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Letzte Fein-Justierung mit Taktik-Schulung und Gegner-Analyse

In der Sportschule Hennef bereitet Kumite-Bundestrainer Thomas Nitschmann seine beiden Olympia-Schützlinge Jonathan Horne und Noah Bitsch auf die Olympischen Spiele in Tokio vor.

Letzte Fein-Justierung mit Taktik-Schulung und Gegner-Analyse

Tagebuch, Tests und strikte Vorgaben: Thomas Nitschmann und seine Schützlinge sind in Tokio nicht nur in sportlicher Hinsicht gefordert

Am kommenden Freitag werden in Tokio die Olympischen Spiele eröffnet. Olympische Spiele, wie sie es bislang noch nicht gegeben hat und die sich mit den bisherigen Austragungen in keiner Weise vergleichen lassen. Wegen der nach wie vor grassierenden, globalen Corona-Pandemie hat das Land erneut den Notstand ausgerufen – mit der Konsequenz, dass bei den Wettkämpfen kein Publikum zugelassen ist und sich die Athleten und Athletinnen an strikte Hygiene- und Verhaltens-Vorgaben sowohl an den Wettkampf-Stätten selbst als auch im Olympischen Dorf zu halten haben.

Dementsprechend gedämpft ist derzeit noch die Vorfreude bei Thomas Nitschmann. "Die Auflagen, die uns die japanischen Organisatoren machen, sind recht umfangreich. So müssen wir beispielsweise ein Gesundheits-Tagebuch führen und uns im Olympischen Dorf täglich einem PCR-Test unterziehen", berichtet der Kumite-Bundestrainer. Dass wegen des Notstands auch das geplante Trainings-Camp in Japan nicht durchgeführt werden kann, macht die Vorbereitung auf das größte Sportereignis der Welt nicht unbedingt einfacher.

Erster Anwärter auf Gold fehlt wegen einer Doping-Sperre

Doch Nitschmann, der seine beiden Olympia-Schützlinge Jonathan Horne (+ 75 Kilogramm, Foto links) und Noah Bitsch (-75 Kilogramm, Foto rechts) zusammen mit David Kuhn, Janne Haubold, Luca Weingötz und Stanislav Littich vom 24. bis 27. Juli zum Abschluss-Lehrgang in die Sportschule Hennef bittet, sieht in der späteren Abreise nach Tokio keinen Nachteil. Sicherlich, sagt er, sei es nicht optimal – doch zwischen unserer Ankunft und dem ersten Wettkampf liegen sechs Tage. "Bis dahin sollte die Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen und die Zeit-Umstellung abgeschlossen sein."

Eine Gewichtsklasse tiefer (-75 Kilogramm) haben sich die Medaillen-Chancen von Noah Bitsch durch die Doping-Sperre des Iraners Bahman Asgari Ghoncheh verbessert. "Der Iraner war der erste Kandidat für Gold – jetzt ist er nicht dabei", erläutert Nitschmann. Anstelle von Ghoncheh rückt der US-Amerikaner Thomas Scott ins Teilnehmerfeld. Ein Kämpfer, der ähnlich veranlagt ist wie Bitsch.

Dass Bitsch eine Medaille gewinnen kann, hat er mit seinen konstant guten Leistungen in diesem Jahr mehrmals unter Beweis gestellt. Entscheidend wird vielmehr sein, ob und wie stark Bitsch durch seine beim letzten Olympia-Qualifikations-Turnier in Paris erlittene Knie-Verletzung beeinträchtigt sein wird. Die "kurzen, knackigen Einheiten" (Nitschmann) dürften als erster Indikator dienen, ehe es am 30. Juli von Frankfurt aus gen Japan geht.

Zu Olympischen Spielen, die so anders als alle vorherigen sein werden – und bei denen der Heimvorteil wegen des fehlenden Publikums nicht zum Tragen kommen wird. Ein Fakt, der Jonathan Horne und Noah Bitsch zupasskommen dürfte. Schließlich herrscht ansonsten im 11.000 Zuschauer fassenden Nippon Budokan "eine super Stimmung" (Nitschmann).

Dirk Kaiser

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