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23. November 2024

China wieder "Spielverderber": Kata-Herren verpassen K.o.-Runde

Das Kata-Team mit Ilja Smorguner, Nawapon Pattanasakoo, Laurenz Berner, Mika Mathes und Mohammed Abu Wahib (von links)

"Karate World Cup" in Pamplona: Im entscheidenden Aufeinandertreffen setzen sich die Asiaten durch. Die Kumite-Damen unterliegen Japan und der Türkei und beenden die Vorrunde auf Rang drei. Die Bilder des Tages kommen von Brigitte Kraußer.

Das Kata-Team mit Ilja Smorguner, Nawapon Pattanasakoo, Laurenz Berner, Mika Mathes und Mohammed Abu Wahib (von links)

Für die beiden deutschen Mannschaften, die am zweiten Tag des "Karate World Cup" in Pamplona im Einsatz gewesen waren, hatte es nicht zur Teilnahme an der K.o.-Runde gereicht. Nach den Kata-Herren hatten auch die Kumite-Damen ihre Vorrunden-Gruppe auf Rang drei abgeschlossen - was gleichbedeutend mit dem Ausscheiden aus dem Wettbewerb gewesen war. Während das Kata-Trio an den Chinesen gescheitert war, hatten sich Johanna Kneer und Co. im entscheidenden Duell der Türkei geschlagen geben müssen. 

War mit dem Abschneiden der DKV-Teams zufrieden: Wolfgang Weigert
War mit dem Abschneiden der DKV-Teams zufrieden: Wolfgang Weigert

"Wir sind und bleiben Weltspitze"

"Obschon wir keine Medaille gewonnen haben, so bin ich dennoch zufrieden mit unserem Abschneiden. Wir waren mit drei Mannschaften in vier Disziplinen
mit den jeweils nur 20 besten Teams der Welt vertreten. Und in diesem erlesenen Kreis dreimal Platz neun zu erreichen, ist aller Ehren wert - zumal der WKF derzeit 200 Nationen angehören und der Verband damit zu den größten Sportverbänden in der Welt zählt. Wir sind und bleiben in der Weltspitze und werden dies auch in der Zukunft bestätigen."

DKV-Präsident Wolfgang Weigert

Wie schon am ersten Tag war es erneut das chinesische Kata-Team gewesen, das aus deutscher Sicht eine Schlüsselrolle spielen sollte: Nachdem die DKV-Damen hinter den Chinesinnen Platz drei in der Vorrunde belegt und somit den Einzug ins Viertelfinale verpasst hatten, hatten sich auch die chinesischen Herren als "Spielverderber" erwiesen - weil sie sich im direkten Aufeinandertreffen, das über das Weiterkommen zu entscheiden hatte, mit 39,80 : 38,30 Punkten gegenüber Laurenz Berner, Nawapon Pattanaskoo und Mika Mathes durchgesetzt hatten. Somit endet der "Karate World Cup" auch für die deutschen Herren mit zwei Siegen und zwei Niederlagen nach der Vorrunde auf Rang drei.

"Knappe Kisten" gegen Kolumbien und Aserbaidschan

Dabei war das deutsche Trio sehr gut in den Wettbewerb gestartet: Gegen die starken Kolumbianer, die den Vorteil hatten, nach den Deutschen auf die Tatami zu müssen, hatte es von den Judges für eine ausgezeichnete Leistung 40,30 Punkte gegeben - 0,2 Punkte mehr, als die Südamerikaner erhalten hatten.

Gegen die Mannschaft aus Aserbaidschan, die der dritte Kontrahent in der Vorrunden-Gruppe B gewesen war, war es sogar noch enger zugegangen: Beide Teams waren mit 38,60 Punkten bedacht worden - wobei Laurenz Berner und Co. in der Unterwertung besser abgeschnitten hatten. Zuvor hatten sich die Schützlinge von Ilja Smorguner der Türkei deutlich geschlagen geben müssen - wobei der Europameister bei seinem ersten Auftritt mit 41,20 Punkten direkt eine "Duftmarke" hinterlassen und in sämtlichen Duellen deutlich über 40,00 Punkte erzielt hatte.

Dirk Kaiser

"Bin sehr stolz auf beide Mannschaften"

"Leider ist es fast identisch wie gestern gelaufen: China, für mich die große Überraschung des Turniers, hat uns daran gehindert, ins Viertelfinale einzuziehen. Ich bin sehr stolz auf beide Mannschaften, die in kurzer Zeit eine super Leistung gebracht haben."

Mohammed Abu Wahib (zusammen mit Ilja Smorguner verantwortlicher DKV-Coach)

"World-Cup"-Logo
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Die Ergebnisse

Laurenz Berner, Mika Mathes, Nawapon Pattanasakoo
40,30 : 40,10 Punkte gegen Kolumbien / Kanku Sho
37,90 : 41,20 gegen die Türkei / Sochin
38,60 : 38,60 Punkte gegen Aserbaidschan / Gojushiho Dai
38,30 : 39,80 Punkte gegen China / Unsu

Setzten sich mit 0,2 Punkten Vorsprung gegenüber Kolumbien durch: das von Ilja Smorguner betreute Kata-Trio
Setzten sich mit 0,2 Punkten Vorsprung gegenüber Kolumbien durch: das von Ilja Smorguner betreute Kata-Trio
Waren für Deutschland - auch in den Final-Entscheidungen - auf der Tatami und am Rande der Matte im Einsatz gewesen: Eva Mona Altmann (Tatami Assistent Manager), Stephan Koch und Uwe Portugall (Mitglied der Appeals Jury)
Waren für Deutschland - auch in den Final-Entscheidungen - auf der Tatami und am Rande der Matte im Einsatz gewesen: Eva Mona Altmann (Tatami Assistent Manager), Stephan Koch und Uwe Portugall (Mitglied der Appeals Jury)

Die Bilder-Galerie des Tages

Die Kumite-Begegnungen im Stenogramm

Deutschland - Türkei 0:3
Weil Johanna Kneer in der entscheidenden Begegnung um Platz zwei in der Gruppe hinter Japan ihre erste Niederlage (3:5) hatte hinnehmen müssen (wobei der Kampf eine andere Wendung hätte nehmen können, wenn nicht die Technik bei einem Video Review, den DKV-Coach Noah Bitsch gefordert hatte, nicht versagt hätte) war der Druck des Gewinnen-Müssens auf Seiten von Mia Bitsch gewesen. 3:0 hatte die Deutsche rund eine Minute vor dem Ende in Führung gelegen, ehe ihre Kontrahentin binnen sechs Sekunden vier Punkte erzielt und dem Kampf somit eine Wende gegeben hatte. Nach dem 7:3 hatte Mia Bitsch zwar noch einmal verkürzen können, doch für den Sieg hatte es nicht mehr gereicht. Dadurch hatte das Duell von Shara Hubrich nur noch statistischen Wert.

Das entscheidende Duell gegen die Türkei

Johanna Kneer (rechts)
Johanna Kneer (rechts)
Mia Bitsch (rechts)
Mia Bitsch (rechts)
Shara Hubrich (rechts)
Shara Hubrich (rechts)

Deutschland - Australien 2:0
Am Ende war es eine klare Angelegenheit gewesen: Obwohl es zwischen Madeleine Schröter und ihrer Kontrahentin keinen Sieger gegeben hatte, waren in der Folge zunächst Johanna Kneer und dann Mia Bitsch ihren Favoritinnen-Rollen beim 8:3 (Kneer) und 9:4 (Bitsch) gerecht geworden.


Deutschland - Japan 1:2
Dass die Asiatinnen der erwartet schwere Gegner sein würden, war bereits im ersten Duell, das Johanna Kneer bestritten hatte, deutlich geworden: Am Ende hatte sich die 26-Jährige über das 1:1 und den ersten Punkt für ihre Mannschaft gefreut. Da Shara Hubrich hernach mit 0:5 verloren hatte, war es auf Mia Bitsch angekommen. Allerdings hatte auch sie nach dem 3:6 die erste Vorrunden-Niederlage nicht verhindern können.

War gegen die Senegalesin im entscheidenden Kampf cool geblieben: Madeleine Schröter (rechts)
War gegen die Senegalesin im entscheidenden Kampf cool geblieben: Madeleine Schröter (rechts)

Deutschland - Senegal 2:1
Nachdem Shara Hubrich trotz einer 3:0-Führung mit 3:5 das Nachsehen gehabt hatte, hatten es Johanna Kneer und Madeleine Schröter "richten" müssen - und das war ihnen in souveräner Manier gelungen: Kneer hatte ihren Kampf 19 Sekunden vor Schluss beendet und somit für den Ausgleich gesorgt; im Anschluss daran hatte Schröter sich mit 6:1 durchgesetzt und dem DKV-Team den gewünschten Auftakt ermöglicht.

Die Ergebnisse

Johanna Kneer, Shara Hubrich, Mia Bitsch, Madeleine Schröter, Hannah Riedel
2:1 gegen den Senegal
Shara Hubrich - Maimouna Niang 3:5
Johanna Kneer - Mariama Sow 10:0
Madeleine Schröter - Ndeye Cisse 6:1
1:2 gegen Japan
Johanna Kneer - Sumire Sugata 1:1 (Senshu Kneer)
Shara Hubrich - Sarara Shimada 0:5
Mia Bitsch - Rina Kodo 3:6
2:0 gegen Australien
Madeleine Schröter - Olivia Clifford 2:2
Johanna Kneer - Iris Webb 8:3
Mia Bitsch - Georgie Lawrence 10:4
0:3 gegen die Türkei
Johanna Kneer - Eda Eltemur 3:5
Mia Bitsch - Sudenur Aksoy 5:7
Shara Hubrich - Fatma Yenen 5:6