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Robin Mateo Zuniga Späthe und der Griff nach dem EM-Titel

Mia Mussweiler und die EM-Dritte Rita Siebert haben am Sonntag die Chance auf Bronze. "Das Team ist der Star."

Robin Mateo Zuniga Späthe und der Griff nach dem EM-Titel

Robin Mateo Zuniga Späthe und Jonathan Horne, Chef-Bundestrainer Kumite, nach dem Coup

Kumite

Robin Mateo Zuniga Späthe, U16-Auswahl-Athlet und im vergangenen Jahr Siebter der Europameisterschaft, greift bei den diesjährigen kontinentalen Titelkämpfen in Prag in der Kumite-Gewichtsklasse -70 Kilogramm nach der Goldmedaille. Nachdem der Youngster seine ersten drei Kämpfe souverän gewonnen hatte, reichte ihm im Halbfinale ein 1:1 (durch Senshu) gegen Taylan-Cemal Sakin aus der Türkei, um ins Finale gegen den Spanier Marcos Blazquez Garcia-Gil einzuziehen.

"Mateo war super drauf und hat jetzt die Chance, sich mit der Goldmedaille zu belohnen", freute sich Mark Haubold, verantwortlicher Bundestrainer für den U16- und U18-Bereich, über die Leistung seines Schützlings.

Hat sich toll präsentiert: Mia Mussweiler (rechts) 
Hat sich toll präsentiert: Mia Mussweiler (rechts)

Während Zuniga Späthe eine Medaille sicher hat, geht es für Mia Mussweiler am Sonntag darum, sich diese zu erkämpfen - im Duell um Bronze gegen die Kroatin Sara Tomic in der Gewichtsklasse +54 Kilogramm. Nach beeindruckenden Auftritten war es die französische Finalistin Houda Taklit gewesen, die Mussweiler den Weg ins Finale versperrt hatte. "Mia hat sich toll verkauft und das ganz prima gemacht", konstatierte Haubold.

Dirk Kaiser

Das Fazit - von Mark Haubold

"Das team ist der star"

"Wir als Trainer-Team sind super zufrieden nach dem ersten Tag - zumal wir schon in der Vorbereitung gemerkt haben, was für Potential in dem U16-Kader steckt. Zwar haben wir an der einen oder anderen Stelle tatsächlich ein bisschen Kampf-Pech gehabt und die Wertungen sind nicht so ausgefallen, wie wir das gesehen haben. Aber so ist das nun mal. Unabhängig davon ist hier das Team der Star. Ich hoffe, dass wir morgen, bei der U18, noch einen draufsetzen können."

Mark Haubold (links) und sein Assistent Alexander Heimann 
Mark Haubold (links) und sein Assistent Alexander Heimann
 

Kata

Rita Siebert kann den Erfolg von 2021 wiederholen 
Rita Siebert kann den Erfolg von 2021 wiederholen

Nachdem sie im vergangenen Jahr bei den Europameisterschaften in Tampere (Finnland) die Bronzemedaille im Kata-Einzel gewonnen hat, kann Rita Siebert in der U18-Altersklasse den Erfolg von 2021 wiederholen. Nach einer starken Vorstellung in der Runde der letzten Acht, als sie in ihrem Pool hinter der Belgierin Chiara Manca (25,74 Punkte) mit 25,2 Punkten Zweite geworden war, kommt es nun am kommenden Sonntag zum Aufeinandertreffen mit Hayrulnisa Cigirdik aus der Türkei. 

"Rita hat eine enorme Präsenz gezeigt und auf der Kampffläche nicht nachgelassen", beurteilte Efthimios Karamitsos den Auftritt seines Schützlings. Der Kata-Bundestrainer geht davon aus, "dass Rita das Duell um Bronze gewinnen wird".

Dem Damen-Team fehlen 0,09 Punkte

Einen bemerkenswerten siebten Platz hatte Jonas Abu Wahib in der Altersklasse U16 belegt. Jedoch fehlten dem jungen Deutschen 0,81 Punkte, um in Prag in ein Medaillen-Kampf einzuziehen - und das gegen Kontrahenten, "die er allesamt im Flaggen-System bereits bezwungen hat",  wie Karamitsos zu berichten wusste. "Er verfügt über Kraft, Power und Ausstrahlung und gehört zu denjenigen, die vorne zu finden sein werden." 

Ebenfalls auf Rang sieben gelandet war das Kata-Team mit Patricia Hebbel, Rita Siebert und Parla Douaa Tatar. Am Ende fehlte die Winzigkeit von 0,09 Punkten, um an den Tschechinnen vorbei- und in einen Medaillen-Duell einzuziehen. Die anderen beiden Mannschaften hatte der gebürtige Grieche in die Kategorie "starke Gegnerinnen" eingeordnet.

"Unglückliche Momente" verhindern ein besseres Abschneiden von Julie Stevens

Für Mika Mathes endete die EM in der U21-Altersklasse auf Rang neun - damit wird er zwei Plätze besser gelistet als Julian Hadizadeh, der in der U18-Altersklasse Elfter geworden war. "Julian hatte bei seiner Premiere einen stark besetzten Pool mit Welt- und Europameistern erwischt", befand der Bundestrainer. 

Überraschend früh ausgeschieden waren hingegen Natalie Jürgensmann in der U21-Altersklasse und Julie Stevens  in der U16. "Julie ist trotz zwei Patzern und der Tatsache, dass sie als Erste antreten musste, Fünfte geworden", sagte der Grieche. Ohne diese "unglücklichen Momente" wäre deutlich mehr möglich gewesen - zumal Julie technisch sehr gut gewesen sei.

Technisch gut unterwegs gewesen war auch Natalie Jürgensmann, die ebenfalls ihren Vorrunden-Pool eröffnet hatte. "Jedoch", so Karamitsos, "hätte sie mehr Power auf die Wettkampf-Fläche bringen müssen um besser abzuschneiden".

Dirk Kaiser

Synchron in der Luft: Parla Douaa Tatar, Julie Stevens und Patricia Hebbel (von links) 
Synchron in der Luft: Parla Douaa Tatar, Julie Stevens und Patricia Hebbel (von links)

Die ergebnisse U16

Zoe Thiel (-47 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 1:2 gegen Anna Vashchyshyn (Ukraine) 

Alexandra Wolf (-54 Kilogramm)
1. Runde: 0:2 gegen Lucy Hrdlickova (Tschechien)

Mia Mussweiler (+54 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 7:0 gegen Sila Rudalija (Bosnien-Herzegowina)
3. Runde: 2:0 Carlotta Montebello (Italien)
4. Runde: 3:2 gegen Eirini-Gregoria Katsika (Griechenland)
5. Runde: 1:2 gegen Houda Taklit (Frankreich)
Kampf um Bronze: 1:3 gegen Sara Tomic (Kroatien)

Luca Thierbach (-52 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 1:1 gegen Markos Kyprianou (Zypern)
3. Runde: 0:5 gegen Alexandr Capmoale (Moldawien)

Ian Kindler (-57 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 0:0 gegen Emanuele Califano (Italien)

Ben Heller (-63 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 0:0 gegen Brajan Rochalski (Polen)
3. Runde: 0:2 gegen Gennaro Ingenito (Italien)

Robin Mateo Zuniga Späthe (-70 Kilogramm)
1. Runde: 4:0 gegen Sven Strahija (Kroatien)
2. Runde: 2:0 gegen Artiol Shaqiri (Kosovo)
3. Runde: 4:1 gegen Faris Sinanovic (Bosnien-Herzegowina)
Halbfinale: 1:1 gegen Tayman-Cemal Sakin (Türkei)
Finale: 1:4 gegen Marcos Blazquez Garcia-Gil (Spanien)

Adrian Heinrich (+70 Kilogramm)
1. Runde: gegen 0:1 Antonio-Razvan Vulcan (Rumänien)

Die ergebnisse Kata

U21
Natalie Jürgensmann
1. Runde: 21,48 Punkte (Gojushiho Dai) - 10. Platz

Mika Mathes
1. Runde: 24,0 Punkte (Gojushiho Sho) - 2. Platz
2. Runde: 24,06 Punkte (Sansai) - 5. Platz

U18
Rita Siebert
1. Runde: 24,34 Punkte (Anan Dai) - 1. Platz
2. Runde: 23,1 Punkte  (Ohan Dai) - 4. Platz
3. Runde: 25,2 Punkte (Papuren) - 2. Platz
Kampf um Bronze: 24,4 : 23,26 Punkte gegen Hayrulnisa Cigirdik (Türkei)

Julian Hadizadeh
1. Runde: 23,04 Punkte (Anan Dai) - 3. Platz
2. Runde: 22,71 Punkte (Ohan Dai) - 6. Platz

U16
Julie Stevens
1. Runde: 20,84 Punkte (Gojushiho Dai) - 5. Platz

Jonas Abu Wahib
1. Runde: 23,44 Punkte (Gojushiho Sho) - 2. Platz
2. Runde:  23,66 Punkte (Kanku Sho) - 3. Platz
3. Runde 23,26 (Unsu) - 4. Platz

Team (U16 & U18)
Rita Siebert, Parla Douaa Tatar, Patricia Hebbel
1. Runde: 22,48 Punkte (Gojushiho Sho) - 4. Platz
2. Runde:  22,66 Punkte (Sansai) - 4. Platz

Beendete die Titelkämpfe als Siebter: Jonas Abu Wahib 
Beendete die Titelkämpfe als Siebter: Jonas Abu Wahib
 

Training im "Königssaal" des Nachbar-Hotels. Ein großer Raum, ein paar Tatamis - mehr braucht es nicht zur Vorbereitung . Erst recht, wenn die Stimmung bestens ist. DKV-Fotografin Brigitte Kraußer ist vor Ort in Prag und hat die ersten Bilder von der heute beginnenden Nachwuchs-Europameisterschaft eingefangen. Zum Auftakt sind sämtliche Altersklassen in der Kata und die U16-Talente im Kumite gefordert.

Efthimios Karamitsos und das Kata-Team 
Efthimios Karamitsos und das Kata-Team
Jonathan Horne (rechts) und das Kumite-Team 
Jonathan Horne (rechts) und das Kumite-Team
 

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