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10. August 2025
"World Games" in Chengdu: Nummer eins im Nationen-Ranking - vor Japan. Steilvorlage für die Heim-EM im kommenden Jahr.

Das letzte Mal, dass der DKV bei den "World Games" zweimal Gold holte, ist 20 Jahre her: 2005 waren es Nadine Ziemer und Köksal Cakir gewesen, die in Duisburg triumphiert hatten. 20 Jahre später ist dieses Kunststück nun Johanna Kneer und Mia Bitsch in Chengdu gelungen.
Was die jüngsten Erfolge allerdings so besonders macht, ist nicht nur die Tatsache, dass erstmals zwei DKV-Athletinnen auf dem obersten Podiums-Platz standen. Wesentlich bemerkenswerter ist indes der Fakt, dass Deutschland im Nationen-Ranking Platz eins belegt - noch vor Japan. Das "Mutterland" des Karate holte zwar achtmal Edelmetall - jedoch nur einmal Gold.
Entsprechend positiv fällt die Bilanz von DKV-Präsident Wolfgang Weigert aus: "Es lässt sich kaum in Worte fassen, was diese Resultate für den DKV bedeuten. Aber die Fakten sprechen für sich: zwei Athletinnen, zwei Goldmedaillen - und die Nummer eins in der Nationen-Wertung! Der DKV hat Geschichte geschrieben."
Die vier Gründe des Erfolges
Die Gründe für dieses "herausragende Ergebnis" hatte Weigert wie folgt benannt: ein exzellentes Leistungssport-Personal, einschließlich der Heim-Trainer, aber insbesondere des Bundestrainers Noah Bitsch, ein Team-Spirit, "wie ich ihn lange nicht mehr erlebt habe", eine unglaubliche Leistungs-Steigerung von Mia und Johanna und nicht zuletzt der "Schulterschluss der Funktionäre in unserem Verband".

Dieses Abschneiden sei zudem eine mediale Steilvorlage für die Heim-Europameisterschaft 2026 in Frankfurt und werde zudem "die Vorfreude weiter steigern", so Weigert.
Dirk Kaiser
"Ich bin zusammen mit meinem Präsidium stolz, Teil dieses Teams zu sein und bedanke mich von ganzem Herzen bei allen, die zu diesem sensationellen Ergebnis beigetragen haben.“
Wolfgang Weigert

"Es war ein hartes Stück Arbeit und ist ein unglaubliches Ergebnis. Jetzt sind wir die Nummer eins im Medaillenspiegel."
Johanna Kneer
