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Pilotprojekt für den gesamten deutschen Sport auf Weg gebracht

Der Deutsche Karate Verband kooperiert mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund - und stellt dabei die Vielfältigkeit der Sportart heraus. Im Mittelpunkt stehen jedoch die "besonders gelebten Werte".

Pilotprojekt für den gesamten deutschen Sport auf Weg gebracht

Zweimal Karate, zweimal Städte- und Gemeindebund (von links): DStGB-Beigeordneter Uwe Lübking, DKV-Präsident Wolfgang Weigert, der Präsident des Karate-Verbandes Rheinland-Pfalz, Gunnar Weichert, und DStGB-Präsident Ralph Spiegler

Unter dem Motto "Zwei starke Verbände – eine starke Gemeinschaft" haben sich der Deutsche Karate Verband (DKV) mit seinen rund 2.500 Vereinen (Dojos) und 160.000 Mitgliedern und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) mit seinen 17 Mitgliedsverbänden und 11.000 großen, mittleren und kleinen Kommunen zusammengeschlossen, um für eine offene und vielfältige Gemeinschaft einzutreten.

Mit Sorge sehen die beiden Spitzen von DKV, Präsident Wolfgang Weigert, und DStGB, Präsident Ralph Spiegler, "die Zunahme antidemokratischer, rassistischer und menschenfeindlicher Einstellungen". Für den demokratischen Zusammenhalt sei deswegen die Verständigung auf verbindliche Regeln des Umgangs und des gegenseitigen Respekts unverzichtbar, so Ralph Spiegler.

Eine starke Gemeinschaft zweier Verbände: der Deutsche Karate Verband und der Deutsche Städte- und Gemeindebund arbeiten zusammen

Durch Diversität und Ausrichtung die ideale Sportart für alle Altersklassen und Milieus

Für Wolfgang Weigert, der stolz darauf ist, "ein Pilotprojekt für den gesamten deutschen Sport auf den Weg gebracht zu haben", ist Karate aufgrund der Diversität und Ausrichtung ("Karate beginnt und endet mit dem gegenseitigen Respekt. Jeder Karateka verbeugt sich vor seinem Trainingspartner und bekundet ihm so seinen Respekt – ungeachtet seiner Herkunft und seines Glaubens.") die ideale Sportart für alle Altersklassen und Milieus, die sich den Werte-Kanon, bestehend aus Respekt, Toleranz, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Höflichkeit und Mut, zu Eigen machen wollen.

Gelebter Respekt: die Verbeugung vor dem Gegner
Gelebter Respekt: die Verbeugung vor dem Gegner

Durch die Zusammenarbeit mit dem DKV werden die Städte und Gemeinden in die Lage versetzt, diejenigen Karate-Vereine, die ein werteorientiertes, integrationsförderndes, gesundheitspräventives und sozial verantwortungsvolles Training anbieten, in diesen wichtigen Funktionen konsequent zu fördern und zu unterstützen. Dies geschieht beispielsweise durch die Bereitstellung von Trainingsmöglichkeiten. "Der Sport ist ein unverzichtbarer Baustein für Integration, das Lernen von Fair Play, Disziplin und dem Respekt vor Regeln", so Ralph Spiegler.

Förderung von Kindern sozial benachteiligter Familien ein besonderes Anliegen

Karate-Vereine, die sich ausdrücklich zu diesen Werten bekennen, ein vierwöchiges, kostenloses Probetraining anbieten und sozial Schwachen die Teilnahme an ihrem Trainingsbetrieb ermöglichen, werden vom DKV und DStGB mit einer Kooperations-Urkunde ausgezeichnet. Die Förderung von Kindern sozial benachteiligter Familien und die Verzahnung mit anderen kommunalen Aufgabenfeldern (zum Beispiel der Familien- und Jugendhilfe, den Schulen und der Sozialarbeit) sind den Partnern ein besonderes Anliegen.

Wolfgang Weigert: "Die durch unseren Sport besonders gelebten Werte wollen wir mit der Zusammenarbeit herausstellen."
Wolfgang Weigert: "Die durch unseren Sport besonders gelebten Werte wollen wir mit der Zusammenarbeit herausstellen."

Darüber hinaus leistet der Sport einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention. Wer sich bewegt, steigert sein Wohlbefinden und beugt Krankheitsrisiken vor. Sportlich aktive Menschen sind in jedem Alter kognitiv deutlich leistungsfähiger; zudem führt Sport zu einem höheren Widerstand gegen Stressfaktoren. Dass sich Karate positiv auf das Wohlergehen in allen Altersgruppen auswirkt, haben Evaluierungen der Universität Regensburg zu den Themen "Parkinson", "Burnout" und "Best Age“ ergeben. Die Sportart beinhalte gesundheitserhaltende und gesundheitsfördernde Aspekte, so das wissenschaftliche Fazit. Hinzu kommt die Inklusions-Arbeit, unterstützt unter anderem durch die Aktion Mensch mit dem Projekt Gemeinsam auf die MatteUnd nicht zuletzt ist Karate ein multikultureller Sport, dessen Mitglieder in Deutschland zu einem großen Anteil einen Migrations-Hintergrund haben. 

Deswegen ist für Wolfgang Weigert Karate schon heute ein wichtiger und integraler Bestandteil der Gesellschaft. "Die durch unseren Sport besonders gelebten Werte wollen wir mit der Zusammenarbeit herausstellen." Zudem freut es den DKV-Präsidenten, dass der DStGB alle Fachverbände des Deutschen Olympischen Sportbundes dazu einlädt, dem Beispiel der Kooperation mit dem DKV zu folgen.

Dirk Kaiser

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Am Wiesenbusch 15
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