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06. Juli 2026
DKV-Para-Karate-Workshop führt Interessierte aus sieben Bundesländern in Erfurt zusammen. Das Angebot: Ein breit gefächertes Spektrum aus Theorie und Praxis.

Interessierte Para-Karateka, Trainerinnen und Trainer, die im Para-Karate tätig sind, aus sieben Bundesländern (Bayern, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin) waren in Erfurt zum mittlerweile vierten DKV-Para-Karate-Workshop zusammengekommen - konzipiert und organisiert von Heiko Kuppi (Bundestrainer), Sven Baum (DKV-Para-Karate-Beauftragter) und Kathrin Brachwitz (DKV-Vizepräsidentin).
Als interessierte Gäste waren zudem die DKV-Frauen- und Gleichstellungs-Beauftragte des KVN, Sonja Senking, und der neue KVBW-Para-Karate-Ressortleiter Dr. med. Christoph Grimm erstmals mit von der Partie gewesen.

Bereits in der Vorstellungs-Runde hatte sich herauskristallisiert, welche Hürden und Hindernisse zu überwinden sind, um inklusives Training anzubieten - noch dazu abgestimmt auf die Spezifikationen, die die diversen Beeinträchtigungen mit sich bringen. Auch die Durchführung von Graduierungs-Prüfungen gestaltet sich mitunter kompliziert.
Bezüglich des Para-Karate-Leistungssports gaben Kuppi und Brachwitz Einblicke in die international anerkannten Kategorien; zudem wurde das Sichtungs-Verfahren für die DKV-Kader-Athletinnen und -Athleten, die für eine Teilnahme an Welt- oder Europameisterschaften in Frage kommen, erläutert.

Für den praktischen Teil in der Klassifizierung "K30" (Rollstuhl) hatte Sven Baum verantwortlich gezeichnet; und für die Novizen in dieser Kategorie war schnell deutlich geworden, wie komplex es sein kann, einerseits den Rollstuhl zu bedienen und dabei noch Karate-Techniken zu zeigen.
Im allgemeinen Training waren von Heiko Kuppi diverse Trainings-Methoden vorgestellt worden - darunter beispielweise, wie das Training mit einem blinden oder schwer sehbeeinträchtigten Karateka auszusehen hat. Auch das jeweilige Ausprobieren und das damit einhergehende "Nachempfinden" in die jeweilige Beeinträchtigung hatten auf der Agenda gestanden.
Dirk Kaiser