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Das Hauptaugenmerk liegt auf der Wettkampf-Praxis

Mit Blick auf das entscheidende Turnier in Paris steht für das Kumite-Team in Chatenay-Malabry die Anzahl der zu absolvierenden Kämpfe im Vordergrund. Shara Hubrich und Noah Bitsch müssen aufgrund von Verletzungen passen.

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Wettkampf-Praxis

Mental und körperlich so gut drauf wie noch nie: Jana Messerschmidt Foto: Martin Kremser

Im französischen Chatenay-Malabry bietet sich am 10./11. April für die deutschen Kumite- und Kata-Asse die nächste Gelegenheit, sich auf das alles entscheidende Olympia-Qualifikations-Turnier in Paris (11. bis 13. Juni) vorzubereiten. Mit insgesamt acht Athletinnen und Athleten, darunter das Kata-Duo Jasmin Jüttner und Ilja Smorguner, wird die Auswahl des Deutschen Karate Verbandes (DKV) bei diesem Einladungs-Turnier vertreten sein. 

Gekämpft wird in den Gewichtsklassen -55 Kilogramm (Jana Messerschmidt), -61 Kilogramm (Anna Miggou) und +61 Kilogramm (Johanna Kneer) bei den Damen sowie -67 Kilogramm (David Kuhn), -75 Kilogramm und +75 Kilogramm (Jonathan Horne) bei den Herren im Round-Robin-System. Bei dieser Variante werden Gruppen gebildet, in dem jeder gegen jeden beziehungsweise jede gegen jede antritt. Mit wem es die DKV-Karateka zu tun bekommen werden, steht noch nicht fest. 

Lob für "bärenstarke" und "fokussierte" Johanna Kneer

Für Kumite-Bundestrainer Thomas Nitschmannn geht es vor allem darum, dass seine Schützlinge weitere Wettkampf-Praxis sammeln. Deswegen lautet das Credo für den bevorstehenden Wettkampf: "kämpfen, kämpfen, kämpfen". 

Dass die Kumite-Crew dennoch für Furore sorgen kann, hat die jüngste Premier-League-Veranstaltung in Istanbul gezeigt. Dort hatten Shara Hubrich, Johanna Kneer und Noah Bitsch für drei Medaillen gesorgt. Insbesondere Johanna Kneer habe sich, so Nitschmann, "bärenstark präsentiert" und sei "wahnsinnig fokussiert" gewesen. "Weil sie sich zudem im taktischen Bereich sehr gut weiterentwickelt hat", wie der Bundestrainer konstatierte, "rechne ich damit, dass sie auch in Paris, wenn es um die Olympia-Tickets geht, einen guten Tag erwischen wird".

Jonathan Horne (links) weiß, was nach dem überraschend frühen Aus in Istanbul zu tun ist, um in Lissabon wieder vorne anzugreifen  Foto: Martin Kremser 
Jonathan Horne (links) weiß, was nach dem überraschend frühen Aus in Istanbul zu tun ist, um in Lissabon wieder vorne anzugreifen Foto: Martin Kremser

"Gut drauf" war zuletzt auch Routinier Noah Bitsch, der in der überaus stark besetzten Gewichtsklasse -75 Kilogramm ("In keiner anderen Klasse ist die Spitze so breit gefächert wie in dieser" - Nitschmann) in der Türkei und in Österreich zu überzeugen wusste. Allerdings lassen Beschwerden im Knie, hervorgerufen durch das Patellaspitzen-Syndrom, wie die Thüringer Allgemeine berichtet hatte, einen Bitsch-Start in Frankreich noch nicht zu.

Ebenfalls nicht dabei sein wird Shara Hubrich, die "Probleme mit den Haxen hat" (Nitschmann). Mit Blick auf das Premier-League-Turnier in Lissabon (30. April bis 2. Mai) und die Europameisterschaft im kroatischen Porec (19. bis 23. Mai) steht für Hubrich derzeit Regeneration auf dem Programm.

Jana Messerschmidt und Jonathan Horne werden wieder performen

Für Jana Messerschmidt, die in Istanbul überraschend früh gescheitert war, und Jonathan Horne, der ebenfalls ein frühes Aus zu verkraften hatte, bietet sich in Chatenay-Malabry die nächste Gelegenheit, ihr tatsächliches Können unter Beweis zu stellen. Und der Bundestrainer hegt keinen Zweifel daran, dass das DKV-Duo entsprechend performen wird. Jana Messerschmidt sei mental und körperlich so gut drauf wie noch nie, hat Nitschmann im Training beobachtet. "Deswegen habe ich die Niederlage gegen die Montenegrinerin auch nicht verstanden."

Dass Welt- und Europameister Jonathan Horne wieder an die Form des vergangenen Jahres anknüpfen wird, steht für den Bundestrainer ebenfalls außer Frage: "Nach der Niederlage und einem sich anschließenden langen Gespräch weiß Jonny, woran er zu arbeiten hat." 

Dirk Kaiser

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