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Grandiose Resultate bringen Platz eins in der Nationenwertung

In Wels gibt es für die DKV-Karateka dreimal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze. Gekrönt werden die bemerkenswerten Leistungen durch den Doppel-Erfolg von Jana Messerschmidt und Shara Hubrich in der Gewichtsklasse -55 Kilogramm.

Grandiose Resultate bringen Platz eins in der Nationenwertung

Das Erfolgs-Duo Jana Messerschmidt (Zweite von links) und Shara Hubrich - eingerahmt von Bundestrainer Thomas Nitschmann (links) und seinem Assistenten Mark Haubold

Wels war für die deutschen Top-Karateka (Kumite und Kata) in jedem Fall eine Reise wert. Neben einer exzellenten Organisation, die Kumite-Bundestrainer Thomas Nitschmann mit "Daumen hoch für diese Meisterschaft" bewertete, hatten die Athleten und Athletinnen in der Tat "geliefert": Jana Messerschmidt in der Klasse -55 Kilogramm, ihr Bruder Noah Bitsch in der Klasse -75 Kilogramm und Kata-Ass Jasmin Jüttner belegten jeweils Rang eins; dazu gab es zweite Plätze von Shara Hubrich (-55 Kilogramm), Johanna Kneer (+61 Kilogramm) und Morris Tellocke (Kata). Mit Bronze dekoriert wurden zudem Anna Miggou (-61 Kilogramm), Jonathan Horne (+75 Kilogramm) und Ilja Smorguner (Kata) - macht unterm Strich Platz eins in der Nationenwertung.

Weil im "Round-Robin"-Modus (jeder gegen jeden / jede gegen jede) gekämpft worden war, hatte Nitschmann seinen Assistenten Mark Haubold mit nach Oberösterreich genommen - weil das Coaching für einen allein sonst zu viel geworden wäre. "Wenn man 25 Kämpfe betreut, dann geht das schon ziemlich an die Substanz", wusste der Bundestrainer zu berichten.

Dirk Kaiser

Zwei Abräumerinnen, eine Sensationelle Johanna Kneer und die besondere Freude über Anna Miggous Medaille

-55 Kilogramm: Jana Messerschmidt (1. Platz), Shara Hubrich (2. Platz)
Thomas Nitschmann: "Die beiden haben einen fantastischen Tag erwischt, wenn man bedenkt, dass bei ihnen Welt- und Europameister wie Sara Cardin oder Betty Blank in der Gruppe waren. Jana und Shara haben alles abgeräumt und deutlich gemacht, dass sie an diesem Tag die stärksten waren. Ich denke, das wird in der nächsten Zeit auch noch so bleiben. Deswegen bin ich guter Dinge, das von beiden hinsichtlich der Olympia-Qualifikation noch einiges kommen wird."

Update: Für die ursprünglich vorgesehene Ungarin Alesandra Hasani war Karmen Klement (ebenfalls Ungarn) zum Einsatz gekommen.

-61 Kilogramm: Anna Miggou (3. Platz)
Thomas Nitschmann: "Über diese Medaille habe ich mich besonders gefreut, da Anna nach ihrer schweren Verletzung und der dadurch bedingten langen Pause endlich wieder in die Spur gefunden hat und durch engagierte, motivierte und angstfreie Kämpfe sich in dieser schweren Gruppe bestens behaupten konnte.

+61 Kilogramm: Johanna Kneer (2. Platz)
Thomas Nitschmann: "Die favorisierte Alisa Buchinger war keinesfalls eine Nummer zu groß für Johanna. Wenn Buchinger nicht ihren Heimvorteil gehabt und Johanna ihre Punkte bekommen hätte, dann wäre der Kampf 4:2 für Johanna ausgegangen. Abgesehen von dieser Niederlage davon war Johanna sensationell gut drauf."

Der "Unbezwingbare" und die "Comebackerin": Noah Bitsch und Anna Miggou 
Der "Unbezwingbare" und die "Comebackerin": Noah Bitsch und Anna Miggou
Die "Sensationelle" und der "Dritte": Johanna Kneer und Jonathan Horne 
Die "Sensationelle" und der "Dritte": Johanna Kneer und Jonathan Horne
 

Noah Bitschs makellose Bilanz, eine Horn'sche Niederlage und ein "gebrauchter Tag" für David Kuhn

-67 Kilogramm: David Kuhn (6. Platz)
Thomas Nitschmann: "David hat leider einen gebrauchten Tag erwischt und lediglich einen Kampf gewonnen. So etwas passiert schon mal, und deswegen bedarf es keiner tiefergehenden Analyse."

Update: Anstelle von Angelo Crescenzo (Italien) hatte dessen Landsmann Gianluca de Vivo teilgenommen.

-75 Kilogramm: Noah Bitsch (1. Platz)
Thomas Nitschmann: "Noah hat einen super Tag erwischt und alle seine sechs Kämpfe gewonnen (da nur drei weitere Athleten am Start waren, wurde in einer Hin- und Rückrunde gekämpft, Anm. d. Autors). Auch wenn Stanislav Horuna da gewesen wäre, hätte er ihn wohl auch geschlagen. Insofern geht der Gruppensieg absolut in Ordnung."

Update: Der Ukrainer Stanislav Horuna hatte aufgrund von Flug-Problemen seine Teilnahme kurzfristig absagen müssen.

+75 Kilogramm: Jonathan Horne (3. Platz)
Thomas Nitschmann: "Jonny hat halt einen Kampf verloren, und da Ady Gyurik aus der Slowakei und Tibor Hidasi aus Ungarn das nicht getan haben, dann wird man eben Dritter. Gleichwohl darf Horne auch mal einen Kampf verlieren. So lange er nach wie vor auf dem Podest steht, ist das auch kein Problem."

Dirk Kaiser

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