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Hamburger Verband verliert herausragenden Karateka

"Der Tod von Andreas Brannasch hinterlässt eine große Lücke." Als Aktiver und Trainer feierte er zahlreiche nationale und internationale Erfolge.

Hamburger Verband verliert herausragenden Karateka

Der Hamburger Karate-Verband (HKV) trauert um einen herausragenden Karateka und einen besonderen Menschen: Am  Vorweihnachts-Wochenende verstarb Andreas Brannasch im Alter von 63 Jahren.

1973, im Alter von 16 Jahren, hatte Brannasch mit dem Karate begonnen. Zunächst trainierte er im Dojo Kodokan Nippon unter der Leitung von Wolfgang Ziebarth, anschließend unter der Leitung von Geert Lemmens. Als erfolgreicher Wettkämpfer gewann er 1977, im Gründungsjahr des HKV, die Deutsche Meisterschaft in der Leistungsklasse. Bis Mitte der 1980er-Jahre war er aus den Siegerlisten nationaler Turniere nicht mehr wegzudenken. Als Mitglied der Nationalmannschaft kämpfte er an der Seite von Größen wie Leuci, Mohr, Wichmann und Willrodt. Auch bei den Europameisterschaften der WAKO 1979 (Vize-Europameister) und 1980 (Europameister) feierte er im Halbkontakt  große Erfolge.

Engagierter Trainer führte eine Vielzahl von Karateka zu nationalen Titeln

Mit Beginn der 1980er-Jahre hatte sich Brannasch, der auch in anderen Sportarten Erfolge feierte, als Trainer und Leiter der Karateabteilung von Nippon Hamburg engagiert.  Ab 2008 arbeitete der gelernte  Sportjournalist, studierte Diplom-Sportwissenschaftler und Mitarbeiter einer großen Krankenkasse, ebenfalls in Doppelfunktion, in der Karatesparte des Sportclub Alstertal-Langenhorn und war später Vorstand des Gesamtvereins. Auch als Übungsleiter war es ihm wichtig, sich stets weiterzuentwickeln. Als Zeichen dafür legte er bei der Weltmeisterschaft in Bremen (2014) die Prüfung zum 5. DAN ab. Unter seiner Regie kamen eine Vielzahl von Athleten und Athletinnen zu nationalen Titeln.

Als Lehrgangsleiter an der Seite von Joachim Töpfer war er beim international renommierten Kata-Lehrgang in Hamburg-Farmsen eine feste Institution. 2019 wurde er vom damalige HKV-Präsidenten Helmut Thätz und HKV-Ehrenpräsident Joachim Kraatz verabschiedet. In Abwesenheit (gesundheitliche Gründe) hatte Sven Harms die Urkunde mit der Ehrennadel des Landesverbandes in Gold in Empfang genommen. 

Der Tod von Andreas Brannasch hinterlässt eine große Lücke. Der Verband wird ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren. 

Der Hamburger Karate-Verband e.V.

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