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"Es gibt immer etwas, was man tun kann"

Wurden von Ulrike Maaß (links) instruiert, motiviert und gefordert: die Teilnehmerinnen des SV-Lehrgangs 
Wurden von Ulrike Maaß (links) instruiert, motiviert und gefordert: die Teilnehmerinnen des SV-Lehrgangs

Ganz neue Erfahrungen! Das war es, was 20 Frauen im Rahmen des ersten Frauenlehrgangs nach Ende der Corona-Auflagen sammeln konnten. Schwerpunk des Lehrgangs, den der TuSpo Surheide für den Bremer Karate-Verband organisiert und durchgeführt hatte, waren unter der Leitung von Ulrike Maaß (6. DAN) die Themen "Selbstbehauptung" und "Selbstverteidigung".  

Die Teilnehmerinnen hatten dabei unterschiedlich viel Vorerfahrung im Kampfsport – was aber keine Rolle spielte. Zu Beginn wurde der Unterschied zwischen "Selbstbehauptung" und "Selbstverteidigung" erarbeitet. Die offene Hand, die Schutzhaltung und das Zurückgehen beziehungsweise den Abstand zur Gefahr herstellen: all diese wichtigen Aspekte wurden erläutert und geübt. Jede der Frauen konnte ausprobieren, wo der eigene Bereich anfängt und wie es sich anfühlt, wenn dieser überschritten wird.

Schnell kam es von dieser Thematik zur Selbstverteidigung. Wo fängt sie an, was darf ich wann und wie einsetzen? Die Befreiung aus dem Angriff vom Greifen des Handgelenkes mit einer Hand, gleichseitig und entgegensetzt sowie mit beiden Händen, wurde mit unterschiedlichen Partnerinnen geübt. Ebenso stand das Thema "Würgen" auf dem Trainingsplan.

Umsetzung des Erlernten im Parcours 
Umsetzung des Erlernten im Parcours

Immer wieder betonte Ulrike Maaß, dass jede Person fünf Elemente habe, "mit denen wir uns verteidigen können: zwei Arme, zwei Beine und der Kopf". Alle Körperteile können zur Verteidigung eingesetzt werden, denn die Wahrscheinlichkeit, dass alles sofort durch den Angreifer fixiert ist, ist sehr gering.

Und jedes Mal, wenn die Teilnehmerinnen der Meinung waren, in der einen oder anderen Situation keine Chance zu haben, belehrte Ulrike Maaß sie eines Besseren. "Es gibt immer etwas, was man tun kann. Die innere Einstellung zu sich selbst, die Wertschätzung der eigenen Persönlichkeit und das Kennen des eigenen Ichs helfen sehr viel, um bestenfalls gar nicht in eine brenzlige Situation zu kommen oder nicht sofort aufzugeben."

Der "berüchtigte" Parcours verlangt den Teilnehmerinnen so manches ab

Zum Abschluss gab es den "berüchtigten" Parcours. "Erst konnten wir uns nicht viel darunter vorstellen, aber schnell wurde klar, dass hier gleich ziemlich viel Schweiß und Adrenalin fließen würden“, sagte eine Teilnehmerin. Es gab fünf unterschiedliche Stationen, die von jeder Teilnehmerin für etwa 30 bis 40 Sekunden absolviert wurde. Bei der ersten Station wurde die Teilnehmerin in eine Ecke gedrängt und von vier Angreiferinnen bedrängt. Diese waren durch Schlagpolster geschützt und durften durch die sich verteidigende Person ordentlich angegangen und angeschrien werden.

Ohne Pause wurde zur zweiten Station gesprintet. Dort warteten ebenfalls vier Angreiferinnen, die die Teilnehmerin abwechselnd und aus unterschiedlichen Richtungen am Handgelenk packten. Danach ging es sofort weiter zur dritten Station, wo sich die Teilnehmerin gegen zwei Personen mit Stöcken (in diesem Fall waren es Poolnudeln) wehren und die Angriffe abwehren musste. An der vierten Station wurde sie von abwechselnden Gegnerinnen am Hals gewürgt und musste sich ebenfalls aus der Situation befreien. Bei der letzten Station musste mit der Faust auf eine Pratze geschlagen werden.

"Was für ein tolles Gefühl, was wir bewegen beziehungsweise erreichen konnten", lautete hernach unisono der Tenor der Teilnehmerinnen.

Autorin: Beate Reents
Fotos: Privat

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