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DM Leistungsklasse der Herren 2019 in Chemnitz

Tellocke 2 SlideshowDM Herren: Alireza Ajdadi und Morris Tellocke gelingen Coups

Mit Spannung erwartet wurden die Resultate in der Gewichtsklasse -60 Kilogramm bei den Deutschen Meisterschaften in Chemnitz:

Mit Alireza Ajdadi (Budo Sportschule Goslar) holte sich ein Athlet den Titel in der Kategorie, in der es ein sehr offenes Rennen um die vorderen Platzierungen gab. Im Finale hatte sich Ajdadi gegen Felix Kuse (Sport- und Karateschule Stassfurt) durchgesetzt. Auf dem geteilten dritten Platz landeten die zuvor auch als Titel-Aspiranten gehandelten Edgard Merkine (Karate Schule Nippon Bremerhaven) und Sajjad Kaabawi (MTV 1846 Ludwigsburg).

In der Klasse -67 Kilogramm wurde David Kuhn seiner Favoritenrolle gerecht. Der Starter vom SV 01 Herkules Kassel bezwang im Kampf um Gold Albert Heinz (Karate und Sportverein Trier). Paul Meissner (1. Shotokan Karate Club Frankenthal) und Alexander Schmitt (1. Karate Dojo Untermerzbach 1975) wurden mit Bronze ausgezeichnet.

Auch in der Klasse -75 Kilogramm hatte sich der erste Titel-Anwärter, Noah Bitsch vom Sportcenter Bushido Waltershausen, durchgesetzt. Im Finale sicherte dem Routinier ein knappes 2:1 den Sieg. Platz zwei ging an Maximilian Bauer (USC Duisburg), Rang drei an Erik Klimov (SC Grün-Weiß Paderborn) und Tohan Öztürk (Sport Club Banzai / Berlin).

Marcel Baun und Svjatoslav Prokop triumphieren bei den „schweren Jungs“

Bei den Herren in der Klasse -84 Kilogramm war EM-Starter Marcel Baun (Vulkan Budo) nicht zu bezwingen. Für Felix Behrendt (SSV Nübbel) sowie Behrad Nonejad (USC Duisburg) und Steven Fener (Karate-Club Seelze) blieben die Plätze zwei (Behrendt) und drei (Nonejad und Fener).

Eine Gewichtsklasse darüber (+84 Kilogramm) hatte Svjatoslav Prokop (MTV 1846 Ludwigsburg) den meisten Grund zum Jubeln. Im Finale hatte Prokop Amrit Kahlon (Ruhrdojo Essen-Bochum) die Grenzen aufgezeigt. Marvin Mauer (1. Brandenburger Kampfsportverein) und Felix Duttenhofer (MTV 1846 Ludwigsburg), die sich auch Titel-Chancen ausgerechnet hatten, mussten sich mit Platz drei zufriedengeben.

Im Team-Wettbewerb Kumite gab es in diesem Jahr kein Vorbeikommen am USC Duisburg, der den Meistertitel in der Besetzung Marian Dreier, Kasim Zymeri, Dany Tandu Nkelani, Maximilian Bauer, Behrad Nonejad, Amrit Kahlon und Umüt Demir feierte. Rang zwei ging an den MTV 1846 Ludwigsburg, Rang drei an die KG Sachsen-Anhalt und die KG Bayern.

USC Duisburg vk
Ab in die Luft: das Kumite-Team USC Duisburg feiert gebührend seinen Titel

 

DKV-Sportdirektor Christian Grüner zieht positive Bilanz

Für die größte Überraschung in Chemnitz sorgte im Kata Einzel der Herren Morris Tellocke. Der Athlet vom Dokan Berlin hatte bei seinem bisher größten Erfolg Philip Jüttner (Judokan Frankfurt Budocenter) auf Platz zwei verwiesen. Für den Top-Favoriten Ilja Smorguner (Sport Center Idstein) blieb nur Rang drei. Ebenfalls Dritter wurde Lukas Grimm vom SV Unsu Karate Mömlingen. Mit Platz eins und zwei im Team-Wettbewerb Kata feierten die Mömlinger allerdings einen Doppel-Triumph; der USV Erfurt und die KG Baden-Württemberg wurden mit der Bronze-Medaille dekoriert.

Morris Tellocke vkk
Überraschte die Konkurrenz im Kata-Einzel: Morris Tellocke

Zurück zu Morris Tellocke: Dessen Titelgewinn war mit dafür verantwortlich, dass der Landesverband Berlin (3.600 Mitglieder) mit vier ersten Plätzen und einem dritten Platz im Medaillenspiegel vor Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen Rang eins gelistet wurde. Quantitativ die meisten Podest-Plätze sicherte sich der Landesverband Bayern mit einmal Gold, einmal Silber und elfmal Bronze; auf den Plätzen zwei und drei folgen Baden-Württemberg (zehn Podest-Plätze) und Nordrhein-Westfalen (neun Podest-Plätze).

DKV-Sportdirektor Christian Grüner zog nach der zweitägigen Veranstaltung eine positive Bilanz. „Die Wettkämpfe waren von einem guten Niveau geprägt, wobei sich viele junge Athleten hervorragend in Szene setzen konnten. Doch nicht nur auf den Wettkampf-Matten herrschte ein hohes Niveau. Die Ausrichter sorgten in der Chemnitzer Leichtathletik- und Mehrzweckhalle für hervorragende Bedingungen und waren maßgeblich für die gelungenen Meisterschaften verantwortlich.“

Hier geht es zu den Platzierungen in der Leistungsklasse.                                         

Dirk Kaiser

Foto-Credit: DKV / Brigitte Kraußer

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