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25. November 2023

Nach Taktik-Duell: Amelie Lücke triumphiert in Matosinhos

Mit souveränen Auftritten bis ins Finale: Amelie Lücke (links)

Hat ihre Auftritte von Matosinhos vergoldet: Amelie Lücke (links)

Update: Amelie Lücke und Zeyna Gaballa aus der Türkei hatten sich belauert - fast die gesamten drei Minuten lang. Es war schließlich um nichts weniger gegangen als den Turniersieg. Folglich war das Finale in der Gewichtsklasse +68 Kilogramm ein von Taktik geprägtes - ohne großartige Höhepunkte. Weil die Thüringerin jedoch aktiver agiert hatte, war die Entscheidung der Judges beim Stand von 0:0 zugunsten von Lücke ausgefallen. Somit hatte die deutsche U21-Meisterin den beiden Tagen von Matosinhos, dem letzten Tour-Standort der Serie-A-Reihe in diesem Jahr, einen würdigen und goldenen Abschluss verpasst.


Update: Es hatte nicht ganz gereicht für den ersten Podiums-Platz des neu zusammengestellten Kata-Teams der Herren. Weil die Konkurrenz aus Kuwait im Fern-Duell um Platz drei starke 42,2 Punkte vorgelegt hatte, hätte das deutsche Trio in der Besetzung Laurenz Berner, Mika Mathes und Nawapon Pattanaskoo, das in Portugal für den Bayerischen Karate Bund an den Start gegangen war, eine außergewöhnliche Leistung abrufen müssen. Das dies jedoch nicht der Fall gewesen war und die Kampfrichterinnen und Kampfrichter die deutsche Kata ("Unsu") mit 40,6 Punkten bewertet hatte, war es am Ende Platz und nicht das Podium geworden.


Update: Nikolai Sekot hat trotz einer couragierten Leistung den Sprung auf das Podium beim Serie-A-Turnier in Matosinhos knapp verpasst. Der 19-Jährige war im Duell um Platz drei in der Gewichtsklasse +84 Kilogramm zwar der aktivere Kämpfer, musste jedoch die Konterstärke von Furkan Kayali aus der Türkei anerkennen. Nachdem Sekot binnen kürzester Zeit mit 0:2 in Rückstand geraten war, konnte er das Delta rund eine Minute vor dem Ende zum 2:2 schließen - nur um kurz danach erneut zurückzuliegen (2:3). Jedoch hatte der Ludwigsburger die passende Antwort umgehend parat und schaffte erneut den Ausgleich (3:3). Sekot war in der Folgezeit weiter aktiv geblieben und schien sich mit der letzten Aktion des Kampfes für sein Engagement auch zu belohnen. Doch auf der elektronischen Anzeige-Tafel hatten beide Farben aufgeleuchtet - und während der Deutsche einen Punkt zugesprochen bekam, hatte sein Kontrahent drei Punkte erhalten und sich somit mit 6:4 durchgesetzt.


Amelie Lücke scheint gegen Ende des Jahres immer besser in Form zu kommen. Nachdem die Thüringerin bei den Deutschen Meisterschaften in der U21-Altersklasse den Titel in der Kumite-Gewichtsklasse +68 gewonnen hatte, gelang ihr nun beim Serie-A-Turnier in Matosinhos der Einzug ins Finale - und das mit eindrucksvollen Ergebnissen. In keinem ihrer Kämpfe hatte Lücke den Eindruck erweckt, als könne sie diesen verlieren. Gegnerin am Sonntag ist Zeyna Gaballa aus der Türkei. Sollte Lücke auch dieses Duell erfolgreich bestreiten, wäre dies der bislang größte Erfolg auf der Serie-A-Tour.

Auch Nikolai Sekot befindet sich nach den "Deutschen" weiter im "Flow". Der U21-Champion hatte in der Gewichtsklasse +84 Kilogramm lediglich eine knifflige Aufgabe auf dem Weg ins Halbfinale zu überstehen. Ansonsten war der Youngster mit seiner offensiv ausgerichteten Taktik extrem erfolgreich gewesen. In der Vorschluss-Runde war dann der Iraner Sajad Ganjzadeh eine Nummer zu groß für den 19-Jährigen, der dennoch - bei einem Erfolg über Furkan Kayali (Türkei) - aufs Podium kommen kann.

Aufgrund von Verletzungen hatten Philip Walger (-75 Kilogramm) und Konstantinos Papastergios (+84 Kilogramm) ihre Teilnahme absagen müssen.

Für die Kata-Herren des Bayerischen Karate Bundes in der Besetzung Mika Mathes, Laurenz Berner und Nawapon Pattanaskoo geht es am Sonntag um die Bronzemedaille. Gegner im Duell um Platz drei ist Kuwait. Das Trio, das den DKV auch bei den Team-Weltmeisterschaften im kommenden Jahr in Pamplona vertreten wird, hatte einen hervorragenden Job gemacht und das Finale lediglich um 0,1 Punkte verpasst.

Ebenfalls 0,1 Punkte hatten Shirley Ann Lesley Jay zum Erreichen der dritten Runde gefehlt. Die Deutsche Meisterin in der U18-Altersklasse war damit beste Deutsche in einem Feld von über 100 Starterinnen.

Dirk Kaiser

Die ergebnisse des 1. Tages

Kata
Rita Siebert

1. Runde: 38,0 Punkte (Anan Dai) - 3. Platz
2. Runde: 36,8 Punkte (Chatanyara Kushanku) - 8. Platz

Jessica Vlai
1. Runde: 40,4 Punkte (Anan Dai) - 4. Platz

Shirley Ann Lesley Jay
1. Runde: 38,2 Punkte (Chatanyara Kushanku) - 3. Platz
2. Runde: 38,0 Punkte (Anan Dai) - 5. Platz

Patricia Hebbel
1. Runde: 37,1 Punkte (Anan Dai) - 4. Platz
2. Runde: 38,1 Punkte (Ohan Dai) - 6. Platz

Parla Doaa Tatar
1. Runde: 40,5 Punkte (Papuren) - 3. Platz
2. Runde: 39,9 Punkte (Suparinpei) - 5. Platz

Kata (Herren)
Laurenz Berner, Nawapon Pattanaskoo, Mika Mathes
1. Runde: 40,9 Punkte (Gojushiho Sho) - 3. Platz
2. Runde: 41,5 Punkte (Kanku Sho) - 2. Platz
Duell um Bronze: 40,6 : 42,2 Punkte gegen Kuwait (Unsu)

Kumite
Anton Kolb (-75 Kilogramm)

1. Runde: Freilos
2. Runde: 0:0 gegen Shunji Suzuki (Japan)

Kumite
Nikolai Sekot (+84 Kilogramm)
1. Runde: 4:2 gegen Joel van Moerkerk (Niederlande)
2. Runde: 8:4 gegen Merabi Gelashvili (Georgien)
3. Runde: 1:0 gegen Stefan Stojanovik (Nord-Mazedonien)
4. Runde: 6:4 gegen Nicolo Gaggio (Italien)
Halbfinale: 1:9 gegen Sajad Ganjzadeh (Iran)
Kampf um Platz drei: 4:6 gegen Furkan Kayali (Türkei)

Amelie Lücke (+68 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 6:0 gegen Adriana Gil Alvarez (Spanien)
3. Runde: 11:2 gegen Rabia Senturk (Türkei)
4. Runde: 3:0 gegen Asia Pergolesi (Italien)
Halbfinale: 4:0 gegen Yuliia Rusu (Ukraine)
Finale: 0:0 gegen Zeyna Gaballa (Türkei)

Volker Bernardy und Nilgün Springer vor ihren ersten Einsätzen
Volker Bernardy und Nilgün Springer vor ihren ersten Einsätzen