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Zu dieser Ausbildung, die wieder unter der kompetenten Leitung von Sven Burkard und Willm Wöllgens stand, reisten aus vielen Teilen Deutschlands insgesamt 24 Teilnehmer/Innen an.
„Schon bei der Ankunft freuten wir uns, viele bekannte Gesichter aus Modul 1 wieder zu treffen“, so der einhellige Tenor der GS1 Gruppe, die mit weiteren sympathischen und hoch motivierten TeilnehmerInnen bei dieser Ausbildung bereichert wurde.
Nach einer Einführung in das Thema Gewaltprävention und der gelungenen Überleitung aus Modul 1 ging es dann auch schon zur Praxis. Hier wurden wieder einige bekannte Übungen zur Kontaktvermeidung und einfache Schutztechniken trainiert. Neben den körperlichen Schutztechniken wurden aber auch verbale Strategien erarbeitet, um einem möglichen Angreifer auch die Grenzen deutlich und selbstbewusst aufzeigen zu können.
Der zweite Tag befasste sich mit dem Thema „Krisenkommunikation: KEB-Methode“ und der Erarbeitung kontrollierter mentaler und verbaler Techniken, die auch durch die richtige Körpersprache eine deutliche Wirkung beim Gegenüber erzeugen können.
Mit Abschluss der Lehreinheiten des ersten und zweiten Tages standen dann abends Prüfungen für die Trainer-B Breitensportlizenz Karate (Bereich Gewaltprävention) für 11 Teilnehmer/Innen auf dem Programm. Alle Prüflinge bestanden dank sehr guter Vorbereitung ihre Lehrprobe und erhielten auch ergänzende Tipps und Anregungen der Prüfer.
Der dritte Tag umfasste die Themen Gewaltdynamiken, Gewaltformen, Sichtweisen von Tätern und Opfern sowie den Schutz von Dritten. Auch hier setzten die Dozenten wieder auf eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis, so dass es nie langweilig wurde.
Am letzten Ausbildungstag erstellten alle Teilnehmer/Innen im Rahmen von Gruppenarbeiten dann verschiedene Ausbildungskonzepte. Der Fokus lag dabei auf unterschiedlichen Kundenanfragen und Einsatzbereichen, z.B. Feuerwehr und Rettungsdienste, Arztpraxen, behördliche Einrichtungen, aber auch privatwirtschaftliche Einrichtungen, welche das Thema Gewaltprävention verstärkt anfragen.
Abseits der Übungseinheiten wurde in sportlich freundschaftlicher Atmosphäre auch das Netzwerk fleißig erweitert und über viele Eindrücke und eigene Erfahrungen auch leidenschaftlich diskutiert.
Nach vier Tagen konnten alle Teilnehmer/Innen wieder neue Ideen, Inspirationen und Ansätze für ihre eigene Arbeit in der Gewaltprävention mitnehmen und das Gefühl, wieder viele neue Freunde in der Karate Community gewonnen zu haben, die sich dem Thema Gewaltschutz als wichtige Herausforderung verschrieben haben.
Ein großes Dankeschön an Sven Burkard und Willm Wöllgens und alle Teilnehmer/Innen für deren Einsatz, Engagement und Teamwork.
Reinhard Ullraum
TSV Erding 1862 e.V.
