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Neue Konzeption für inklusives Training stößt auf Interesse

Wie breitensportlich-aktive Menschen mit Beeinträchtigung gefördert und gefordert werden können.

Neue Konzeption für inklusives Training stößt auf Interesse

Hatten die Maßnahme geleitet: Ralf Brünig (links) und Helmut Spitznagel (Vierter von links)

Das Projekt "Gemeinsam auf die Matte", initiiert vom Deutschen Karate Verband (DKV) und der "Aktion Mensch", hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen / Handicaps gemeinsam in einem Verein trainieren zu lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Novizen oder Fortgeschrittene handelt. Wichtig ist vielmehr, dass die Trainerinnen und Trainer über ein entsprechendes Knowhow und eine auf inklusives Karate ausgerichtete Schulung verfügen.

Eine solche wurde jüngst von Helmut Spitznagel, langjähriger Jugendreferent des Karateverbandes Baden-Württemberg (KVBW), DKV-Sound-Karate-Instructor und seit vielen Jahren AG-Leiter an einer Schule für Behinderte, und Ralf Brünig, DKV- und KVBW-Schulsportreferent sowie Autor unter anderem der DKV-Sound-Karate-Konzeption, in Maintal durchgeführt. Ein Großteil der Kosten hatte die "Aktion Mensch" finanziell gefördert.

Modularer Aufbau und spezielle Trainings-Gestaltung bieten beste
Voraussetzungen für vielfältige Möglichkeiten der Differenzierung

Im Mittelpunkt hatte das neue Konzept gestanden, das zu einem Großteil auf der DKV-Sound-Karate-Konzeption fußt und sich primär an den Bedürfnissen der breitensportlich-aktiven Karateka mit Beeinträchtigungen orientiert. Beide Konzepte bieten durch ihren modularen Aufbau einerseits und ihre spezielle Trainings-Gestaltung andererseits beste Voraussetzungen für vielfältige Möglichkeiten der Differenzierung. Dadurch kann das Trainings-Angebot für die Menschen mit ihren vielen Arten und Ausprägungen von Handicaps angemessen gestaltet werden. Als zusätzlicher Trainings-Inhalt wurde in alle Module "Das, was ich kann" aufgenommen - wodurch eine individuellen Anpassung des Programms möglich ist.

Weitere Schulungs-Maßnahmen und Erfahrungs-Austausch gewünscht

20 interessierte Trainerinnen und Trainer – wobei die Zahl der Teilnehmenden auf 20 begrenzt war – mit mehr oder weniger einschlägiger Erfahrung hatten an der Schulung teilgenommen und dabei auch ihre Erfahrungen mit inklusivem Training geschildert. Wie sich nach kurzer Zeit herausstellen sollte,  waren mitunter gewisse Defizite in Bezug auf ein strukturiertes, kontinuierliches Vorgehen erkennbar, sodass die konzeptionell begründete Arbeit sehr begrüßt wurde. 

Auch waren sich die Teilnehmenden einig, dass nach dieser Erstschulung weitere Schulungs-Maßnahmen folgen sollten, um die Kenntnisse zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und die neue Konzeption stärker in die Breite des Verbandes zu tragen.

Autoren: Ralf Brünig & Dirk Kaiser

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