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Ein Erfahrungsbericht SV/GP-Fortbildung vom 31.05. bis 01.06.2025 in Hennef

Ein Erfahrungsbericht

„Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler“, diesen Satz haben sicher schon viele gehört. Aber wie schaffe ich es als SV-Lehrer und / oder Gewaltschutztrainer mein Angebot so zu formulieren, dass die richtigen „Fische“ anbeißen? Schließlich brauchen alle unterschiedliche Köder.

Diese Frage zog sich wie ein roter Faden durch das Wochenende mit Prof. Dr. René Peisert. 19 Trainer/-innen hatten sich zum Seminar „Marketing für SV-Lehrer/-innen und Gewaltschutztrainer/-innen“ angemeldet. Es ging darum, wie ich es schaffe, mich vom Trainer zum erfolgreichen Anbieter außerhalb des Vereins zu entwickeln. Fast alle Teilnehmer/-innen hatten als Ziel, sich im Nebenberuf, oder mittelfristig im Hauptberuf mit SV-Training selbstständig zu machen.

Viele einzelne Maßnahmen für die Gewinnung von Teilnehmern wurden bisher schon probiert, aber in der Regel ohne nachhaltigen Erfolg. Also muss eine Strategie her. Genau darum ging es an diesem Wochenende. Eine Strategie, die langfristig wirkt, meine Kompetenz unterstreicht und mich als Experte sichtbar macht.
Die erste Frage war, welche persönlichen Motive haben Menschen einen SV Kurs zu besuchen? Und welche davon kann und will ich bedienen? Denn wichtig ist auch, dass mein Angebot zu mir passt und ich es authentisch umsetzen kann.
Wir grübelten darüber, was uns von anderen unterscheidet und stellten fest, „irgendwie“ machen wir zunächst alle das Gleiche, haben aber doch auch individuelle „Besonderheiten“. Das Aha-Erlebnis war, als René fragte: „Aber wer redet von Euch darüber?“ Ja, klar, keiner redet darüber, da wir es als selbstverständlich betrachten. Unsere individuellen Stärken fallen uns oft selbst gar nicht mehr auf. Wir sollten diese aber konkret kommunizieren: Wenn wir nur kleine Trainingsgruppen haben (wollen), könnte unsere Botschaft sein: Bei uns bekommen Sie individuelles Training, das auf Ihre spezifischen Wünsche Rücksicht nimmt. Ein weiteres Beispiel: ältere Mensch haben oft Angst, sich zu verletzen. Wenn ich diese erreichen will, kann die Botschaft sein: Wir trainieren gesundheitsbewusst und verletzungsfrei.

Ein wichtiges Thema, gerade für diejenigen, die sich außerhalb des Vereins selbstständig machen möchten: Was ist mein Preis, was sind die Menschen bereit für ihre Sicherheit zu zahlen? Der Satz von René: „Aktuelle Dojo-Preise sind eine Spende an die Gesellschaft“, hallt sicher in viele Köpfen noch nach. Wenn wir unser Angebot in einem Verein anbieten, der primär keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgt, möchten wir ja gezielt etwas für die Gesellschaft tun. Aber wie sieht es aus, wenn wir unsere Tätigkeit nicht mehr nur aus ideellen Gründen durchführen möchten? Sind wir zu günstig, glaubt uns niemand unsere Kompetenz, aber ab wann sind wir zu teuer? Ein SV-Lehrer aus unserer Gruppe berichtete, dass er (nach einem zunächst missglückten Versuch eines „günstigeren“ Angebotes) Personal Training für 125 EUR die Stunde anbietet. Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen! Die Erkenntnis: der Preis ist ein Qualitätsindikator!

Insgesamt war es ein überaus einsichtsreiches Wochenende. Zumal es eine sehr gute Mischung aus praxiserprobten Vorgehensweisen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen war. Wir wissen jetzt den Unterschied zwischen USP und DBA, was unsere Dienstleistung von anderen Dienstleistungen unterscheidet, wie wir uns positionieren und langfristig Kunden binden können. Das Highlight ist die praktische Toolbox von René für den Marketingplan. Damit können wir sofort starten!
Ein großer Dank geht an das Trainer-Team, Prof. Dr. René Peisert, Dr. Anne Hellmann und Willm Wöllgens, die alles sehr professionell vorbereitet haben. Wir konnten mit einem dicken Aktenordner voll mit geballtem Wissen nach Hause fahren.

Malu Schäfer
Karateverein Friedberg, Hessen



Gruppenfoto SV/GP-Fortbildung mit Prof.Dr. R.Peisert vom 31.05.-01.06.2025 in Hennef

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