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Trauer um Angelika Förster: „Besonderen Menschen verloren“

Als erste Frau in Deutschland wurde die gebürtige Karlsruherin Deutsche Meisterin im Kumite. Nach ihrer aktiven Zeit war sie auch als Trainerin erfolgreich.

Der Deutsche Karate Verband trauert um Dr. Angelika Förster. Die ehemalige Nationalmannschafts-Athletin, die von 1978 bis 1987 dem A-Kader angehört und 1985 als erste Deutsche bei den World Games eine Medaille errungen hatte, verstarb am 17. März nach langer Krankheit im Alter von 64 Jahren. „Wir haben eine herausragende Mitstreiterin für unsere Sportart und einen sehr besonderen Menschen verloren“, äußerte sich DKV-Präsident Wolfgang Weigert bestürzt über den Tod der gebürtigen Karlsruherin. „Unser tiefes Mitgefühl in diesen schweren Zeiten gilt der Familie sowie den Bekannten und Freunden.“

Angelika Förster hatte das traditionelle Shotokan-Karate erlernt und wurde ob ihrer Vielseitigkeit vom Verband sowohl für internationale Kumite- als auch Kata-Wettkämpfe nominiert – wobei der Zweikampf ihre stärkere Disziplin war. Die promovierte Psychologin – ihre Dissertation hatte sie 1990 an der Universität Karlsruhe zum Thema „Psychoregulation und mentales Training im Leistungssport“ verfasst – gehörte zu ihrer aktiven Zeit zu den fünf besten Karate-Sportlerinnen weltweit.

Angelika Förster

In ihrer sportlichen Vita sind unter anderem acht Deutsche Meisterschaften – darunter der erstmals 1979 vergebene Kumite-Titel im Damen-Bereich –, ein EM-Championat (1984 in Dublin), ein zweiter und ein dritter Platz bei den kontinentalen Meisterschaften in Madrid (1985) und Santander (1987) sowie zwei fünfte Plätze bei den Weltmeisterschaften in Kairo (1983, Einzel) und Sydney (1986, Team) verzeichnet.

Die Trägerin des 3. DAN-Grades hatte zudem in der Zeit von 1978 bis 1994 die Karate-Abteilung des Budo-Club Karlsruhe zu einem der erfolgreichsten deutschen Karate-Vereine gemacht und 1990 die Mannschafts-Meisterschaft in der Bundesliga gewonnen. Für ihre Heimatstadt Karlsruhe hatte sie sich darüber hinaus im Organisations-Komitee der World Games 1989 engagiert. 

Ehrenamtlich war Angelika Förster als Bundeslehrwartin im Vorstand des DKV tätig. Zudem hatte sie die Stelle der Landes-Frauenwartin im Karate-Verband Baden-Württemberg inne und lehrte Selbstverteidigung für Frauen.

Karate-Deutschland trauert um Dr. Angelika Förster und verneigt sich vor einer Persönlichkeit, die sich um den Karate-Sport in vielfältiger Weise verdient gemacht hat.

Dirk Kaiser

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