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02. April 2025
Karate-Schule Nippon Bremerhaven mit zwei Goldmedaillen der erfolgreichste Verein.

Dass Shirley Jay bei ihrer Leistungsklassen-Premiere gleich den Titel gewinnen würde, hätten vermutlich nur die kühnsten Optimisten erwartet - und doch war der 17-Jährigen, die im Februar dieses Jahres im polnischen Bielsko-Biala U18-Vize-Europameisterin im Kata-Wettbewerb geworden war, dieses Kunststück gelungen: Im Gold-Generationen-Duell mit der mehrmaligen Deutschen Meisterin, Europameisterin und Olympia-Teilnehmerin Jasmin Jüttner, die 14 Jahre älter ist und ihre sportliche Heimat beim SC Judokan Frankfurt hat, hatte Jay, die für den KC Bushido Bonn startet, am Ende 0,1 Punkte Vorsprung.
Überhaupt waren es Deutsche Meisterschaften in Frankfurt gewesen, die zahlreiche neue Titelträger und Titelträgerinnen hervorgebracht hatten: Lediglich Johanna Kneer (KJC Ravensburg / +68 Kilogramm), Mia Bitsch (Sportcenter Bushido Waltershausen / -55 Kilogramm), Shara Hubrich (TV Borgeln / -50 Kilogramm) und das Kata-Team des Landesverbandes Bayern in der Besetzung Mika Mathes, Laurenz Berner und Nawapon Pattanasakoo war es gelungen, ihren 2024 errungenen Titel zu verteidigen.

Erfolgreichster Verein der nationalen Titelkämpfe war die Karate-Schule Nippon Bremerhaven geworden, die mit Edgard Merkine (-60 Kilogramm) und Andrew Lyle Lück (Kata) zwei Champions stellte. Zudem hatte es für die Bremerhavener noch einmal Silber im Kata-Team-Wettbewerb (Aidan Randall Lück, Andrew Lyle Lück, Aaric Liam Lück und Sebastian Becker) sowie Bronze im Kata-Einzel durch Aidan Randall Lück gegeben. Somit waren die "drei Lücks" allesamt bei der Siegerehrung vertreten gewesen. Mit Alyssa Lilly Lück war zudem die "jüngste Lück" erstmals im Kata-Einzel der Leistungsklasse an den Start gegangen.
Neben Andrew Lyle Lück war Mika Mathes (KD Durach-Waldkirch) der neben Gold im Team-Wettbewerb noch Silber im Einzel gewonnen hatte, zweimal aufs Podium gebeten worden.
Dirk Kaiser
Weil sie im vergangenen Jahr bei den nationalen Titelkämpfen zahlreiche Punkte für das DKV-Dojo-Ranking errungen hatten, waren die "Top-Drei"-Dojos 2024 von DKV-Präsident Wolfgang Weigert mit einer Urkunde bedacht worden.
Für den SC Banzai Berlin, der mit 196 Punkten den ersten Platz belegt hatte, hatte Veysel Bugur die Auszeichnung in Empfang genommen.
Köksal Cakir vom zweitplatzierten Dojo MTV Ludwigsburg (171 Punkte) und Roman Lux vom USC Duisburg (169 Punkte) waren die beiden anderen Vereins-Vertreter, die einer Urkunde bedacht worden waren.
Es war die erste Ausrichtung einer Meisterschaft in dieser Größen-Ordnung gewesen - und das Team von Ken Zen Ichi Frankfurt unter der Leitung von Emanuele Bisceglie, der zudem als Bundes-Assistenz-Trainer für den Kata-Bereich tätig ist, und Giovanni Macchitella hatte vorzügliche Arbeit geleistet.
Tatkräftige Unterstützung hatte die Organisations-Crew zudem von Bundes-Assistenz-Trainerin Christine Heinrich erhalten.