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14-teilige Serie und ein Schmankerl zum Abschluss

Wir verkürzen Ihnen die Wettkampf-freie Zeit mit den Final-Kämpfen der Deutschen Meisterschaft in Hamburg – in voller Länge und mit Original-Kommentar. Welche Entscheidung jeweils montags auf dieser Plattform zu sehen sein wird, obliegt Ihnen – und zwar via Voting über die DKV-Social-Media-Kanäle.

Die Ausbreitung des COVID-19-Virus‘ hat den nationalen und internationalen Sportbetrieb fast vollständig zum Erliegen gebracht. Meisterschaften und Wettkämpfe, die in diesem Jahr hätten stattfinden sollen, wurden abgesagt und ins kommende Jahr verlegt. Die letzte große Veranstaltung, die noch vor der Corona-Pandemie durchgeführt werden konnte, waren die nationalen Titelkämpfe der Karateka Anfang März in Hamburg-Wilhelmsburg.

Um Ihnen die Wettkampf-freie Karate-Zeit ein wenig zu verkürzen, haben wir uns dazu entschlossen, eine 14-teilige „Serie“ an den Start zu bringen. Dabei handelt es sich um die Final-Kämpfe in den jeweiligen Kategorien und Gewichtsklassen. Jeweils montags zeigen wir eine Titel-Entscheidung in voller Länge und mit Original-Kommentar, die Sie, liebe Userinnen und User, über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Twitter, Instagram) bestimmen können.

Abstimmung von Donnerstag bis Sonntag möglich

Und so läuft die Abstimmung: Von Donnerstag bis Sonntag stellen wir Ihnen drei Final-Kämpfe zur Auswahl. Der Kampf, der die meisten Votings erhält, wird dann zum Wochenstart auf dieser Plattform und auf Sportdeutschland.TV ausgestrahlt. Zum Abschluss der Final-Serien gibt es dann noch ein besonderes Schmankerl – lassen Sie sich überraschen.

Aktuelles Voting


Die Videos

1) Kata Einzel (Damen)

Den Auftakt der Final-Reihe machen Jasmin Jüttner (SC Judokan Frankfurt) und Lena Mayer (KIME Budosport). Die beiden Kata-Spezialistinnen lieferten sich ein spannendes „Fern-Duell“ um die Damen-Krone in der Einzel-Disziplin.

Hier geht es zu den Ergebnissen.

2) Kumite Damen (-50): Hubrich wird ihrer Favoritenrolle gerecht

Auch in der Neu-Auflage des Finales von 2019 war es Lokal-Matadorin Aleyna Gencer (TSG Bergedorf) nicht vergönnt, ihrer Konkurrentin Shara Hubrich (TV Borgeln) den Meistertitel streitig zu machen. Mit 3:0 ging der Sieg an die Titelverteidigerin und Favoritin. Sowohl Hubrich als auch Gencer agierten taktisch und begegneten sich über weite Strecken auf Augenhöhe – wie in dem Re-Live des Kampfes zu sehen ist.

3) Kata Damen (Team): „Triple W“ wiederholt Vorjahres-Triumph

Anders als die Herren hatten die Kata-Damen des SC Judokan Frankfurt bei den Titelkämpfen Grund zum Jubeln. In der Besetzung Sophie Wachter, Louisa Winstel und Daniela Woelke („Triple W“) setzte sich der Titelverteidiger aus Hessen gegen die KG Schleswig-Holstein (Finalist 2019), die mit einem Quartett (Franziska Bobsien, Antonia Karamasin-Blendek, Pia Scharlibbe und Leonie Tiemann) die kurze Reise nach Hamburg angetreten hatte, mit 22,5 zu 20,5 durch.

4) Kata Herren (Einzel): Die Farb-Palette um Gold erweitert
Nachdem Ilja Smorguner 2019 in Chemnitz noch mit Bronze dekoriert worden war, hat der Kata-Spezialist vom Sport-Center Idstein in diesem Jahr die Palette der Farben um Gold erweitert. Im Finale gegen Jordi-Alexandre Hoffmann-Molina (KV Kaiserslautern) war Smorguner mit seiner Kata (Chatanyara Kushanku) um einen Punkt besser als sein Kontrahent. Angesichts der starken Konkurrenz, die Hoffmann-Molina hinter sich gelassen hatte, dürfte sich Silber wie Gold angefühlt haben…

5) Kumite Herren (-84kg): Furor Stanislav Littich liefert Offensiv-Feuerwerk ab
Wie ein Furor war der erst 19-jährige Stanislav Littich in Hamburg aufgetreten – lediglich im Halbfinale der Gewichtsklasse -84 Kilogramm hatte der Youngster von Bushido Verden beim 2:2 einen ebenbürtigen Gegner gefunden. Ansonsten lauteten die Ergebnisse 7:0, 10:2 und 9:1. Im Finale gegen Jeronim Etemi (Shotokan Esslingen) war Littich schließlich wieder „ganz der Alte“, der nahtlos an sein Offensiv-Feuerwerk aus den ersten Runden angeknüpft hatte Beim 8:0 bestand zu keiner Zeit Zweifel daran, an wen der Titel in diesem Jahr gehen würde.

6) Kumite Herren (-60kg): Edgard Merkine (Foto) vs. Mehdi Gholami
Es war eine Demonstration von ungeheurer, ungestümer und jugendlicher Wucht, mit der Edgard Merkine (Karate-Schule Nippon Bremerhaven) zum Titel in der Kumite-Klasse -60 Kilogramm gestürmt war. Sein Kontrahent Mehdi Gholami (Rhein-Berg-Karate Bergisch-Gladbach) hatte bei der 0:6-Niederlage nicht den Hauch einer Chance und musste die Klasse des 19-Jährigen an diesem Tag neidlos anerkennen. Warum Merkine so überlegen war, wird in der Re-Live-Fassung des Finalkampfes deutlich.

7) Kumite Damen (-55kg): Eine Klasse für sich: Gizem Bugur bestätigt Titel
Bereits 2019 hatten sich Gizem Bugur (SC Banzai Berlin) und Stella Holczer (Goju-Ryu Schifferstadt) in Chemnitz im Finale der Gewichtsklasse -55 Kilogramm gegenübergestanden. Damals wie im März 2020 in Hamburg hieß die Siegerin Gizem Bugur. Die Berlinerin hatte sich nicht nur im Finale, das sie mit 3:0 zu ihren Gunsten entschieden hatte, von ihrer besten Seite gezeigt, sondern war auch in den vorherigen Kämpfen eine Klasse für sich.

8) Kumite Herren (-75kg): Im „Thüringen-Finale“ Historisches geleistet
Es war ein historischer Erfolg für Noah Bitsch! Durch den 2:0-Erfolg über Paul Matkey (KD Chikara-Club Erfurt) in der Gewichtsklasse -75 Kilogramm hatte sich die Zahl der hierzulande errungenen Titel auf 20 (!) erhöht. Bitsch, der für Bushido Waltershausen an den Start gegangen war, hatte gegen den Überraschungs-Kontrahenten im „Thüringen-Finale“ eine routinierte und abgeklärte Vorstellung abgeliefert.

9) Kumite Herren(+84kg): Aleksandar Blagojevic macht’s im Finale spannend
Für Aleksandar Blagojevic vom Karate Club Frankenthal endeten die Hamburger Titelkämpfe mit einem Triumph. In Finale der schwersten Kumite-Gewichtsklasse (+84 Kilogramm) musste der neue Champion jedoch sein ganzes Können aufbieten, um Felix Duttenhofer (MTV 1846 Ludwigsburg), der die DM 2019 als Dritter beendet hatte, auf Distanz zu halten. Mit 1:0 fiel der Erfolg für Blagojevic, der in den vorherigen Kämpfen weitaus weniger Mühe mit seinen Kontrahenten gehabt hatte, entsprechend knapp aus.

10) Kata Team (Herren): Titelverteidiger gibt sich keine Blöße
Der Titelverteidiger vom SV Unsu Mömlingen I war bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg einmal mehr seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Im Kata-Finale der Herren hatte sich das Franken-Trio in der Besetzung Sajjad Islam, Nawapoon Pattanasakoo und Julian Thierolf keine Blöße gegeben und sich gegen den SC Judokan Frankfurt II (Till Sabel, Julius Trzeciak und Maruis Werz), der im vergangenen Jahr nicht zu den Top Five gehört hatte, deutlich durchgesetzt. Was den Unterschied ausgemacht hat, zeigen wir Ihnen noch einmal Re-Live und in voller Länge.

Hier geht es zu den Ergebnissen.

11) Kumite Damen (-61kg): Lokal-Matadorin gelingt der größte Coup
Es war wohl der überraschendste Titel-Gewinn bei den diesjährigen Meisterschaften: Mit 7:5 hatte sich in der Gewichtsklasse -61 Kilogramm die Lokal-Matadorin Reem Khamis (Karate-Team Hamburg-Harburg) gegen die nach langer Verletzungspause immer besser in Form kommende Anna Miggou vom MTV 1846 Ludwigsburg durchgesetzt. Noch im vergangenen Jahr waren beide Kämpferinnen nicht unter den Top Acht der Titel-Kämpfe zu finden gewesen.

12) Kumite Damen (+68kg): Johanna Kneer: Championesse mit “weißer Weste”
Es war eine beeindrucke Vorstellung, die Johanna Kneer vom Karate- und Judo-Club Ravensburg in der Elb-Metropole dargeboten hatte. Nach drei furiosen Auftritten ohne Gegenpunkt hatte Kneer das Finale in der Kumite-Gewichtsklasse +68 Kilogramm erreicht. Und auch im letzten Kampf blieb Kneers Weste weiß – wenngleich es ihr Sarah-Lina Mimouni (Karate- und Sportverein Trier) mächtig schwer gemacht hatte. Indes: Das knappe 1:0 reichte der Favoriten aus Baden-Württemberg zum Titelgewinn.

13) Kumite Herren (-67kg): David Kuhn macht’s spannend
Spannend und dramatisch war es im Finale der Gewichtsklasse -67 Kilogramm zwischen David Kuhn (SV Herkules Kassel) und Albert Heinz (Karate- und Sportverein Trier) zugegangen. Bis kurz vor Schluss war es keinem Kämpfer gelungen, einen Punkt zu holen. Doch dann hatte der leicht favorisierte Kuhn den entscheidenden Treffer gesetzt – und damit den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholt. Heinz musste sich, wie schon 2019, erneut mit dem zweiten Platz begnügen.

14) Kumite Damen (-68kg): Madeleine Schröters Triumph im „Thüringen-Finale"

Das „Thüringen-Finale“ in der Gewichtsklasse -68 Kilogramm hatte sich angedeutet. Sowohl die Titelverteidigerin Madeleine Schröter (Musashi Weimar) als auch die Herausforderin Charlotte Grimm (Shotokan Karate-Verein Arnstadt) hatten sich auf dem Weg in den entscheidenden Kampf keine Blöße gegeben – wobei Grimm im Halbfinale hatte zittern müssen. In einem ausgeglichenen Duell war es schließlich erneut Madeleine Schröter, die sich auf dem Tatami als Gewinnerin feiern lassen durfte.

15) Blackbelt Artists und der „Tanz des Kastchei“

Eine ungewöhnliche Karate-Performance hatten die Zuschauer im Rahmen der Deutschen Karate-Meisterschaft in Hamburg zu sehen bekommen. Unter der Leitung von Jörg Auffahrt hatten die Blackbelt Artists Karate-Elemente mit Musik ("Tanz des Kastchei" aus dem "Feuervogel" von Igor Strawinsky) zu einer wunderbaren, atmosphärisch dichten Choreographie verwoben. War es Tanz, war es Kunst, war es Karate - oder war es gar Tanz-Kunst-Karate? Dem Publikum, das sich begeistert gezeigt hatte, dürfte es egal gewesen sein.


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