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29. Juni 2024

Liv Svende König krönt sich zur Königin von Porec

Liv Svende König und Nachwuchs-Bundestrainer Noah Bitsch nach der Siegerehrung in A Coruna

Liv Svende König und Nachwuchs-Bundestrainer Noah Bitsch nach der Siegerehrung in A Coruña

Bis zur vierten Runde waren Liv Svende König und Melina Mattys – die DM-Dritte und die Deutsche Meisterin in der U16-Gewichtsklasse -61 Kilogramm – fast zeitglich weitergekommen. Doch danach hatten sich die Wege der beiden Thüringerinnen getrennt. Während es König nach dem 4:4 gegen die Italienerin Sara Docimo zunächst ins Viertelfinale, später dann nach dem 1:0 über Lorena Radic aus Kroatien ins Halbfinale und noch mal später durch das spektakuläre 19:9 gegen Natalia Bulat aus Polen ins Finale des Youth-League-Events von Porec geschafft hatte, hatte sich Mattys in der vierten Runde Natalia Balut mit 1:4 geschlagen geben müssen. Da König Balut am Final-Einzug gehindert hatte, war für Mattys auch die Trostrunde kein Thema mehr gewesen. 

König hatte ihre erste Final-Teilnahme - in A Coruña war sie bereits Dritte geworden - am späteren Abend mit dem Titel-Gewinn gekrönt. Dem vorausgegangen war der 4:3-Triumph über Selja Ascic aus Bosnien-Herzegowina. 

In der Gewichtsklasse -47 Kilogramm hatte Nives Podvorec (Landeskader Baden-Württemberg) mit dem Einzug ins Finale eine kräftige "Duftmarke" gesetzt und dabei sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale zwei Talente aus Bosnien-Herzegowina auf Distanz gehalten: zunächst Tamara Dogatovic mit 7:2, danach Neyra Zukic mit 2:0. Im Finale gegen Maryam Elsayed hatten schließlich die Judges die letzte Entscheidungs-Gewalt - und die war beim Stand von 0:0 zugunsten der Ägypterin ausgefallen. Dennoch: Die Silbermedaille für Podovrec, die dem DKV-Auswahl-Kader angehört und die bei der DM 2024 Dritte geworden war, ist der bislang größte Erfolg auf der Youth-League-Tour.

Mit Artem Parkhomenko hatte der Landesverband Baden-Württemberg einen zweiten Finalisten gestellt. Der gebürtige Ukrainer war in der Gewichtsklasse +70 Kilogramm nicht aufzuhalten gewesen und hatte unter anderem einen 4:1-Erfolg im Halbfinale über Saimon Domi (Italien) gefeiert. Das Finale jedoch war mit 6:0 an Arsen Kovalchuk aus der Ukraine gegangen. Ungeachtet dessen kann Parkhomenko mehr als zufrieden mit dem zweiten Platz sein.

Das gibt es nicht alle Tage: Artem Parkhomenko (links) auf der Startseite der WKF-Homepage
Das gibt es nicht alle Tage: Artem Parkhomenko (links) auf der Startseite der WKF-Homepage

Für Miley Schindler war es in der Gewichtsklasse +61 Kilogramm bis ins Viertelfinale gegangen. Dort hatte mit Elisa Cattaneo (Italienerin) die Bezwingerin von Dalia Dawoud gewartet. Obwohl Schindler, die Deutsche Meisterin von Erfurt, den Kampf 1:0 gewonnen hatte, war ihr der Einzug ins Halbfinale vergönnt geblieben. Da Cattaneo später ins Finale eingezogen war, waren sowohl Dawoud als auch Schindler in der Trostrunde dabei gewesen - und waren in der vierten Runde im direkten Duell aufeinandergetroffen: Dieses war deutlich mit 9:3 an Schindler gegangen. Im Bronze-Kampf hatte die DKV-Youngsterin indes mit 2:4 das Nachsehen gegen die Italienerin Nicole Corredu.

Eine starke Leistung hatte zudem Alina Heinrich (Goju-Ryu-Karate Düsseldorf) gezeigt, die nach zwei Kämpfen in der Trostrunde im offiziellen Abschluss-Ranking auf Rang neun geführt wurde. Auch Ceylin-Nida Gündüz (Landeskader Baden-Württemberg) und die DM-Fünfte Maksima Schopp (Karate-Verband Niedersachsen) hatten es bis in die dritte Runde geschafft.

Nach sechs Kämpfen hatte Livia Lowry Gewissheit: Sie würde Porec als Fünfte verlassen. Nachdem Lowry gegen die spätere Gewinnerin Adriana Boyadzhieva aus Bulgarien mit 2:4 das Nachsehen hatte, hatte sich die DM Dritte bis ins Bronze-Duell gegen Yewa Marchenko (Ukraine) vorgekämpft, dieses jedoch mit 0:5 verloren.

Ebenfalls auf Platz fünf notiert worden war Marius Müller, der in der Gewichtsklasse -70 Kilogramm einen tollen Wettkampf gezeigt und sich bis ins Halbfinale gekämpft hatte. In dem und dem Kampf um Platz drei hatten jedoch seine Gegner aus Ägypten und Kasachstan mehr Punkte auf dem Konto gehabt als Müller.

Einen Platz in den "Top Ten" hatte sich zudem Tim Niederelz (-63 Kilogramm) erkämpft: Nach dem 6:7 in der dritten Runde der Trostrunde gegen Jakov Piskur aus Kroatien verlässt Niederelz Kroatien als Neunter in seiner Gewichtsklasse.

Miley Schindler (links)
Miley Schindler (links)

Alexander Albien, der erst Anfang des Monats Deutscher U16-Meister im Kata-Einzel geworden war, hatte seine gute Form konservieren können und war – nach zum Teil deutlichen Siegen - bis ins Viertelfinale von Porec gekommen. In der K.o.-Runde hatte Albien allerdings gegen Yaqoub Bu Khawwah (Saudi-Arabien) mit 22,70 : 23,20 Punkten seine erste Niederlage hinnehmen müssen.

Für den Drittplatzierten der diesjährigen nationalen Titelkämpfe, Haruaki Kuniyasu (Berliner Karate Verband), war der Wettkampf von der Platzierung noch erfolgreicher verlaufen – weil er es in die dritte Runde der Trostrunde geschafft hatte. In der hatte er sich allerdings dem Italiener Matteo Freda knapp mit 24,00 : 24,20 Punkten geschlagen geben müssen. Dennoch ist Kuniyasus neunter Platz ein respektables Resultat.

Im Kata-Wettbewerb der weiblichen Jugend war es Daria Gruber gewesen, die DKV-Kader-Athletin war über den Landesverband Brandenburg gemeldet gewesen, die am weitesten gekommen war: Nach der Viertrunden-Niederlage gegen die spätere Zweite Miona Muric aus Serbien (21,90 : 23,00 Punkte) hatte Gruber an der Trostrunde teilgenommen. In der dritten Runde des Repechage Pools hatte sie zunächst Maria Luisa De Pace aus Italien bezwungen (23,00 : 22,00 Punkte), danach gegen Katarina Vlahovic (Montenegro) jedoch mit 22,40 : 23,50 Punkten verloren. Somit verlässt Gruber das Youth-League-Turnier mit einem starken siebten Platz.

Auch die Deutsche Meisterin Dana Baghdjian war nach der Niederlage (21,90 : 23,10 Punkte) gegen die spätere Siegerin Tamara Lehner aus Österreich im Wettbewerb verblieben. Allerdings war für sie der Wettkampf nach der zweiten Trostrunden-Kata beendet.

Dirk Kaiser

Die U16-Ergebnisse

Kata
Leyla-Orchidea Drewes
1. Runde: 22,30 : 22,50 Punkte (Gojushiho Sho) gegen Eleni Zervou (Griechenland)

Dana Baghdjian
1. Runde: 22,50 : 21,20 Punkte (Anan Dai) gegen Daniela Babelova (Slowakei)
2. Runde: 21,90 : 23,10 Punkte (Chibana No Kushanku) gegen Tamara Lehner (Österreich)
Repechage Pool
1. Runde: 22,00 : 20,60 Punkte (Papuren) gegen Erika Grabovac (Kroatien)
2. Runde: 21,90 : 23,10 Punkte (Suparinpei) gegen Ninon Vaucelle-Spelle (Frankreich)

Alexander Albien
1. Runde: 21,70 : 20,40 Punkte (Gojushiho Sho) gegen Matus Elias (Slowakei)
2. Runde: 22,20 : 21,70 Punkte (Sansai) gegen Giacomo Filippo Turcato (Italien)
3. Runde: 22,80 : 21,20 Punkte (Gojushiho Dai) gegen Allanur Yalkabov (Turkmenistan)
4. Runde: 22,70 : 22,00 Punkte (Unsu) gegen Adam Rauser (Tschechien)
Viertelfinale: 22,70 : 23,20 Punkte (Kanku Sho) gegen Yaqoub Bu Khawwah (Saudi-Arabien)

Leano Kabisch
1. Runde: 22,30 : 21,30 Punkte (Enpi) gegen Adam Mbarek (Frankreich)
2. Runde: 22,00 : 23,30 Punkte (Gojushiho Dai) gegen Jose Angel Leon de la Pena (Spanien)

Kumite
Nada Tahiri (-47 Kilogramm)
2. Runde: 3:2 gegen Lejla Siljak (Bosnien-Herzegowina)
3. Runde: 1:1 gegen Jana Vincic (Serbien)

Livia Lowry (-54 Kilogramm)
2. Runde: 2:0 gegen Dominika Kutnikova (Slowakei)
3. Runde: 2:4 gegen Adriana Boyadzhieva (Bulgarien)
Repechage Pool
1. Runde: 3:0 gegen Ioanna Georgiou (Zypern)
2. Runde: 4:2 gegen Mare Mileta (Kroatien)
3. Runde: 1:0 gegen Hana Kecap (Serbien)
Duell um Bronze: 0:5 gegen Yeva Marchenko (Ukraine)

Melina Mattys (-61 Kilogramm)
1. Runde: 3:3 gegen Lia Krvina (Slowenien)
2. Runde: 6:0 gegen Nika Mirosavljevic (Serbien)
3. Runde: 4:1 gegen Ieva Juparlyte (Litauen)
4. Runde: 1:4 gegen Natalia Balut (Polen)

Dana Baghdjian
Dana Baghdjian

Für eine Überraschung hatte Lennox Kuchel (Karate-Verband Sachsen-Anhalt) gesorgt. In der Gewichtsklasse -57 Kilogramm hatte Kuchel nach vier Siegen das Viertelfinale erreicht. Dort war jedoch nach dem 0:4 gegen Matvii Manzhula (Ukraine) Endstation. Die K.o.-Runde hingegen knapp verpasst hatte Paul Hörner (Bayerischer Karate Bund) nach dem 0:0 gegen Yevhenii Fedorov aus der Ukraine.

Mit seinem Output dürfte Felix Namyslik (SEI-WA-KAI Meißen) zufrieden gewesen sein. Der Sachse hatte sich bis in die vierte Runde in der Gewichtsklasse -52 Kilogramm gekämpft und hatte in der mit 2:6 gegen den Ukrainer Kyril Matvieiev das Nachsehen gehabt.

Liv Svende König (-61 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 3:1 gegen Leonie Kovacevic (Österreich)
3. Runde: 2:0 gegen Klaudia Kasik (Tschechien)
4. Runde: 4:4 gegen Sara Docimo (Italien)
Viertelfinale: 1:0 gegen Lorena Radic (Kroatien)
Halbfinale: 19:9 gegen Natalia Balut (Polen)
Finale: 4:3 gegen Sejla Ascic (Bosnien-Herzegowina)

Dalia Dawoud (+61 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: gegen Natalia Fertsch (Polen)
Repechage Pool
2. Runde: 5:1 gegen Undine Kaleda (Lettland)
3. Runde: 5:4 gegen Vittoria Pia Palombo (Italien)
4. Runde: 3:9 gegen Miley Schindler

Miley Schindler (+61 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 12:3 gegen Helena Gonzalez Morcillo (Spanien)
3. Runde: 1:0 gegen Medina Doric (Kroatien)
4. Runde: 6:0 gegen Dzejna Muratovic (Bosnien-Herzegowina)
Viertelfinale: 1:0 gegen Elisa Cattaneo (Italien)
Repechage Pool
4. Runde: 9:3 gegen Dalia Dawoud
Duell um Bronze: 2:4 gegen Nicole Corredu (Italien)

Tim Niederelz (-63 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 3:1 gegen Duarte Bernardes (Portugal)
3. Runde: 5:2 gegen Peter Golez (Slowenien)
4. Runde: 4:6 gegen Gleb Solomon (Italien)
Repechage Pool
3. Runde: 6:7 gegen Jakov Piskur (Kroatien)

Marius Müller (-70 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 5:2 gegen Danylo Poliakov (Ukraine)
3. Runde: 4:2 gegen Mykhailo Piekhtieriev (Ukraine)
4. Runde: 6:4 gegen David Lovrinovic (Kroatien)
Viertelfinale: 2:1 gegen Alessandro Carraresi (Italien)
Halbfinale: 2:7 gegen Mouaz Mostafa (Ägypten)
Duell um Platz drei: 2:5 gegen Sungkar Kanibek (Kasachstan)

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