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Selbstverteidigung

Selbstverteidigung mit Karate

Täter suchen Opfer – keine Gegner!

Wer gelernt hat, sich selbst (und die gesetzten Grenzen) zu verteidigen, tritt selbstbewusster auf, vermeidet typische Opfersignale und erhöht damit die Chance, gar nicht erst Opfer von Belästigungen, Bedrohungen oder Überfällen zu werden.

Der Bereich Selbstverteidigung und Selbstbehauptung spielt durch regelmäßige Thematisierung in allen Medien in der öffentlichen Wahrnehmung eine immer größere Rolle und ist auch deshalb für den DKV von großer Bedeutung.

Das Ausbildungskonzept „SV Lehrer/-in des DKV“ umfasst vier Lizenzierungsstufen und vermittelt einerseits die Fähigkeit, im Verein ein vielseitiges Angebot im Bereich Selbstverteidigung und Selbstbehauptung qualitätsgesichert gestalten zu können; andererseits aber auch außerhalb der vertrauten Vereinsstrukturen (beispielsweise an Schulen, Jugendzentren oder anderen Einrichtungen für bestimmte Berufs- oder Zielgruppen) tätig zu werden und auf diese Weise für das Engagement des DKV und die Sportart Karate zu werben und neue Vereinsmitglieder zu gewinnen.

  • Wolfgang Henkel

    Wolfgang
    Henkel

    Ausbildung SVSV-Ausbilder

    0177-8557799

  • Jürgen Kestner

    Jürgen
    Kestner

    Ausbildung SVSV-Ausbilder

    0171-2861177

  • Sven Burkard

    Sven
    Burkard

    Ausbildung SVSV-Ausbilder

    0151-41213386

  • Ulrike Maaß

    Ulrike
    Maaß

    Ausbildung SVSV-Ausbilderin

    04231-982801

ausbildungen und Fortbildungen

Berichte

Aktuelle Erfahrungs-Berichte

An dieser Stelle finden Sie Erfahrungs-Berichte von Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die bei diversen Veranstaltungen (Lehrgänge, Fortbildungen, Ausbildungen, etc.) dabei waren

SV-Lehrer-Ausbildung des DKV – Stufe 1 (Bronze)

Breites Themenspektrum fordert die 32 Karateka mental und physisch / Willm Wöllgens, Wolfgang Henkel und Ulrike Maaß als Referenten

Die während der Zeit der Corona-Einschränkungen verwaiste Sportschule in Hennef hatte Ende August 2020 wieder Besuch vom Deutschen Karate Verband. Wir, 32 hoch motivierte Karateka (24 Männer und acht Frauen), sowie die Referenten Wolfgang Henkel und Ulrike Maaß sorgten mit viel Schweiß, Kiai-Gebrüll und Freude am Training für ordentlich „Leben“ in der Sportschule.

Verteilt auf zwei große Trainingsflächen und in festen Gruppen herrschte von Beginn an eine gute Atmosphäre auf den Matten. Ohne große Berührungsängste im Miteinander, im gegenseitigen Respekt und in Anerkennung aller vertretenen Stilrichtungen (unter anderem Shotokan, Goju-Ryu, Shaolin Kempo) wurden beide Trainingsgruppen von den Referenten von Beginn an gefordert. Aber auch umgekehrt die Referenten von uns: mit vielen Fragen und Überlegungen zu den vielfältigen gefahrgeneigten Alltagssituationen.

Die Themen "Abwehr von Faust-, Schwinger- und Würgeangriffen" standen am ersten Tag im Mittelpunkt. Selten spielten grundschulmäßige Bewegungen oder (Kata-)Abläufe sowie Stellungen eine Rolle. Vielmehr ging es darum, sich auf freie Bewegungen und Abwehrmöglichkeiten mit Blick auf Über- und Angriffe aus einem potenziellen Gewalt-Alltag einlassen. Dabei waren die bereits vorhandenen, zum Teil vielseitigen SV-Erfahrungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehr willkommen.

Aus Corona-Gründen auf Abstand: die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Lehrgangs 
Aus Corona-Gründen auf Abstand: die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Lehrgangs

"Einfachheit" und "Effektivität" der Techniken stehen im Vordergrund

Neben dem "Abwehren gegen Fassen / Umklammern in jeder Form" fanden am zweiten Tag insbesondere die Themen "Abwehr gegen Tritte" und die "Verteidigung in der Bodenlage" großen Anklang. Die Einheiten waren erneut durch ein differenziertes Referenten-Angebot an Abwehr-Optionen geprägt – wobei stets die "Einfachheit" und "Effektivität" der Techniken im Vordergrund standen (weniger die filigrane, komplizierte "traditionelle" Anwendung).

In der Einheit "Grundlagen der Selbstbehauptung" war allen klar: Jede "aktive" Selbstverteidigung ist die schlechteste Verteidigung! In dieser Einheit wurde den Überlegungen nachgegangen, wie bewusst Körpersprache, Mimik, Gestik und Stimme im Vorfeld einer gefahrgeneigten Situation präventiv eingesetzt werden können - um im besten Fall den Übergriff zu verhindern. Die Theorien dazu wurden mit vielen praktischen Übungen auf der Matte anschaulich unterstrichen.

Nach dem fordernden Parcours „brennt die Luft auf der Matte“

Mit Blick auf die Grundschule und Bunkai wurde am dritten Tag zunächst mittels einiger traditioneller Karateabwehr-Techniken die Verbindung zu den vielfältigen Möglichkeiten der Anwendung im "Gewalt-Alltag" demonstriert – und von uns geübt. Gleiches gilt für das Angebot an Abwehrtechniken gegen Stockangriffe. Die Verteidigungen in der Bodenlage fanden großen Anklang - immer und alles mit unheimlich viel "Bewegung" und Einüben von und mit uns verbunden. Als wird den fordernden Parcours als Tagesabschluss bestanden hatten, "brannte die Luft auf der Matte".

Am Sonntag hatte Willm Wöllgens in der großen, gut belüfteten Aula die Themen "Rechtliche Aspekte der Selbstverteidigung", "Täter-Opfer-Psychologie" und "Einbeziehung individueller, körperlicher Voraussetzungen" vorgestellt. Mit seinem juristischen Hintergrund war es ihm gelungen, professionell die Kerninhalte einzubringen und dabei die Gruppe auf Augenhöhe stets mit einzubeziehen. Hinzu kam, dass er die Rechtsnormen zu den Themen mit tollen und anschaulichen Beispielen aus dem Leben "garnierte".

Nach Hause mit einem Sack voller Ideen

Bei der Übergabe der Urkunden durch die drei Referenten wurde noch mal deutlich, welche "toffte Truppe" sich da getroffen hatte – die drei Referenten eingeschlossen. Mit einem Sack voller Ideen zu Techniken, methodischen Möglichkeiten sowie verschiedenen Sozialformen - immer mit Blick auf die verschiedensten Zielgruppen und individuellen Möglichkeiten - wurde die Heimreise angetreten.

Joachim Hölscher

Konflikte bewältigen: Schnittstelle zwischen Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

SV-Fortbildung in Hennef: Gelungener Re-Start mit Sven Burkard und Willm Wöllgens

Hinter uns lagen zwei intensive Tage bei bestem Wetter in der Sportschule Hennef. Wir, das sind zehn erfahrene Trainer für Selbstverteidigung, die sich freuten, endlich wieder durchstarten zu können. In der riesigen Judohalle konnten wir die vorgeschriebenen Abstände zwar problemlos einhalten, trotzdem haben wir, auch aufgrund der äußeren Bedingungen, die meiste Zeit vor der Halle zugebracht.

Das Wochenende war vollgepackt mit Informationen und Übungen, von denen mir einige auf den ersten Blick bekannt vorkamen – um mich jedoch einen Augenblick später mit neuen Varianten zu verblüffen. Am Anfang stand die Selbstbehauptung, das Magnetfeld eines Täters: Wie bemerke ich die potenzielle Gefahr, wie entziehe ich mich rechtzeitig und vor allem, wie vermittle ich diese Trainingsinhalte meinen Schülern und Schülerinnen?

Trainer und Trainerinnen müssen beide Rollen trainieren - den "Aggressor" und das "Opfer" – und beides darstellen können. Deeskalierende Verhaltensweisen, Körpersprache und Gesprächsführung können eine Aggression eventuell abwenden und sollten intensiv geübt werden. Und wie in der Selbstverteidigung ist es auch bereits in dieser Phase vorteilhaft, immer in Bewegung zu bleiben.

Zum Abschluss-Foto an die frische Luft 
Zum Abschluss-Foto an die frische Luft

Besonderes Augenmerk auf die Erarbeitung des „Kippmoments“

Nach und nach kamen die "Täter" immer näher – und die Pratzen zum Einsatz. Sven Burkhard legte ein besonderes Augenmerk darauf, den "Kippmoment" zu erarbeiten. Der ist dann erreicht, wenn Worte und Körpersprache nicht mehr helfen und die Entschlossenheit für eine Technik, beispielsweise einen Handballenstoß, vonnöten sind.

Variantenreiche Übungen mit verschiedenen "Triggern" trainierten die Reaktion und die Aufmerksamkeit. Mal ist es eine Bewegung, mal ein Trigger-Wort, um einen Schlag auszulösen. Die Selbstverteidigungs-Übungen endeten mit einer Simulation, bei der jeweils zwei Trainierende sich mit Kopfschutz und Boxhandschuhen auf der Wiese gegenüberstanden und den "Kippmoment" realitätsnah erspürten.

Die letzte Unterrichtseinheit dieses intensiven Lehrgangs widmete  Willm Wöllgens allem, was wir zusätzlich mit unseren Schülern und Schülerinnen thematisieren sollten: Neben dem Notwehrrecht sind auch Gespräche nach einer Selbstverteidigungs-Handlung wichtig – selbst dann, wenn die Selbstverteidigung erfolgreich war! Grundsätzlich ist es angeraten, Verwandte, Freunde und Freundinnen oder natürlich die Trainer und Trainerinnen nach einer Gewaltbegegnung ins Vertrauen zu ziehen.

Margit Weber

Selbstverteidigung

Willm Wöllgens

Referent Selbstverteidigung

0178 / 2639345

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