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14.03.2020

Internationaler Shotokan-Cup in Bielefeld fällt aus

Verband folgt den DOSB-Empfehlungen und der medizinischen Fach-Expertise von dessen beratenden Stellen. Enger Austausch mit örtlichen Entscheidungs-Trägern.

Aus aktuellem Anlass gibt der Deutsche Karate Verband (DKV) eine Einschätzung ab bezüglich der Auswirkungen durch die Verbreitung des sogenannten „Corona-Virus” (SARS-CoV-2).

Aktuelle Informationen vom 11.03.2020
„Der gemeinsame Krisenstab des BMI und BMG empfiehlt nach seiner fünften Sitzung die Absage aller Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmern. Bei allen Veranstaltungen bis 1.000 erwarteten Teilnehmern soll gemeinsam mit der zuständigen Gesundheitsbehörde eine Risikoabschätzung auf Grundlage der Kriterien des Robert Koch-Instituts (RKI) getroffen werden.“
(Quelle Bundesministerium für Gesundheit)


Weitere Tages-aktuelle Informationen zur SARS-CoV-2-Epedemie finden sich auf der offiziellen Homepage des Robert-Koch-Institutes.

Der DKV folgt für alle Aktivitäten und bei der Durchführung von dessen Veranstaltungen den Empfehlungen und den Informationen seitens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der medizinischen Fach-Expertise von dessen beratenden Stellen. Zudem spielen die Beurteilungen der Institutionen und Entscheidungsträger in der jeweiligen betreffenden Region eine maßgebliche Rolle.

Gesundheit und Sicherheit an erster Stelle

Die Sicherheit und Gesundheit jedes Einzelnen steht an erster Stelle. Der DKV  prüft deshalb regelmäßig und ganz genau die Entwicklungen der Virus-Infektion.

Grundsätzlich ist die aktuelle Situation unübersichtlich und die Infektionsraten sehr hoch. Dies spricht dafür, aktuell die Durchführung von großen Karate-Veranstaltungen zu hinterfragen und gegebenenfalls die Veranstaltungen zu verschieben oder abzusagen.

Bei der Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse/Para-Karate und der Bundesliga-Hinrunde am vergangenen Wochenende in Hamburg stand der DKV über seine medizinische Kommission, dem Sportdirektor sowie dem ausrichtenden Hamburger Karate-Verband (HKV) in direktem Kontakt mit Prof. Dr. Bernd Wohlfarth (Charité Berlin) und Frau Prof. Dr. Barbara Gärtner (Leiterin des Institutes für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität des Saarlandes) sowie dem Hamburger Gesundheitsamt und dem örtlichen Bürgerbüro.

Aufgrund der Bewertung der Fachleute und der regionalen Institutionen wurde die Entscheidung getroffen, die Meisterschaft durchzuführen. Bei allen weiteren zukünftigen DKV-Veranstaltungen wird der DKV diese Handlungsweise fortführen, Informationen zur aktuellen Situation sammeln und sich im engen Austausch mit den örtlichen Entscheidungsträgern abstimmen. Alle betreffenden Personen werden dabei rechtzeitig und in vollem Umfang mit den wichtigsten Informationen versorgt.

 

Für alle Landesverbände und Vereine, die in der nächsten Zeit Veranstaltungen organisieren, geben wir die Empfehlung, sich mit den regionalen Gesundheitsämtern in Verbindung zu setzen und sich abzustimmen. Die grundsätzliche Entscheidung liegt dann bei den Behörden sowie den Landesverbänden und Vereinen.

Der für den 25. April vorgesehene "Internationale Shotokan-Cup" in Bielefeld wurde vom DKV abgesagt.

Allgemeine Empfehlungen

Verhalten und Hygiene
• Kein Anhusten,
• Beim Husten oder Niesen ein Einmal-Taschentuch nutzen oder in die Armbeuge,
• Händeschütteln vermeiden,
• Hände-Hygiene / Desinfektion,
• Abstand halten, also keinen engen Kontakt.

Bei internationalen Wettkämpfen (z. B. Premier League, Serie A)
• Öffentliche Verkehrsmittel meiden,
• Keine Städte-Besichtigung, etc.,
• Taxis nutzen,
• Innerhalb der Wettkampfstätte die oben beschriebenen Empfehlungen berücksichtigen,
• Kontakt mit Fremden minimieren.

Für die Veranstalter und Ausrichter von nationalen Wettkämpfen und Lehrgängen
• Eine dem Infektions-Risiko angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes,
• ausreichende Hygiene-Bedingungen (Desinfektion, Seife, Waschmöglichkeiten) zur Verfügung stellen,
• Teilnehmerzahl begrenzen bzw. reduzieren, 
• Veranstaltung verschieben oder je nach weiterer Entwicklung absagen.

Massen-Veranstaltungen können dazu beitragen, das Virus schneller zu verbreiten. Daher kann je nach Einzelfall das Absagen, Verschieben oder die Umorganisation von Massen-Veranstaltungen gerechtfertigt sein, um der vorrangigen Gesundheits-Sicherheit der Bevölkerung Rechnung zu tragen.

Auf größeren Veranstaltungen kann es unter ungünstigen Bedingungen zu einer Übertragung auf viele Personen kommen. Die Risiken sind nicht bei allen Veranstaltungen gleich groß, daher sollten die jeweils Verantwortlichen eine sorgfältige Abwägung der konkreten Maßnahmen treffen.

 

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Bundesgeschäftsstelle
Am Wiesenbusch 15
45966 Gladbeck

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