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Die Europameisterschaft in Tampere gleicht einer "Wundertüte"

Zwei Bundestrainer äußern sich über die Perspektiven, die Entwicklungen und die Chancen beim Saison-Höhepunkt.

Die Europameisterschaft in Tampere gleicht einer "Wundertüte"

Sammelte bei der Bundesliga-Endrunde in Dortmund bereits Erfahrungen gegen ältere Gegner: U21-Kader-Athlet Lukas Groß (links)

Für den Nachwuchs des Deutschen Karate Verbandes (DKV) ist das diesjährige Highlight die Europameisterschaft in Tampere. Vom 20. bis 22. August werden im Süden Finnlands die Medaillen bei der Jugend, den Junioren/Juniorinnen und in der Altersklasse U21 vergeben. 

Um sich auf die kontinentalen Meisterschaften bestmöglich vorzubereiten, treffen sich die Kumite-Auswahl-Kader vom 13. bis 18. August an verschiedenen Orten noch zu Lehrgängen. Die Nachwuchs-Kader I und II trainieren unter der Leitung der Nachwuchs-Bundestrainer Klaus Bitsch und Tim Milner in Waltershausen; der U21-Kader ist zu Gast in der Sportschule Wedau in Duisburg und wird von den beiden Bundestrainern Thomas Nitschmann und Mark Haubold betreut.

Der Kata-Kader bereitet sich vom 14. bis 18. August in Frankfurt unter der Leitung von Bundestrainer Efthimios Karamitos und Bundes-Assistenz-Trainerin Christine Heinrich vor. Im U21-Kata-Bereich weiblich und im U16-Kata-Bereich männlich ist der DKV nicht vertreten. Gleiches gilt für die Gewichtsklasse -68 Kilogramm im U21-Kumite-Bereich.

Zu den EM-Aussichten, der Entwicklung der Sportlerinnen und Sportler und den Trainings-Schwerpunkten äußern sich Thomas Nitschmann und Efthimios Karamitsos im Doppel-Interview.

Wo steht der deutsche Nachwuchs derzeit im internationalen Vergleich?
Thomas Nitschmann: "Die Frage ist aufgrund der Corona-Pandemie gar nicht so einfach zu beantworten. Viele nationale Meisterschaften konnten nicht stattfinden, dazu gab es kaum internationale Turniere. Hinzu kommt, dass es immer mehr Nationen gibt, die bei Groß-Veranstaltungen um eine Medaille kämpfen können. Grundsätzlich sehe ich uns bei den Damen ziemlich gut aufgestellt. Der Herren-Nachwuchs benötigt hingegen noch etwas Zeit."
Efthimios Karamitsos: "Dazu kann ich wegen Corona keine Prognose abgeben - weil uns schlicht die Vergleichs-Wettkämpfe fehlen. Allerdings bin ich zuversichtlich für die EM."

U18 (weiblich)
-48 Kilogramm: Sidney-Michelle Ott
-53 Kilogramm: Mia Bitsch
-59 Kilogramm: Renée Stein
+59 Kilogramm: Hannah Riedel

U18 (männlich)
-55 Kilogramm: Corre Ansehl
-61 Kilogramm: Muhammed Özdemir
-68 Kilogramm: Anton Kolb
-75 Kilogramm: Philipp Walger
+75 Kilogramm: Pascal Deutsch

U16 (weiblich)
-47 Kilogramm: Lara Brettnacher
-54 Kilogramm: Alexandra Wolf
+54 Kilogramm: Mariel Weiler

U16 (männlich)
-52 Kilogramm: Florian Obitz
-57 Kilogramm: Paul Boger

-63 Kilogramm: Robin Mateo Späthe
-70 Kilogramm: Leonhard Scharenberg
+70 Kilogramm: Kevin Michejlis

 

Wie sieht denn Ihre konkrete Prognose für Tampere aus?
Thomas Nitschmann: "Wenn wir mit zwei Medaillen im U21-Bereich nach Hause kommen, dann wäre das eine gute Ausbeute."
Efthimios Karamitsos: "Ich habe die Hoffnung, dass unser weiblicher Nachwuchs überzeugt."

Welcher Youngster hat im vergangenen und in diesem Jahr den größten Leistungssprung gemacht?
Thomas Nitschmann: "Janne Haubold. Normalerweise dauert es bei den '84ern' etwas länger, bis sie über die nötige Erfahrung verfügen. Janne hat jedoch in den zurückliegenden zwei Jahren eine tolle Entwicklung genommen und diese mit Podest-Plätzen bei der Youth League untermauert. Wer bei einer solchen Veranstaltung unter die Top drei kommt, der kann auch bei einer EM um eine Medaille kämpfen."
Efthimios Karamitsos: "Mika Mathes, Rita Siebert und Leyla Özbey. Das Trio hat sich im technischen Bereich verbessert und wird von seinen Heimtrainern und -Trainerinnen gefordert und gefördert."

Hat Corona die Entwicklung bei manchen Talenten gehemmt und haben sich womöglich Motivations-Probleme feststellen lassen?
Efthimios Karamitsos: "Wie sich anhand der Nominierung erkennen lässt, sind zwei Altersklassen unbesetzt - weil diejenigen Athleten und Athletinnen, die ich dafür vorgesehen hatte, leistungsmäßig nicht so weit waren. Wer mental stark war in dieser Zeit, der hat sich weiterentwickelt und ist für den Saison-Höhepunkt gut vorbereitet."

Wie sehen die Trainings-Schwerpunkte während des Lehrgangs aus?
Thomas Nitschmann: "Zu Beginn steht das Training der Karate-spezifischen Ausdauer im Vordergrund. Danach kommen Belastungs-Steuerung, Kampf-Situationen und Taktik-Schulung hinzu. Außerdem wird der Bundeskader noch einen Vergleichs-Wettkampf gegen den NRW-Landeskader bestreiten. Das Wichtigste wird jedoch sein, die Stärken der Athleten und Athletinnen weiter zu stärken."

Dirk Kaiser

Muhammed Özdemir und Bundestrainer Klaus Bitsch 
Muhammed Özdemir und Bundestrainer Klaus Bitsch
 

Der U21-Kader

Weiblich
-50 Kilogramm: Seden Bugur
-55 Kilogramm: Michelle Süß
-61 Kilogramm: Reem Khamis
+68 Kilogramm: Amelie Lücke

Männlich
-60 Kilogramm: Edgard Merkine
-67 Kilogramm: Tim Steiner
-75 Kilogramm: Lukas Groß
-84 Kilogramm: Janne Haubold
+84 Kilogramm: Konstantinos Papastergios

Amelie Lücke (rechts) ist eine von vier DKV-Starterinnen in der Altersklasse U21 
Amelie Lücke (rechts) ist eine von vier DKV-Starterinnen in der Altersklasse U21

Der Kata-Kader

U21 (männlich)
Mika Mathes

U18 (weiblich)
Rita Siebert
Nathalie Jürgensmann (Team)
Patricia Hebbel (Team)

U18 (männlich)
Aidan Randall Lück

U16 (weiblich)
Leyla Özbey
Julie Stevens (Team)

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