Jahre)
Eduard Schmoll (-75kg / 51-55 Jahre)
Marko Klein (-75kg / 51-55 Jahre)
Lothar Fink (-84kg / 56-60 Jahre)
Franz Erben (-94kg / +61 Jahre

Hier geht es zu den Ergebnislisten, die jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, und hier zum Medaillenspiegel.

Dirk Kaiser

Impressionen

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