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03. April 2025

Rabhi und Semenenko auf dem U21-Podium

Youth League in Guadalajara: Jessica Vlai wird nach langem Warten und einer formidablen Trostrunde Dritte. Janine Narboada gelingt bei bei ihrer WKF-Premiere der Einzug ins Viertelfinale. Cristina Fratila in den "Top Ten".

Douaa Rabhi (links)
Douaa Rabhi (links)

Es war schon Abend geworden in Guadalajara, als Douaa Rabhi und Anastasiia Semenenko (beide Bayerischer Karate Bund / BKB) für Furore in der Gewichtsklasse -61 Kilogramm gesorgt hatten: Nach ungefährdeten Erfolgen in der Vorrunde hatte das Duo das Halbfinale erreicht - und ein deutsches Youth-League-Finale schien im Bereich des Möglichen zu liegen. Zumal Rabhi durch den 3:1-Erfolg über Katarzyna Lewandowska (Polen) "vorgelegt" hatte. Allerdings hatte sich Semenenko der Belgierin Amel Bougrine mit 0:2 geschlagen geben müssen.

Im "kleinen Finale" gegen Iosune Urra Beraza aus Spanien hatte Semenenko schließlich die "besseren Argumente" gehabt und sich mit 2:0 durchgesetzt; Rabhi hingegen hatte nach der 2:6-Niederlage gegen Bougrine die Stärke ihrer Konkurrentin anerkennen müssen. Dennoch: Dass zwei Athletinnen, die zum DKV-Kader gehören, Silber und Bronze bei einer Youth-League-Veranstaltung gewinnen, ist ein bemerkenswerter Erfolg.

Mit Rang neun in der Gewichtsklasse -68 Kilogramm hatte es Cristina Fratila, die ebenfalls dem DKV-Kader angehört und über den BKB an den Start gegangen war, in die "Top Ten" geschafft.

Jessica Vlai
Jessica Vlai

Es war eine lange Zeit gewesen, die Jessica Vlai (Bayerischer Karate Bund) hatte überbrücken müssen! Nachdem die Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaften in der Leistungsklasse in der zweiten Runde des U21-Kata-Wettbewerbs gegen die Nummer acht der U21-Weltrangliste, Daniela Garcia (Venezuela), mit 21,80 : 22,40 Punkten unterlegen und der Zeitplan längst nicht mehr zu halten gewesen war, hatte Vlai, da Garcia ins Finale eingezogen war, in der Trostrunde weitermachen dürfen - und dabei vier Katas vom Allerfeinsten auf die Tatami "gezaubert". Verdienter Lohn war schließlich der Gewinn der Bronzemedaille.

"Jessy war sehr gut drauf, zudem mental sehr stark und hat sich durch die Niederlage gegen die spätere Finalistin nicht aus der Bahn werfen lassen", hatte das Fazit von Bundes-Assistenz-Trainerin Lena Staiger gelautet. Im "kleinen Finale" hatte Vlai Miriam Ederar mit 24,20 : 23,30 Punkten bezwungen.

Die Italienerin wiederum hatte auf dem Weg in Richtung Podest Janine Narboada (Karate-Dachverband Nordrhein-Westfalen) ausgeschaltet. "Für Janine war es das erste WKF-Turnier, und sie hat - anknüpfend an die Deutschen Meisterschaften - wiederum eine sehr starke Leistung gezeigt und mit ihrem technisch sehr schönen Shotokan ihren Pool gewonnen. Im Viertelfinale ist sie dann leider ausgeschieden. Gleichwohl hatte sie auch in dieser Runde eine tolle Kata gezeigt", so Staiger.

Kein Fortune in drei engen Duellen

Knüpfte nahtlos an ihre guten Leistungen von Frankfurt an: Janine Narboada
Knüpfte nahtlos an ihre guten Leistungen von Frankfurt an: Janine Narboada

Spannend und vor Ergebnis her dramatisch zugegangen war es in den Duellen von Rita Siebert (Bayerischer Karate Bund), Julie Stevens (Hessischer Fachverband für Karate) und Aaric Liam Lück (Bremer Karate Verband). Während Stevens in der zweiten Runde gegen Anna Marcelli (Italien) aufgrund der schlechteren Unterwertung (22,20 : 22,20 Punkte) das Nachsehen hatte, hatte sich Siebert, ebenfalls in der zweiten Runde, Mina Nikolic (Serbien) mit 21,90 : 22,00 Punkten geschlagen geben müssen.

Auch bei Aaric Liam Lück, der in der ersten Runde auf den Ukrainer Hlib Sokolov getroffen war, hatte die Unterwertung bei Gleichstand (23,30 : 23,30 Punkte) den Ausschlag gegeben - zu Ungunsten von Lück.

Dirk Kaiser

Das DKV-Quintett für Guadalajara: Uwe Portugall (Mitglied der "Appeals Jury Nummer 1"), Friederike Dinger, Eva Mona Altmann ("Tatami Manager"), Stephan Koch und Adem Divrik (von links)
Das DKV-Quintett für Guadalajara: Uwe Portugall (Mitglied der "Appeals Jury Nummer 1"), Friederike Dinger, Eva Mona Altmann ("Tatami Manager"), Stephan Koch und Adem Divrik (von links)