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23. November 2025

"Frauen in Funktionen sichtbarer machen"

Die neue Bundesfrauen-Referentin des DKV, Sonja Senking, spricht im Interview über die Themen-Schwerpunkte, die sie angehen möchte.

Sonja Senking
Sonja Senking

Seit dem 5. November ist Sonja Senking die neue Bundesfrauen-Referentin des DKV. Die Gleichstellungs-Beauftragte des KVN wurde auf der virtuellen Bundesfrauen-Versammlung als Nachfolgerin von Sandra Gutzmer einstimmig gewählt. Welche Themen die 56-Jährige künftig angehen möchte, verrät sie im folgenden Interview.

Was hat Sie dazu bewogen, für das Amt zu kandidieren?
Sonja Senking: "Meine Vorgängerin, Sandra Gutzmer, hat mich kontaktiert. Nach zwei Gesprächen habe ich mich dann zur Kandidatur bereiterklärt. Da es auf der Bundesfrauen-Versammlung keine Gegenkandidatin gab, bin ich es geworden."

Welche Themen-Schwerpunkte möchten Sie kurz-, mittel- und langfristig angehen?
Sonja Senking: "Eine deutlich stärkere Sensibilisierung für verbale und nonverbale Grenz-Überschreitungen gegenüber von Frauen steht ganz klar im Vordergrund. Darüber hinaus geht es mir um den Schutz von Kindern und Jugendlichen auf Lehrgängen und Wettkämpfen. 

Zudem möchte ich Frauen in ihren Funktionen sichtbarer machen. Denn, das haben Auswertungen ergeben, die Sportart ist nach wie vor eine Männer-Domäne. Um diese 'Unwucht' zumindest ein wenig in den Griff zu bekommen, sollten unter anderem Seniorinnen dabei gestärkt werden, mit dem Karate zu beginnen. Nicht zuletzt bin ich Ansprechpartnerin für Personen nach dem Gleichstellungsgesetz im KVN."

"Höhere Transparenz und bessere Vernetzung"

Zur Person

Alter: 56 Jahre
Aktueller Verein: SV Holdenstedt 1920
Vorheriger Verein: Bad Bodenteich (unter Fritz Wendland)
Beginn mit Karate: mit 14 Jahren
Stilrichtung: Shotokan
Positionen innerhalb des KVN: Gleichstellungs-Beauftragte, Landeskampfrichterin, Lehrerin für Selbstbehauptung und -Verteidigung, "Guardian-Girls"-Trainerin, Gewaltschutz-Trainerin
Trainer-Lizenz:  DOSB-C-Breitensport
Sonstiges: Vertrauens-Person im eigenen Verein bzgl. Schutz-Konzept gegen "Sexualisierte Gewalt im Sport"

Was müsste aus Ihrer Sicht in Ihrem Ressort optimiert werden?
Sonja Senking: "Ich würde mir eine höhere Transparenz und eine bessere Vernetzung wünschen. Bedeutet: Was machen die Frauen- und Gleichstellungs-Beauftragten in den jeweiligen Landesverbänden, wie sind diese organisiert und welche Pläne werden verfolgt?"

Auf welche Erfahrungen können Sie zurückgreifen?
Sonja Senking: "In meinen zwei Jahren als Gleichstellungs-Beauftragte im KVN haben wir uns deutlich gegen 'Sexualisierte Gewalt im Sport' positioniert und beispielsweise Hygiene-Taschen mit entsprechenden Artikeln für die Wettbewerbe angeschafft. Diese liegen bei den weiblichen Betreuungs-Kräften des Landeskaders und können jederzeit angefordert werden."

Das Interview führte
Dirk Kaiser