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Premieren-Lehrgang mit Unterstützung der "Aktion Mensch"

Judges und Para-Athleten des National-Kaders treffen sich in Erfurt und tauschen sich nicht nur über theoretische Dinge aus. Der Praxisteil hat seine Tücken.

Premieren-Lehrgang mit Unterstützung der "Aktion Mensch"

Das Treffen mit den Judges hat sich gelohnt: Bundestrainer Heiko Kuppi (rechts) und die DKV-Para-Beauftragte Kathrin Brachwitz (Vierte von rechts) zogen ein positives Fazit

Dank der Unterstützung der "Aktion Mensch" hatten sich erstmals Bundeskampfrichter und Para-Athleten des Nationalkaders zu einem gemeinsamen Lehrgang in Erfurt zusammengefunden. In einer vom regen und interessierten Austausch geprägten Atmosphäre wurden im ersten Teil die internationalen Para-Wettkampfregeln der World Karate Federation (WKF) von Kampfrichter Fabian Kunze präsentiert. Zuvor hatte die Beauftragte für Para-Karate innerhalb des Deutschen Karate Verbandes (DKV), Kathrin Brachwitz, die Strukturen des National-Teams, die Besonderheiten der Deutschen Meisterschaften sowie die angestrebten nationalen und internationalen Wettkampf-Kategorien vorgestellt und erläutert.

Im Anschluss daran hatten die Judges von den Sportlern und Para-Bundestrainer Heiko Kuppi Einsicht in das Training und den Wettkampfsport erhalten - und über die diversen Besonderheiten des leistungsmäßig betriebenen Para-Karate.

Sven Baum war es vorbehalten, im ersten Praxisteil die verschiedenen Einsatz-Möglichkeiten des Rollstuhls zu demonstrieren. Nach seinen Ausführungen waren die Anwesenden gefordert, die von "FIT IN" gestellten Rollstühle auszuprobieren. Keine einfache Sache, wie sich herausstellen sollte - weil alle "temporären Rollis" trotz Sicherung durch einen Partner mit dem Gerät mindestens einmal umgekippt waren. Sie hatten somit die Erfahrung gemacht, dass die Bewegung auf der Matte mit dem Rollstuhl sehr kraftintensiv ist und die Drehungen nicht gerade leicht vonstatten gehen.

Im "Test-Objekt": Marvin Nöltge und sein Heimtrainer Thomas Fischer 
Im "Test-Objekt": Marvin Nöltge und sein Heimtrainer Thomas Fischer

Nicht minder schwierig hatte sich der Praxisteil gestaltet, in dem es darum gegangen war, Übungs-Möglichkeiten für sehbehinderte Menschen vorzustellen. Denn: Eine Kata blind zu laufen, ist alles andere als leicht. Wichtig war in diesem Zusammenhang zudem, dass die Judges erfuhren, dass das Einhalten des Embusen der Kata mit eine der höchsten Schwierigkeiten für Sehbehinderte sind - von den Sprüngen ganz zu schweigen.

Zu guter Letzt hatte der Weltmeisterschafts-Dritte in der Kategorie "Menschen mit geistiger Beeinträchtigung", Marvin Nöltge, die Kata "Gojushi Sho" gezeigt. Nöltge war es auch gewesen, der zusammen mit Heiko Kuppi den Judges die Themen "Wettkampf-Vorbereitung" und das "Erlernen von neue Bewegungen" am Beispiel der Schrittbewegung der Kata "Anan" nahe gebracht hatte.

Alle Beteiligten waren sich hernach einig, dass dieser Lehrgang viel zum gegenseitigen Verständnis beigetragen hatte. So verwundert es nicht, dass eine Wiederholung geplant ist.

Kathrin Brachwitz

 
Demonstrierte die Besonderheiten und Herausforderungen für einen Rollstuhlfahrer: Sven Baum (rechts) 
Demonstrierte die Besonderheiten und Herausforderungen für einen Rollstuhlfahrer: Sven Baum (rechts)

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