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29. Juni 2026
Die beiden T-Kader treffen sich erstmals zu einem gemeinsamen Lehrgang. Themen wie "Athletik" und "Sportpsychologie" stehen ebenso auf der ToDo-Liste wie Testungen und Gespräche mit der Weltmeisterin.

Es war eine Premiere, die am vergangenen Wochenende am Talentstützpunkt "Ost" in Stassfurt gefeiert wurde. Erstmalig in der DKV-Historie hatten sich die beiden Talent-Kader "Kumite" und "Kata" zu einem gemeinsamen Lehrgang getroffen.


Mit vor Ort waren auch zahlreiche Eltern, die durch DKV-Athletik-Trainer Lutz Anders und Sportpsychologe Hendrik Christen darüber informiert wurden, worauf es in den Bereichen "Athletik" und "Sportpsychologie" ankommt und wie die Herangehensweise ist. Gleiches wurde auch dem Nachwuchs vermittelt.

"Obwohl es sehr heiß war, war die Resonanz großartig gewesen."
Swen Sattler
Zudem hatten Kumite-Nachwuchs-Bundestrainer Swen Sattler und Landesstützpunkt-Trainer Michael Olschewski den NK-I und NK-II-Kader des DKV nach Stassfurt eingeladen - in Vorbereitung auf das Youth-League-Event in Porec (2. - 5 Juli).


Im Rahmen der Tests für den T-Kader war es um die "motorische Leistungsfähigkeit" (Heinrich) gegangen: Basierend auf der Euro-fit-Test-Batterie wurde an acht Stationen Gleichgewicht, Kraft im Oberkörper, Unterkörper und Rumpf sowie Beweglichkeit und Wendigkeit getestet.
Neben Trainings-Einheiten und Tests, die für den T-Kader von Swen Sattler und im Kata-Bereich von Bundes-Assistenz-Trainerin Christine Heinrich durchgeführt wurden, hatte die Weltmeisterin und Team-Europameisterin Johanna Kneer nicht nur praktische Tipps parat gehabt: Vielmehr hatte die 28-Jährige in kleineren Runden über den Verlauf ihrer Karriere berichtet.
"Wir wollten feststellen, wer über welches Potenzial aktuell verfügt. Darüber hinaus möchten wir die Entwicklung der Talente über einen längeren Verlauf beobachten und festhalten."
Christine Heinrich