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Shanghai: Jonathan Horne sorgt mit Platz fünf für das beste deutsche Ergebnis

Shanghai vk

Mit einem fünften Platz kehrte Jonathan Horne vom Premier-League-Turnier in Shanghai zurück.

Angesichts der hochkarätigen Konkurrenz, mit der es der Deutsche im Kumite der Gewichtsklasse +84 Kilogramm zu tun bekommen hatte, ein durchaus beachtenswertes Ergebnis. Bereits der Auftakt gegen den Aserbaidschaner Asiman Gurbanli hatte es in sich: Nach einem Kampf auf Augenhöhe und dem 0:0 nach Ablauf der offiziellen Zeit war es der Kampfrichter-Entscheid, der Horne in die nächste Runde brachte. Dort wartete mit Andjelo Kvesic (Kroatien) die nächste große Herausforderung – und auch dieser Kampf ging nach einem weiteren 0:0 zugunsten des Welt- und Europameisters aus.

In der K.o.-Runde war dann der spätere Silbermedaillen-Gewinner Saleh Abazavi (Iran) einen Punkt besser als Horne, der nach dem 0:1 seine Hoffnungen auf eine Podest-Platzierung begraben musste. Im abschließenden Kampf gegen den Franzosen Mehdi Filali musste sich Horne mit 3:4 geschlagen geben.

Den Sprung in die K.o.-Runde nur knapp verpasst hatte Noah Bitsch in der Klasse -75 Kilogramm: Nach drei Erfolgen über Daisuke Watanabe (Japan, 1:0), Maxime Relifox (Frankreich, 5:1) und Enes Garibovic (Kroatien, Kampfrichter-Entscheid nach 0:0) war es schließlich Erman Eltemur aus der Türkei, der mit dem 1:0 die Siegesserie von Bitsch beendete.

Ilja Smorguner fehlen nur wenige Zehntel

In der Klasse bis 67-Kilogramm gab es für David Kuhn und Robin Winters diesmal nicht so viel zu holen. Kuhn scheiterte bereits in der ersten Runde am Aserbaidschaner Rafiz Hazanov mit 0:2; Winters musste sich, nach einem Freilos zum Auftakt, in der zweiten Runde dem Japaner Yuta Mori ebenfalls mit 0:2 geschlagen geben.

Das deutsche Damen-Team um Johanna Kneer, Shara Hubrich und Jana Bitsch hatte in Shanghai indes weniger Grund zur überschwänglichen Freude: Das Trio verpasste den Einzug in die K.o.-Runde. Gleiches galt für Charlotte Grimm, Madeleine Schröter und Gizem Bugur.

Im Kata-Bereich verpassten Jasmin Jüttner und Ilja Smorguner leider den Schritt in die zweite Runde. Ganz besonders knapp war es dabei bei dem deutschen Herren-Starter, dem für die Qualifikation zur Zwischenrunde nur wenige Zehntel fehlten. Mit Rang 19 konnte der Idsteiner nur bedingt zufrieden sein.

Grüners Forderung nach „etwas mehr Killerinstinkt“

Obwohl die „teilweise sehr guten Leistungen“, wie es Christian Grüner formulierte, der deutschen Starter und Starterinnen nicht mit den entsprechenden Resultaten korrespondierten, war der DKV-Sportdirektor mit dem Auftreten des DKV-Teams nicht unzufrieden: „Mit ein wenig mehr Fortune wären mehr Pool-Finals und damit auch mehr Medaillen-Optionen möglich gewesen.“ Für die kommenden Meisterschaften in Montreal und Minsk forderte er „etwas mehr Killerinstinkt, um die sich ergebenden Chancen für eine erfolgreiche Olympia-Qualifikation besser zu nutzen“.

In Montreal findet vom 21. - 23. Juni das nächste Serie-A-Turnier statt; im weißrussischen Minsk werden am 29./30. Juni die Karate-Wettbewerbe im Rahmen der European Games ausgetragen.

Die Ergebnisse der DKV-Damen

Shara Hubrich (-50 Kilogramm)

  1. Runde: 0:0 gegen Junna Tsukii (Philippinen)
  2. Runde: 0:3 gegen Nadia Morales Gomez (Spanien)

Jana Bitsch (-55 Kilogramm)

  1. Runde: Freilos
  2. Runde: 1:0 gegen Tihave Aros Astudillo (Chile)
  3. Runde: 2:4 gegen Shiori Nakamura (Japan)

Gizem Bugur (-55 Kilogramm)

  1. Runde: 1:2 gegen Sabina Zaklarova (Kasachstan)

Johanna Kneer (-68 Kilogramm)

  1. Runde: Freilos
  2. Runde: 1:0 gegen Cristina Gonzalez Vizcaino (Spanien)
  3. Runde: 5:0 gegen Feryal Abdelaziz (Ägypten)
  4. Runde: 0:1 gegen Elena Quirici (Schweiz)

Madeleine Schröter (-68 Kilogramm)

  1. Runde: Freilos
  2. Runde: 0:2 gegen Kayo Someya (Japan)

Charlotte Grimm (+68 Kilogramm)

  1. Runde: 0:1 gegen Maya Wasowicz (USA)

Bilduntertitel: War trotz durchwachsener Ergebnisse guter Dinge: das DKV-Shanghai-Team Foto-Credit: DKV

Dirk Kaiser


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