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Mit dem "alten Flaggen-System" zu Gold und Silber in Paris

Ilja Smorguner auf dem obersten Podest, Jasmin Jüttner eine Etage tiefer. Fünfte Plätze für Daniela Woelke und Aleyna Gencer.

Mit dem "alten Flaggen-System" zu Gold und Silber in Paris

Erster Triumph im neuen Jahr: Ilja Smorguner

Mit Gold und Silber kehrten die beiden Olympioniken Ilja Smorguner und Jasmin Jüttner von den "Paris Open" zurück. Während Smorguner das Finale gegen den Lokalmatador Franck Ngoan knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnte, unterlag Jüttner der Französin Alexandra Feracci mit 1:4. Für Daniela Woelke, die zusammen mit Morris Tellocke das deutsche Kata-Quartett gebildet hatte, stand nach der 2:3-Niederlage gegen die Italienerin Carolina Amato der fünfte Platz zu Buche. Ebenfalls auf Platz fünf notiert wurde Aleyna Gencer, die einzige deutsche Vertreterin in den Kumite-Wettbewerben, nach der 0:4-Niederlage gegen Lea de Barros (Frankreich).

"Meiner Meinung nach ist es das bessere System"

"Ich bin froh, dass ich in Frankreich gegen den französischen Top-Favoriten gewinnen konnte", hatte Smorguner hernach bilanziert - obwohl die Matten "rutschig" gewesen seien und er die Katas wegen des kurzfristig geänderten Wertungs-Systems hatte anpassen müssen. Das alte "Flaggen-System" habe wesentlich mehr Spaß gemacht, so Smorguner. "Dadurch war in jeder Runde strategisches Denken gefragt und die Spannung vor jeder Entscheidung war wieder da. Meiner Meinung nach ist es das bessere System."

Für Jüttner, die für sich das Ziel ausgegeben hat, sich für die "World Games" in diesem Jahr in Birmingham (USA) zu qualifizieren, war es in Paris in erster Linie darum gegangen, "die Form zu checken und ein paar neue Sachen auszuprobieren". Dafür habe sich das Turnier, in denen keine Weltranglisten-Punkte vergeben wurden, "sehr gut geeignet". 

"So kann es in nächster Zeit gerne weiter gehen"

Nachdem Jüttner die Vorrunden und das Halbfinale sehr souverän absolviert hatte, hatte sich die gebürtige Aschaffenburgerin vorgenommen, im Finale "alles zu geben, Spaß zu haben auf der Tatami - und das alles zu genießen". Zumal das Publikum eine "supergeile Atmosphäre" erzeugt habe. Es sei viel gejubelt und geklatscht worden - was nach der langen Zeit der leeren Arenen ein "sehr schönes Gefühl" gewesen sei.

"Obwohl es an der Stätte, an der ich mich vergangenes Jahr für Olympia qualifiziert habe, nicht zum Sieg gereicht hat, bin ich mit meiner Leistung insgesamt sehr zufrieden - und weiß zudem, woran ich noch zu arbeiten habe. So kann es in nächster Zeit gerne weiter gehen."

Dirk Kaiser


Smorguner folgt Jüttner ins Finale

Ilja Smorguner, Olympia-Siebter von Tokio, hat es Jasmin Jüttner nachgemacht und ist ebenfalls ins Finale der "Paris Open" eingezogen. Und genau wie Jüttner hatte der 38-Jährige in seinen Darbietungen nur einen Gegenpunkt hinnehmen müssen. Gegner im Finale am Sonntag ist der Franzose Franck Ngoan, die Nummer 51 der WKF-Weltrangliste.

Für Morris Tellocke war die Veranstaltung hingegen nach zwei Kata-Läufen beendet. Nachdem der 22-Jährige sich zunächst knapp mit 3:2 gegen den Briten Chad McDade durchgesetzt hatte, war in Runde drei Endstation - mit 2:3 gegen Mohammed Sayed Almosawi (Kuwait).

Dirk Kaiser

Präsentierte sich in den direkten Duellen in toller Verfassung: Jasmin Jüttner 
Präsentierte sich in den direkten Duellen in toller Verfassung: Jasmin Jüttner

Die Olympia-Siebte Jasmin Jüttner hat bei den "Paris Open" einen Start nach Maß hingelegt und sich für das Finale gegen Alexandra Ferraci qualifiziert. Nachdem die 28-jährige Deutsche die ersten drei K.o.-Runden glatt mit 5:0 zu ihren Gunsten entschieden und dabei unter anderem die Weltranglisten-15. Sonia Inzoli aus Italien bezwungen hatte, war es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen mit der Weltranglisten-Zehnten Carola Casale (Italien) gekommen. Und auch dieses Duell war deutlich an Jüttner gegangen - diesmal mit 4:1. Somit kommt es am kommenden Sonntag zum finalen Vergleich mit Alexandra Feracci. Die Weltranglisten-24. hatte auf dem Weg dorthin unter anderem Daniela Woelke mit 5:0 bezwungen. Da die Französin die Chance auf Gold hat, war die Woelke - trotz der frühen und deutlichen Niederlage - im Wettbewerb verblieben. Und nicht nur das! Durch zwei Erfolge in der Trostrunde war die 23-Jährige ins "kleine Finale" eingezogen. Dort trifft sie, ebenfalls am Sonntag, auf die Italienerin Carolina Amato, die in der Weltrangliste auf Platz 450 geführt wird.

Aleyna Gencer hat sich für den Kampf um Platz drei qualifiziert

Im Gegensatz zum üblichen Kata-Modus (Pools mit mehreren Teilnehmerinnen), hatte der Veranstalter den Kumite-Modus vorgegeben - sodass es von Beginn an in den Tableaus zu K.o.-Duellen gekommen war. Gewertet wurde nach dem früher praktizierten "Flaggen-System".

Auch für Aleyna Gencer (Wedeler Turn- und Sportverein) bietet sich am Sonntag die Möglichkeit, mit einer Medaille aus Paris zurückzukehren. Die Kumite-Athletin, die dem DKV-Ersatz-Kader angehört, bekommt es im Kampf um Platz drei mit Lea de Barros aus Frankreich zu tun. Gencer, die in der Gewichtsklasse -50 Kilogramm antritt, ist im Übrigen die einzige deutsche Kumite-Starterin bei dieser Veranstaltung.

Dirk Kaiser

Die Ergebnisse

Kata - Damen-Einzel
Jasmin Jüttner
1. Runde: 5:0 gegen Romane Leitao (Frankreich)
2. Runde: 5:0 gegen Samantha van Lokven (Niederlande)
3. Runde: 5:0 gegen Sonia Inzoli (Italien)
Halbfinale: 4:1 gegen Carola Casale (Italien)
Finale: 1:4 gegen Alexandra Feracci (Frankreich)

Daniela Woelke
1. Runde: Freilos
2. Runde: 0:5 gegen Alexandra Feracci (Frankreich)
Repechage Pool
1. Runde: 5:0 gegen Kateryna Maslo (Ukraine)
2. Runde: 3:2 gegen Caroline Ngoan (Frankreich)
Kampf um Platz drei: 2:3 gegen Carolina Amato (Italien)

Kumite
Aleyna Gencer (-50 Kilogramm)
1. Runde: 1:0 gegen Bineta Adji Gueye (Frankreich)
2. Runde: 0:9 gegen Niswa Ahmed (Frankreich)
Repechage Pool
Kampf um Bronze: 0:4 gegen Lea de Barros (Frankreich)

Hat die Chance auf einen Podest-Platz: Daniela Woelke 
Hat die Chance auf einen Podest-Platz: Daniela Woelke

Efthimios Karamitsos und

Der glaube an zwei weitere erfolge

"Jasmin hat ihre Erfahrung auf die Matte gebracht und viermal verdient und souverän gewonnen. Gegen Alexandra Feracci sollte sie sich ebenfalls durchsetzen können."
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"Obwohl Daniela noch die internationale Erfahrung fehlt, hat sie sich toll präsentiert. Da ich mir sicher war, dass es die Französin bis ins Finale schaffen würde, habe ich ich zur Daniela gesagt, dass sie sich warmhalten soll - um die sich bietende Chance zu nutzen. Das hat sie dann auch getan. Ich denke, dass sie sich auch gegen die Italienerin behaupten wird."

 

Die Ergebnisse

Kata - Herren-Einzel
Ilja Smorguner
1. Runde: 5:0 gegen Dylan Traves (England)
2. Runde: 5:0 gegen Almin Salkic (Schweiz)
3. Runde: 4:1 gegen Enzo Montarello (Frankreich)
4. Runde: 5:0 gegen Hugo Poisson (Frankreich)
Halbfinale: 5:0 gegen Salman Sayed Almosawi (Kuwait)
Finale: 3:2 gegen Franck Ngoan (Frankreich)

Morris Tellocke
1. Runde: Freilos
2. Runde: 3:2 gegen Chad McDade (England)
3. Runde: 2:3 gegen Mohammed Sayed Almosawi (Kuwait)

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