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German Open Karate1 in Hanau

German Open 2012 in Hanau

  • Weltklasse-Karate im Blickfeld der WM

 

Vom 22. bis zum 23.September fanden in der August- Schärtner Halle in Hanau die German Open als Teil der WKF Premier League statt. Im Weltmeisterschaftsjahr reisten über 700 Starter aus 58 Nationen in die hessische Stadt und sorgten für einen besonderen Glanz bei diesem Wettkampf-Event.

Gäste von internationalem Format

Mit dabei war das „Who is Who“ im Weltkarate. Neben zahlreichen amtierenden Welt- und Kontinentalmeistern, beehrten der Präsident der World Karate Federation (WKF), Antonio Espinos, und der Generalsekretär der WKF, George Yerolimpos, die German Open.

„Ich bin sehr froh, dass die German Open ein Teil der erfolgreichen Premier- League- Serie sind. Der Deutsche Karate-Verband ist ein starker Partner im Weltkarate und wir freuen uns schon sehr auf die WM 2014 in Bremen.“ betonte Herr Espinos gegenüber dem DKV-Vizepräsidenten Wolfgang Weigert in seiner Begrüßungsrede in fließendem Deutsch.

Perfekte Organisation

Die Begründung, warum so viele internationale Gäste den Weg nach Hanau gefunden hatten drückte ein ungarischer Trainer am Rande der Meisterschaft aus. „Ich liebe Meisterschaften in Deutschland! Alles ist so gut organisiert, es ist für alles gesorgt und es gibt keine böse Überraschungen“

Ideale Bedingungen also auch für die Deutschen Athletinnen und Athleten die letzte Wettkampfpraxis vor der WM in Paris zu sammeln.

Doppel-Silber im Kata-Team

Im Kata- Bereich gab es in den Team-Wettbewerben gleich zweimal großen Grund zur Freude.  Bei den Herren qualifizierte sich das Team Deutschland 1, mit Philip Jüttner, Florian Genau und Jan Urke nach Siegen über die Teams aus  Portugal und Berlin für das Finale. Dort unterlagen die Deutschen zwar gegen den Welt- und Europameister Italien, doch auch in dieser Begegnung zeigte die drei Schüler von Bundestrainer Efthimios Karamitsos, dass mit ihnen  international zu rechnen ist.

Bei den Kata- Damen- Mannschaften erreichte mit Jasmin Bleul, Sophie Wachter und Christine Heinrich ebenfalls eine Deutsche Auswahl das Finale, nachdem Kroatien in der Vorrunde bezwungen werden konnte. Deutschland stand dort dem Vizeweltmeister Vietnam gegenüber.

In einer hochklassigen Begegnung setzten sich dann zwar die favorisierten  Asiatinnen durch, was die tolle Leistung von Jasmin, Sophie und Christine aber nicht schmälerte.

Drei Medaillen durch DKV-Kumite-Athleten

Nach spannenden Kumite- Vorrunden standen ebenfalls zwei Deutsche Finalisten fest. Trotz einer Erkältung  präsentierte sich Jana Bitsch in der Kategorie Kumite Damen -55kg  in einer wirklich tollen Verfassung. Nach einem 3:2 gegen Aronen/Finland, 2:0 gegen Ilievska/Mazedonien und einem 1:0 gegen Salamanca/Chile gewann Jana auch ihr Halbfinale gegen die Italienerin Sara Cardin. In der spannenden Finalbegegnung mit der französischen Kämpferin Lucie Ignace führte Jana zwar lange, nach den zwei Minuten ging dann aber doch die französische Kontrahentin als Siegerin von der Tatami. Trotzdem Glückwunsch an Jana zu der erbrachten Leistung.

Seiner Schwester stand Noah Bitsch in nichts nach. Mit hoher Konzentration und blitzschnellen Arm- und Beintechniken „spazierte“ Noah durch einen mit vielen internationalen Top-Kämpfern besetzten Pool. Schon in der ersten Runde wartete mit dem Marokaner Halim Nizar der Zweitplazierte der French Open  auf den Thüringer. Doch Noah vergab keine Gastgeschenke sondern gewann gegen den Nordafrikaner, genau wie gegen Dennis Dreimann/Deutschland sowie die drei französischen Nationalkaderathleten Nabil Kherfi, Davy Dona und Azdin Rghioui.

Das Finale bestritt der Deutsche dann gegen seinen Dauerrivalen Rene Smaal aus Holland.  Noah gestaltete diesen Kampf  sehr lange ausgeglichen. Smaal entschied die Begegnung dann aber mit einer Technik aus der nahen Distanz und stand als neuer German Open- Sieger fest. Trotzdem lässt die Leistung vom Schützling der beiden Kumite Bundestrainer Klaus Bitsch und Thomas Nitschmann sehr positiv in Richtung der WM in Paris blicken.

Eine weitere Kumite- Medaille erkämpfte Duygu Bugur in der Klasse Kumite Damen -50kg. Die junge Berlinerin musste sich nur der späteren Zweitplatzierten Emilie Thouy aus Frankreich geschlagen geben. In der Trostrunde zeigte die Tochter und Schülerin von Veysel Bugur noch einmal ihre ganze Klasse und sicherte sich nach Siegen gegen Kryva/Ukraine und Gulsah/Schweden Platz drei.

Mit fünf DKV-Medaillen und einer durchgängig positiven Resonanz aller internationalen Gäste kann man für die German Open 2012 ein wirklich positives Fazit ziehen. Nach zwei ereignisreichen Wettkampftagen wurde die August Schärtner- Halle für 365 Tage geschlossen um für das kommende Jahr wieder als Austragungsort bereit zu stehen

 

weitere Informationen:

https://www.sportdata.org/karate/karate1/popup_main.php?popup_action=uploads&vernr=481

alle Auslosungen:

https://www.sportdata.org/karate/ausschreibungen/481/Draws.pdf

alle Finalvideos:

http://www.youtube.com/user/sportdatalive

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