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Shanghai, Montreal, Minsk: „heißer Juni“ und Reise-Strapazen für deutsche Top-Karateka

Madeleine Schroeter vk

Den deutschen Top-Karateka steht ein „heißer Juni“ bevor! Gleich drei große Veranstaltungen sind in diesem Monat zu absolvieren.

Los geht es mit dem Premier-League-Turnier in der chinesischen Millionen-Metropole Shanghai. Vom 7. – 9. Juni trifft sich dort die internationale Elite, um die Besten ihrer Zunft in den jeweiligen Gewichtsklassen und Kata-Disziplinen zu küren.

Mit dabei sind auch zwölf deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Angeführt wird das „DKV-Dutzend“ von Welt- und Europameister Jonathan Horne, der in der Gewichtsklasse +84 Kilogramm an den Start geht. Noah Bitsch (-75 Kilogramm) und David Kuhn (-67 Kilogramm) sowie Robin Winters, der über seinen Landesverband gemeldet wurde, sind die drei weiteren Starter im männlichen Kumite-Bereich.

Noah Bitsch vk
Möchte das Istanbul-Ergebnis verbessern: Noah Bitsch (links) Foto-Credit: DKV / Brigitte Kraußer

Bei den Damen sind Shara Hubrich (-50 Kilogramm), Jana Bitsch (-55 Kilogramm) und Johanna Kneer (-68 Kilogramm) aussichtsreiche Kandidatinnen für vordere Plätze. Gizem Bugur (-55 Kilogramm), Madeleine Schröter (-68 Kilogramm) und Charlotte Grimm (+68 Kilogramm) komplettieren die Riege der Kumite-Starterinnen. Das Damen-Trio wurde über die Verbände ihrer Bundesländer gemeldet.

Im Kata-Einzel werden Jasmin Jüttner und Ilja Smorguner versuchen, sich bestmöglich für den DKV zu platzieren.

Medizinische Kommission ein wichtiger Mosaikstein

Zwei Wochen später, vom 21. – 23. Juni, findet im kanadischen Montreal ein weiteres Olympia-Qualifikationsturnier als Teil der WKF-Series-A statt. Den Abschluss bilden dann die European Games in Minsk (29./30. Juni). An dieser Veranstaltung nehmen Shara Hubrich, Jana Bitsch, Jasmin Jüttner, Jonathan Horne und Ilja Smorguner teil.

In jedem Fall kommen auf die deutschen Athletinnen und Athleten jede Menge Reise-Strapazen inklusive erheblicher Zeitverschiebungen zu. Wie es gelingt, sich zu akklimatisieren und entsprechend vorzubereiten, erklärt DKV-Sport-Direktor Christian Grüner: „Um eine bestmögliche Leistung unserer Athleten zu erreichen, versuchen wir die Rahmenbedingungen für diese so gut wie möglich auf die jeweiligen Reiseziele abzustimmen. Eine rechtzeitige Anreise, die damit verbundene gute Anpassung an veränderte klimatische und örtliche Bedingungen sowie die schnellstmögliche Umstellung des Schlaf-Rhythmus‘ spielen eine wichtige Rolle.“

Zudem bietet eine angemessene Vorbereitungszeit die Gelegenheit, direkt am Wettkampf-Ort unter den dortigen Voraussetzungen zu trainieren und sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen. Eine ganz besondere Bedeutung hat natürlich auch die ärztliche und physiotherapeutische Versorgung vor, während und nach den Wettkampf-Höhepunkten. Die medizinische Kommission des DKV, unter der Leitung von Dr. Thomas Bäuml, ist ein wichtiger Mosaikstein für das erfolgreiche Abschneiden der deutschen Karateka.             

Dirk Kaiser


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