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Jubel über Horne-Coup und Messerschmidt-Bronze

Bundestrainer Thomas Nitschmann sollte Recht behalten. Er hatte einen Angriff von Jonathan Horne erwartet - und der kam denn auch in beeindruckender Manier. Horne gewann das Turnier in Dubai; und auch die anderen Deutschen um Jana Messerschmidt, die Dritte wurde, Shara Hubrich und Kata-Spezialist Ilja Smorguner überzeugten.

Jubel über Horne-Coup und Messerschmidt-Bronze

Lieferte in Dubai eine beeindruckende Vorstellung ab: Jana Messerschmidt (links)

Mit überaus positiven Ergebnissen ließen die deutschen Karatekas beim Premier-League-Turnier in Dubai aufhorchen. Jonathan Horne gewann den Wettkampf in der Kumite-Gewichtsklasse +84 Kilogramm nach dem 1:1 im Finale (Senshu) gegen seinen Dauer-Rivalen Gogita Arkania; Jana Messerschmidt belegte in der Klasse -55 Kilogramm Rang drei. Für den DKV hatte sich die Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate nicht nur wegen der Medaillen-Ausbeute gelohnt. Auch Shara Hubrich, als Siebte in der Klasse -50 Kilogramm, und Kata-Spezialist Ilja Smorguner (Elfter) wussten zu überzeugen. Für Horne war es nach Silber in Santiago de Chile (Serie A) und Bronze in Paris (Premier League) bereits die dritte Medaille in diesem Jahr - das Medaillen-Set ist somit frühzeitig komplett. 

Nachdem sich der Welt- und Europameister durch seinen schweren Vorrunden-Pool bravourös und ohne Punktverlust gekämpft hatte (mit Asiman Gurbanli hatte es der 31-Jährige gleich zu Beginn mit einem Hochkaräter zu tun bekommen), fiel das Halbfinal-1:1 (Senshu) gegen den Ägypter Tarek Taha Mahmoud zugunsten des Deutschen aus. 

Quartett

Jana Messerschmidt im Kampf um
Bronze nervenstark

Damit war das „Traumfinale“ gegen seinen hartnäckigsten Mitbewerber um den Startplatz bei den Olympischen Spielen perfekt – wobei der Georgier auf dem Weg in den „Gold-Kampf“ weniger hohe Hürden zu bewältigen hatte als Horne. Im Finale schenkten sich beide Kontrahenten nichts, wohl wissend, dass der Gewinner mit Blick auf den Olympia-Startplatz wieder etwas davonziehen würde.

In bestechender Form befindet sich zurzeit auch Jana Messerschmidt (- 55 Kilogramm), die ihre einzige Niederlage (0:2) im gesamten Turnierverlauf im Halbfinale gegen die Ägypterin Yassmin Attia hinnehmen musste. Ansonsten war Messerschmidt von keiner anderen Konkurrentin zu stoppen gewesen – auch nicht im „Bronze-Kampf“, den sie mit 2:1 gegen Yun-Tzu Wen (Taipeh) für sich entschieden hatte.

Shara Hubrich mit toller Performance

In der Klasse -50 Kilogramm hatte Shara Hubrich ebenfalls eine starke Performance gezeigt und verdient die vierte Runde erreicht. Dort wartete indes mit Nadia Morales Gomez die „Überraschung in dieser Gewichtsklasse“ (Nitschmann) auf den DKV-„Floh“. Die U21-Weltmeisterin von 2017 wuchs gegen die Deutsche erneut über sich hinaus und stellte mit dem 3:1-Erfolg die Weichen in Richtung Finale – das erste in der Geschichte der Spanierin. Über die Trostrunde hätte Hubrich noch in Medaillennähe kommen können, doch die Iranerin Sara Bahmanyar hatte mit dem 3:1-Erfolg die letzte Hubrich’sche Option zunichte gemacht.

Dirk Kaiser

Kämpfte beherzt und scheiterte erst an der späteren Finalisten Nadia Morales Gomez: DKV-"Floh" Shara Hubrich (links) 
Kämpfte beherzt und scheiterte erst an der späteren Finalisten Nadia Morales Gomez: DKV-"Floh" Shara Hubrich (links)

Die Resultate im Überblick

Shara Hubrich (-50 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 0:0 gegen Ana Villanueva (Dominikanische Republik)
3. Runde: 1:0 gegen Bakhriniso Babaeva (Usbekistan)
4. Runde: 1:3 gegen Nadia Morales Gomez (Spanien)
Repechage Pool
2. Runde: 1:3 gegen Sara Bahmanyar (Iran)

Jana Messerschmidt (-55 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 2:0 gegen Lorena Busa (Italien)
3. Runde: 3:0 gegen Eun Tae Ahn (Südkorea)
4. Runde: 3:0 gegen Assel Serikova (Kasachstan)
Halbfinale: 0:2 gegen Yassmin Attia (Ägypten)
Kampf um Bronze: 2:1 gegen Yun-Tzu Wen (Taipeh)

Anna Miggou (-61 Kilogramm)
1. Runde: 2:0 gegen Konstantina Christina Nika (Griechenland)
2. Runde: 1:4 gegen Leila Heurtault (Frankreich)

Johanna Kneer (+68 Kilogramm)
1. Runde: 1:3 gegen Eleni Chatziliadou (Griechenland)

Noah Bitsch (-75 Kilogramm)
1. Runde: 7:3 gegen Joaquin Lavin Gonzalez (Chile)
2. Runde: 3:2 gegen Rodrigo Saenz-Torre Ibanez (Spanien)
3. Runde: 1:2 gegen Joe Kellaway (Großbritannien)

Jonathan Horne (+84 Kilogramm)
1. Runde: Freilos
2. Runde: 1:0 gegen Asiman Gurbanli (Aserbaidschan)
3. Runde: 7:0 gegen Mohammed El Bahry (Marokko)
4. Runde: 1:0 gegen Dnyilson Jaquet (Frankreich)
Halbfinale: 1:1 gegen Tarek Taha Mahmoud (Ägypten)
Finale: 2:1 gegen Gogita Arkania (Georgien)

Jasmin Jüttner
1. Runde (Sansai): 22,14 (5. Platz)

Ilja Smorguner
1. Runde (Sansai): 22,16 (4. Platz)
2. Runde (Chantayara Kushanku): 24,48 (6. Platz)

 

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