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Wenn aus Frust Freude wird: Smorguner nachträglich nominiert

Die deutsche Kata-Nurmmer-1 nimmt nun doch an den Olympischen Spielen teil. "Ich bin absolut fertig und habe damit nicht mehr gerechnet."

Wenn aus Frust Freude wird: Smorguner nachträglich nominiert

"Auf den letzten Drücker" nach Tokio: Ilja Smorguner (links). Bundestrainer Efthimios Karamitsos sprach von einer "verdienten Nominierung"

Die Hoffnungen auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen hatte Ilja Smorguner vor mehr als einer Woche ad acta legen müssen. Weil die deutsche Kata-Nummer-1 beim Olympia-Qualifikations-Turnier in Paris nicht unter den "Top Drei" gelandet war, sollte er die "schlimmste Woche meines Lebens" noch vor sich haben. Er sei frustriert aus der französischen Hauptstadt abgereist - weil er die Wertungen der Kampfrichter und Kampfrichterinnen in der dritten Runde als "nicht fair" empfunden hatte. 

"Drei Wertungsrichter waren klar für mich", so Smorguner. Doch die anderen seien sich überhaupt nicht einig gewesen, sodass er, bedingt auch durch die Streichungen, plötzlich auf dem fünften Platz gelistet worden sei - und er somit keine Chance mehr hatte, in den Kampf um die drei begehrten Olympia-Tickets einzugreifen. 

"Was für eine emotionale Achterbahnfahrt"

Tokio sollte ein unerfüllter Traum bleiben. Doch der 36-Jährige hatte die Rechnung ohne die World Karate Federation gemacht, die einen der zwei noch zu besetzenden Startplätze für den olympischen Kata-Wettbewerb an Deutschland und damit an Ilja Smorguner adressiert hatte. "Ich bin absolut fertig und nass geschwitzt", schildert Smorguner, der sein Glück kaum fassen konnte, sein mentales und körperliches Empfinden. "Damit habe ich überhaupt nicht mehr gerechnet - was für eine emotionale Achterbahnfahrt." Und das drei Tage vor seinem 37. Geburtstag.

Auch Efthimios Karamitsos ist "sprachlos" ob der Nominierung. "Wenn es jemand verdient hat, dann Ilja", ist vom Kata-Bundestrainer zu vernehmen. "Er hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Erfolge gefeiert und viel für den Kata-Sport hierzulande getan." Mit einem Augenzwinkern fügt er noch hinzu, "dass ich jetzt doppelt so viel zu tun habe". In Japan wird Karamitsos auch die deutsche Damen-Nummer-1 Jasmin Jüttner betreuen und coachen. 

Neben dem Gastgeber und der Türkei ist Deutschland die Nation, die zwei Karatekas in die Kata-Wettbewerbe entsendet. Insgesamt sind die DKV-Athleten und -Athletinnen in Tokio in vier von acht Karate-Entscheidungen involviert. Hinzu kommt Wael Shueb (Kata), der in das IOC-Flüchtlings-Team berufen wurde. 

Eine Ausbeute, die bis vor kurzem unvorstellbar erschien und jetzt Realität ist...!

Dirk Kaiser

Konnte sein Glück kaum fassen: Ilja Smorguner 
Konnte sein Glück kaum fassen: Ilja Smorguner
 

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