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23. Dezember 2024

Fährt nach Bielsko-Biala: Jessica Vlai
Das letzte Training des DKV-Kata-Kaders in diesem Jahr hatte für einige Athletinnen und Athleten der U21-Altersklasse noch eine besonderen Herausforderung parat gehabt: Anlässlich der bevorstehenden Nachwuchs-Europameisterschaften in Bielsko-Biala (7. bis 9. Februar) hatten Bundestrainer Efthimios Karamitsos und seine Assistenten Emanuele Bisceglie, Ilja Smorguner und Christine Heinrich ein "Auskämpfen" angesetzt.
Diese Maßnahme war notwendig geworden, da die zurückliegende Youth-League-Veranstaltung in Venedig nicht für die notwendige Klarheit gesorgt hatte, wer mit zur EM nach Polen fährt. Somit musste ein weiteres Qualifikations-Kriterium - eben das "Auskämpfen" - zur Finalisierung der EM-Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurate gezogen werden.
Aaric Liam Lück und Julian Hadizadeh im Januar gefordert
Unter den Augen erfahrener Bundeskampfrichter, die auch auf internationaler Ebene tätig sind, wurde in der weiblichen U21-Altersklasse zunächst in zwei Pools im "Round-Robin"-System gekämpft. Die beiden Besten der jeweiligen Pools waren hernach im Halbfinale gefordert gewesen. Mit Jessica Vlai und Rita Siebert (beide Bayerischer Karate Bund) hatten schließlich die Final-Konkurrentinnen festgestanden. Und in diesem hatte sich Vlai gegenüber Siebert durchgesetzt.
In der männlichen U21-Altersklasse hatte es aus Krankheits-bedingten Gründen (Aaric Liam Lück und Julian Hadizadeh hatten gefehlt und werden das "Auskämpfen" im Januar nachholen) nur einen Pool gegeben. Folglich steht noch nicht fest, wer das EM-Ticket erhält.
Im Rahmen des Lehrgangs hatten die Coaches am Tag zuvor einmal mehr Wert auf technische Schwerpunkte, Kontraktion, Stellungen und vor allem "Fokus" gelegt.
Dirk Kaiser